Datum: Sonntag, 18.08.2002
Anstoß: 14.00 Uhr
Spielort: Stadion der Freundschaft, Grimma
Ergebnis: abgesagt
Zuschauer: ---
SV 1919 Grimma – FSV Zwickau abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Freitag, 16.08.2002 • Anstoß: 19.30 Uhr
FC Anhalt Dessau – Hallescher FC abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Samstag, 17.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB Chemnitz – 1. FC Magdeburg abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Samstag, 17.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – FV Dresden Nord abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Samstag, 17.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
BSV Eintracht Sondershausen – VfB Leipzig abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Samstag, 17.08.2002 • Anstoß: 15.00 Uhr
VFC Plauen – SV Wacker 07 Gotha 6:0 (2:0)
Plauen: Golle – Krasselt, Richter, Dashi, Risch (ab 68. Neumann), Hölzel, Schulze, Gemazashvili (ab 61. Th. Pannach), Curri, Popa, Zapyshnyi (ab 74. Gemeiner) – Trainer: Müller
Gotha: Mähler – Otto, Fuhrmann, Ertmer, Rustler, Münzberg, Tews, Nowacki, Winterkorn (ab 55. Iffarth), Ullrich, Schwesinger – Trainer: i.V. Schüller
Schiedsrichter: Reiche (Wolmirstedt) – Tore: 1:0, 2:0 Popa (6., 21.), 3:0 Krasselt (65., Foulstrafstoß), 4:0 Dashi (72.), 5:0 Richter (83.), 6:0 Th. Pannach (87.) – Gelbe Karten: Schulze – Ertmer, Rustler, Tews – Zuschauer: 1.114 im Vogtlandstadion zu Plauen
Plauen deklassiert harmlose Gothaer
Plauen. Der VFC Plauen hat auf heimischen Rasen einen souveränen Sieg erspielt. Gegen die überaus schwachen Gäste von Wacker Gotha gewann die Müller-Elf mit 6:0! Die Plauener erwischten einen Start nach Maß: Schon nach sechs Minuten erzielte Popa per Abstauber die Führung, nachdem Gotha-Keeper Mähler den Schuss von Hölzel nicht festhielt. In der 22. Minute traf erneut Popa – diesmal verwandelte er eine schöne Flanke von Curri. Die erste und einzige Wacker-Chance vereitelte Torwart Golle, der einen Freistoß von Ullrich parierte.
Auch nach der Pause stürmte nur der VFC und ließ das Duell zum Schützenfest werden. Krasselt (Foulstrafstoß), Dashi, Richter und Th. Pannach erhöhten zum Endstand. Die zweite nennenswerte Tormöglichkeit von Gotha hatte in der 77. Minute Fuhrmann, dessen Kopfball jedoch an der Latte endete.
© MDR online
Sonntag, 18.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Sachsen Leipzig – OFC Neugersdorf 2:1 (2:0)
FC Sachsen: Eckstein – Bergner, Radojičić, Höche, Kujat, Geißler, Rietschel, Cramer (ab 75. Schönberg), Struck, Kopunović (ab 68. Bloß), Nemec (ab 35. Hänsel) – Trainer: Raab
Neugersdorf: Braniš – Maglica, Hecht, Winkler, Ladra (ab 46. Israel), Hecht, Thomas (ab 46. Haasler), Šigan, Lučić, Miltzow, Kästner (ab 55. Behring) – Trainer: Berndt
Schiedsrichter: Wilske (Bretleben) – Tore: 1:0 Hänsel (41.), 2:0 Cramer (45.), 2:1 Behring (70.) – Gelbe Karten: Rietschel, Bergner, Hänsel – Lučić – Zuschauer: 1.787 im Alfred-Kunze-Sportpark zu Leipzig
Matte Sachsen retten 2:1 über die Zeit
Leipzig. Die 82. Minute passte zur kippenden Stimmung im Kunze-Park: Gerade hatte Sebastian Miltzow das Neugersdorfer 2:2 auf dem Huf, da nahm sich Sachsen-Libero David Bergner den Kollegen Radiša Radojičić zur Brust, blökte den Manndecker an, fuchtelte wild mit den Armen und verabreichte ihm schließlich einen derben Rempler. Nach dem Schlusspfiff – die im zweiten Durchgang desolaten Leutzscher siegten 2:1 – marschierte der Wüterich fluchend in die Kabine: „Der bringt nur Unruhe!“
Umgekehrt wird ein Schuh draus! Radojičić war bester Abwehrspieler, die 33-jährige Gerte fightete vorbildlich, gewann bis auf das Duell in Minute 82 alle Zweikämpfe und machte auch im Spiel nach vorne wenig falsch. Trainer Jürgen Raab hatte für Bergners Attacke keinerlei Verständnis. „Das war überzogen. David soll laut werden, aber es muss immer der Situation entsprechen. Ich werde das ansprechen.“ Bei dieser Klärung wird es der Ex-Nationalspieler nicht bewenden lassen. „Wir haben Neugersdorf nach dem 2:0 mit unseren Abspielfehlern doch erst ins Spiel gebracht“, nörgelte Raab. „Die Konter waren grausam. Das ist mir ein Rätsel.“ Rätselhaft war ihm auch das Verhalten seines Abwehrchefs Bergner vorm 2:1 (70./René Behring). „Da darf er nie auf Abseits spielen.“
Kurz vorm Wechsel hatten die Gastgeber die Partie in erwartete Bahnen gelenkt. Der eingewechselte Sebastian Hänsel köpfte eine Chris-Höche-Flanke ein (41.), Heiko Cramer nutzte das plötzliche Chaos im OFC-16er zum 2:0 (43.). Gästetrainer Peter Berndt sprach von „zwei kuriosen Gegentreffern“, beschwerte sich über sächsische Unfairness vorm Cramer-Tor. „Einer unserer Spieler lag verletzt im Strafraum. Da gehört es sich, dass man den Ball ins Aus spielt.“ Da war dem Mann die Vereinsbrille ganz tief in die Optik gerutscht. Hänsel und Kopunović waren schon im Strafraum, als der OFC-Akteur Parterre ging. Kein Fußballer der Welt hätte den Ball ins Aus befördert. Sachsen-Manager Uwe Thomas: „Das kann man machen, wenn man 5:0 führt.“ Nicht mal dann.
Während die 1.787 Leutzscher Fans in der Halbzeit die Tabellenführung ins Auge fassten, leerten ihre Lieblinge offensichtlich die falschen Pausendrinks. Statt mit dem 2:0 im Rücken und energiespendenden Elektrolyten in den Beinen, Lust und Laune zu verbreiten, ging mit Wiederbeginn gar nichts mehr. „Scheißwetter für Fußball“, machte Norman Struck in den Hitzegraden den Schuldigen für die erlahmenden Kräfte aus. Ronny Kujat hatte wenig Lust über seine Leistung zu reden, der Mittelfeldspieler wollte nach dem Abpfiff schnell zurück zu seinen vom Hochwasser betroffenen Eltern nach Torgau. „Ich schleppe dort seit drei Tagen Sandsäcke. Dass an diesem Wochenende Fußball gespielt wurde, verstehe ich sowieso nicht.“
Sachsen-Präsident Christian Rocca suchte vergebens nach Gründen für den Leistungsabfall in Halbzeit zwei. „Kann mir das mal einer erklären?“ Irgendwann ließ sich der Banker vom Blick auf die Tabelle ablenken. „Ich habe vorher gesagt, dass wir nach drei Spieltagen punktgleich mit der Spitze sein wollen. Das sind wir.“
© Guido Schäfer • Leipziger Volkszeitung
2:1! Sachsen zittert sich zum Sieg
Hänsel kam und traf – aber was war nach der Pause los?
Leipzig. Toll wars nicht. In den letzten Minuten gar ein Zitterspiel vor 1.787 Fans. Aber zumindest hat der FC Sachsen nach dem 2:1 gegen Neugersdorf drei Punkte in der Tasche. Und das zählt letztlich.
Die Leutzscher doch wieder mit Libero David Bergner, der nach seiner Augen-OP (ein Loch in der Netzhaut wurde gelasert) vom Arzt rechtzeitig grünes Licht bekam. viel zu tun hatte er gegen die anfangs harmlosen Gäste zunächst allerdings nicht. Aber auch die Sachsen nicht viel besser, nervös. Das 0:4 zuletzt in Cottbus hatte wohl doch paar Spuren hinterlassen. Kopunović hatte trotzdem gleich zweimal die Führung auf dem Fuß. Schoss jedoch völlig frei jeweils Keeper Braniš an 22./27.)
Dann musste zu allem Übel auch noch Sturmkollege Nemec raus, der einen Schlag auf den linken Knöchel gekriegt hatte. Hänsel kam für ihn – und mit ihm endlich die Führung: Nach einer Flanke von Höche drückte er den Ball mit dem Kopf aus sechs Metern ins rechte eck (41.). Cramer wusch noch vor der Pause nach, als er einen verunglückten Abwehrversuch von Braniš aus zwölf Metern im leeren Tor versenkte – 2:0 (44.).
Diese Führung sollte eigentlich für Ruhe sorgen. Doch nix da. Die Neugersdorfer kamen nach der Pause immer stärker auf und völlig verdient zum Anschlusstreffer: Behring schob nach Pass von Haasler aus zwölf Metern ins rechte Eck (70.). Die Sachsen stehend k.o., so schien es. Glück, dass Šigan völlig frei aus 16 Metern neben den rechten Pfosten zielte (81.).
„Über den Sieg bin ich erst mal froh“, so Trainer Jürgen Raab erleichtert. „Dass wir am Ende noch zittern mussten, haben wir uns selbst zuzuschreiben.“ Abwehrchef Bergner: „Das Spiel müssen wir schnell abhaken, uns auf Gotha konzentrieren.“
© Stefan Krause • BILD Leipzig
Leipzig. Die Sachsen eingangs mit manchem Stockfehler, aber dominant. Braniš klärte zweimal gegen Kopunović (24., 28.), ehe Hänsel frei einköpfen und Cramer mit Pausenpfiff erhöhen kann. Danach kamen die Gäste, bestimmten das Geschehen und erspielten sich dicke Chancen im Endspurt.
© Eberhard Schmiedel • kicker Sportmagazin
FC Sachsen rettet Sieg über die Zeit
Leipzig. Dem FC Sachsen Leipzig haben zehn starke Minuten zu einem glücklichen Sieg gereicht. Mit 2:1 gewann die nicht überzeugende Raab-Elf gegen den OFC Neugersdorf. In einem insgesamt schwachen Spiel fiel die Entscheidung kurz vor dem Pausenpfiff. In der 41. Minute köpfte Hänsel nach Flanke von Höche die Führung. Nur vier Minuten später nutzte Cramer die Verwirrung beim OFC aus und sorgte nach schöner Vorlage von Hänsel für einen beruhigenden Halbzeitstand.
Nach Wiederanpfiff verflachte das Duell zusehends – bis Behring den Anschluss markierte (70.). Das schien der nötige Weckruf für Neugersdorf gewesen zu sein, denn danach trumpfte nur noch der OFC auf. Haasler und Šigan vergaben in der 82. und 83. Minute sogar große Chancen, das Spiel noch umzubiegen. Die Leutzscher bauten enttäuschend stark ab und zitterten bis zum Abpfiff.
© MDR online
Sonntag, 18.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
SV 1919 Grimma – FSV Zwickau abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Sonntag, 18.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Lausitz Hoyerswerda – FC Energie Cottbus Amat. 0:3 (0:2)
Hoyerswerda: Barta – Ringel, Schmidt, Garbe (ab 74. Rothenburger), Dörner, Ballaschk, Grun (ab 68. Mathiszik), Unversucht, Paulick, Strauß, Meinhardt – Trainer: Weidner
Cottbus Amat.: Berntsen – Woltmann, Nuhs, Lempke, Latoundji (ab 71. Handreck), Rost, Rohde, Mattuschka, Brasilia (ab 32. Wollermann), Reichenberger (ab 46. Jahn), Jungnickel – Trainer: Ullrich
Schiedsrichter: Akhavuz (Berlin) – Tore: 0:1 Jungnickel (25.), 0:2 Reichenberger (42.), 0:3 Mattuschka (57.) – Gelbe Karten: Unversucht (Hoyerswerda) – Zuschauer: 372 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Hoyerswerda
Hoyerswerda. Bis zum 1:0 aus abseitsverdächtiger Position hielt der FSV mit. Danach kam Energie besser ins Spiel, ohne mit fünf Bundesliga-Profis zu überzeugen. Unversucht scheiterte zweimal (4., 44.) knapp, Reichenberger platzierte per Kopf sicher zum 2:0. Schön das 3:0: Kopfballablage Wollermanns nach Flanke für Mattuschkas Volley-Treffer.
© Günter Meister • kicker Sportmagazin
Cottbus mit brandgefährlichem Angriff
Hoyerswerda. Dritte Niederlage im dritten Spiel: Der FC Lausitz Hoyerswerda bleibt nach dem 0:3 gegen Energie Cottbus (A) weiter Schlusslicht in der Oberliga Süd. 1:10-Tore und 0 Punkte stehen nach drei Spielen zu Buche.
Das größte Manko der Lausitzer war auch gegen Cottbus das Spiel nach vorn. Mit Meinhardt bot „Hoywoy“ nur eine echte Sturmspitze auf – zu wenig. Cottbus war vor dem Tor dagegen brandgefährlich. Das 1:0 fiel dennoch aus stark abseitsverdächtiger Position. Jungnickel startete ein Solo und schob allein vor Barta zur Führung ein. Beim 2:0 wuchtete Sturmpartner Reichenberger das Leder nach einer Ecke ins Tor. Hoyerswerda hatte durch Unversucht noch vor der Pause eine gute Chance auf den Anschlusstreffer. Der Schuss des Mittelfeldspielers strich nur knapp am Pfosten vorbei.
Für die Entscheidung sorgte Mattuschka. Nach einer tollen Ablage des eingewechselten Wollermann drückte Mattuschka den Ball über die Linie. In den letzten Minuten schleppten sich beide Teams über die Zeit. „Wir bewegen uns im Mittelfeld viel zu wenig. So dürfen wir nicht weiterspielen“, stellte der Hoyerswerdaer Abwehrspieler Thomas Schmidt nach dem Abpfiff fest.
© MDR online
Sonntag, 18.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB 09 Pößneck – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (0:1)
Pößneck: Rottstädt – Penzel, Hanf (ab 46. Stumpe), Dienst, Ludwig (ab 65. Heynig), Lässig, Ceesay, Bartholmé, Walther, Reimann, Scheuerl – Trainer: Vogel
Jena: Berbig – Holetschek, Burgdorf, Grasser, Treitl, Hempel, Nowotny, Benedetti, Šugžda, J. Zimmermann (ab 84. Sonnenberg), Sanchez – Trainer: Eulberg
Schiedsrichter: Hoffmann (Seligenthal) – Tor: 0:1 Treitl (31.) – Gelbe Karten: Reimann, Walther – Holetschek, Nowotny, Benedetti – Zuschauer: 2.580 im Sportpark „An der Warte“ zu Pößneck
Treitl nutzt Hempels Freistoß-Knaller
Pößneck. Derby-Stimmung und ein vielversprechender Start des Neulings. Ceesays straffem Freistoß folgten drei Chancen durch Reimann (14., 16.,17.), ehe der Favorit aufkam und mit Treitl, Holetschek, Zimmermann den gutaufgelegten Rottstädt prüfte. Der wehrte auch Hempels 20-Meter-Freistoß ab, war dann gegen Treitls Nachschuss zum 0:1 machtlos. Das war's dann auch schon. Die Gäste sicherten den knappen Vorsprung, gingen kein Risiko ein . Der VfB spielte zu verhalten, kein Aufbäumen, kein Pfeffer in den Zweikämpfen. Die zweite Halbzeit verlief enttäuschend.
© Manfred Lindenberg • kicker Sportmagazin
| FSV Zwickau – FC Anhalt Dessau | Do., 22.08.2002 • 19.30 Uhr |
| Hallescher FC – VFC Plauen | Fr., 23.08.2002 • 19.30 Uhr |
| VfB Leipzig– FV Dresden 06 Laubegast | Sa., 24.08.2002 • 14.00 Uhr |
| FV Dresden Nord – VfB Chemnitz | Sa., 24.08.2002 • 14.00 Uhr |
| 1. FC Magdeburg – SV 1919 Grimma | Sa., 24.08.2002 • 14.00 Uhr |
| SV Wacker 07 Gotha – FC Sachsen Leipzig | So., 25.08.2002 • 14.00 Uhr |
| OFC Neugersdorf – FC Lausitz Hoyerswerda | So., 25.08.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Energie Cottbus Amat. – VfB 09 Pößneck | So., 25.08.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Carl Zeiss Jena – BSV Eintracht Sondershausen | So., 25.08.2002 • 14.00 Uhr |
