Datum: Mittwoch, 25.09.2002
Anstoß: 20.00 Uhr
Spielort: Ernst-Grube-Stadion, Magdeburg
Ergebnis: 2:1 (2:0)
Zuschauer: 1.902
1. FC Magdeburg – SV 1919 Grimma 2:1 (2:0)
Magdeburg: Burmeister – Dürstel, Kallnik, Kullat, Probst, Kreibich, Bengs, Kühne (ab 89. Uffrecht), Holze, Stary (ab 72. Schulz), Woitha – Trainer: Hoffmann
Grimma: Winkler – Zaulich, Ziffert, Birnbaum, Braun, Liebich, Mähne, Pörschmann, Knoof (ab 54. Wohllebe), Müller, Großmann (ab 66. Brumme) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Herzberg (Berlin) – Tore: 1:0 Kullat (32.), 2:0 Kühne (36.), 2:1 Brumme (70.) – Gelbe Karten: Kreibich – Müller, Liebich, Pörschmann – Rote Karten: Holze (Magdeburg) wegen einer Tätlichkeit (85.) – Zuschauer: 1.902 im Ernst-Grube-Stadion zu Magdeburg
Grimma macht das Spiel und Magdeburg die Tore
Magdeburg. Auch im Nachholspiel der Fußball-Oberliga in Magdeburg wurde den Grimmaern eine sehr gute Leistung bestätigt. Doch für Leistung allein gibt es eben keine Punkte. Was den Grimmaern fehlte, waren die Tore. Die schoss der 1. FCM und stellte damit eigentlich den Spielverlauf auf den Kopf.
Denn schon kurz nach dem Anpfiff hatten die Gäste durch Thomas Mähne die Möglichkeit in Führung zu gehen. Dann traf Steffen Ziffert mit einem Kopfball nur den Pfosten. Nach einer guten halben Stunde aber gingen die bis dahin blass bleibenden Gastgeber in Führung. Als der Ball nach einem Freistoß von der Mauer abprallte, stand Kullat goldrichtig (32.). Vier Minuten später stand das Spiel vollends Kopf. Nach einem nicht geahndeten Foul an Sven Birnbaum startete der FCM einen Konter und Kühne konnte das Leder versenken.
Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Grimmaer Chancen. Doch da weder Mirko Liebich noch Thomas Brumme im gegnerischen Kasten unterbrachten, blieb es vorerst beim 2:0 für Magdeburg. Der Anschlusstreffer der Grimmaer fiel dann wahrscheinlich zu spät, um noch die Wende herbeizuführen. Thomas Brumme hatte nach einem Pfostenschuss das zurückspringende Leder in den Maschen versenkt (70.).
In der hektisch gewordenen Partie gab es nach einer Tätlichkeit die Rote Karte für den Magdeburger Holze. Dennoch schaukelten die Platzbesitzer den Sieg zu zehnt noch über die Runden. Grimmas Trainer Rainer Lisiewicz war sichtlich enttäuscht: „Wir hatten uns einen Punktgewinn vorgenommen. Wie bereits in Jena, so sind wir auch hier an uns selbst gescheitert.“
Am Sonntag, um 14.00 Uhr, soll das aber endlich gerichtet werden. Dann trägt der SV 1919 Grimma in Trebsen sein Heimspiel gegen den FSV Zwickau aus. Das Kuriose: Gegen die Westsachsen gelang in allen Spielen bisher kein einziges Tor. Rainer Lisiewicz ist zuversichtlich: „Jede Serie geht einmal zu Ende. Und die gegen Zwickau muss Sonntag Geschichte sein.“ Immerhin wollen die Grimmaer, bei denen Holm Beyer, André Schober und Stefan Pötzsch dann wieder im Aufgebot stehen, nicht nur zumindest ein Tor schießen, sondern auch drei dringend benötigte Punkte einfahren.
© Andreas Rücker
1. FC Magdeburg siegt glücklich
Magdeburg. Der 1. FC Magdeburg hat das Nachholspiel gegen den SV Grimma mit 2:1 gewonnen und verbesserte sich auf den achten Tabellenrang. Grimma bleibt mit fünf Punkten weiter in der Abstiegszone. Schlechtes Wetter und wenige Zuschauer sorgten für einen tristen Rahmen.
Die Gäste bestimmten die ersten 45 Minuten und hatten auch einige gute Chancen. Bereits in der ersten Minute verpasste Mähne eine gefährliche Eingabe. Ziffert (7.) traf per Kopf nur den linken Pfosten. Den Gastgebern gelang bis zu 32. Minute wenig. Als Winkler einen 30-Meter-Freistoß von Probst abprallen ließ, hatte Kullat keine Mühe und schob ein. Vier Minuten später erhöhte Kühne nach Dürstel-Flanke aus Nahdistanz. Trotz Bedrängnis schob er den Ball ins Grimmaer Tor. Damit war die Partie auf den Kopf gestellt.
Nach der Pause das gleiche Bild: Grimma bemühte sich um den Anschlusstreffer. Als FCM-Torwart Burmeister zu kurz abwehrte, ergab sich eine weitere klare Chance für die Gäste. Liebich brachte jedoch das Kunststück fertig und schob das Leder am leeren Tor vorbei. Brumme machte es wenige Minuten besser: Nach einem Pfosten-Treffer erzielte er im Nachschuss den hochverdienten Anschluss. Danach wurde die Partie immer hektischer. Holze sah nach einer Tätlichkeit (85.) die Rote Karte. Dennoch schaukelten zehn Magdeburger den knappen Sieg über die Bühne.
© MDR online
Kullat nutzt die erste Torchance
Magdeburg. Den Gästen gehört die Anfangsphase, so klatscht Zifferts Kopfball nur an den Pfosten (7.). Das erste Tor fällt auf der anderen Seite, als Kullat abstauben kann. Es ist die erste Torchance für Magdeburg. Kurz darauf rutscht Kühne in eine Dürstel-Flanke – das 2:0. Grimma in der zweiten Halbzeit bemüht, doch erst Joker Brumme gelingt der Anschluss. Magdeburg zittert bis zum Ende um den Sieg.
© Hans-Joachim Malli • kicker Sportmagazin
► Nachholspiel vom 3. Spieltag
Dienstag, 24.09.2002 • Anstoß: 19.00 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – FV Dresden Nord 1:1 (0:1)
Dresden-Laubegast: Weidner – Küttner, Oberritter, Tusche, Berthold, Lense, Flügel, Kolbe (ab 53. Kohlschütter), Kätzel, Sluka (ab 46. Heiße), Eißrich – Trainer: Fröhlich
Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Georgi, Moses, Ackermann, Härtig (ab 46. Arto), Linkert, Scholze, Soltau (ab 82. Kühne), Jugo, Bergmann (ab 78. Islamović) – Trainer: Baron
Schiedsrichter: Viehrig (Kamenz) – Tore: 0:1 Jugo (4.), 1:1 Eißrich (70., Foulstrafstoß) – Gelbe Karten: Oberritter – Moses, T. Gaunitz, Georgi – Gelb-Rote Karten: Küttner (Dresden-Laubegast) wegen wiederholten Foulspiels (65.), Flügel (Dresden-Laubegast) wegen wiederholten Foulspiels (77.) – Zuschauer: 400 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Dresden
Gerechtes Remis in Unterzahl
Dresden. Ein leistungsgerechtes Remis nach niveauarmer erster Halbzeit. Obwohl Laubegast die Partie mit nur acht Feldspielern beendete, schaffte der Neuling in Unterzahl noch den Ausgleich. Und sogar der Sieg war noch drin für die Laubegaster als Groß den Kopfball von Eißrich hielt (85.). Aber auch Pech für Nord: Scholze (71.) und Ackermann (88.) trafen jeweils nur die Querlatte.
© Jürgen Schwarz • kicker Sportmagazin
Dresdner Stadtderby endet Remis
Dresden. Mit einem gerechten Unentschieden ist die Partie zwischen dem FV 06 Laubegast und Dresden Nord zu Ende gegangen. Die Stadtrivalen trennten sich im Nachholspiel am Dienstagabend mit 1:1.
Beide Mannschaften lieferten zunächst eine äußerst schwache erste Halbzeit ab. Einziger Höhepunkt: Das Blitztor von Jugo, der Nord in der vierten Minute mit einem Nahschuss aus acht Metern in Führung brachte. Danach passierte nichts mehr. Weder die Platzherren noch die Gäste kamen gefährlich vor das gegnerische Tor.
Erst nach der Pause wurde es interessant, denn Laubegast drängte plötzlich intensiv auf den Ausgleich. Selbst die Gelb-Rote Karte für Küttner in der 65. Minute wegen wiederholtem Foul stoppte die Sturm- und Drangphase der Gastgeber nicht. Völlig verdient erzielte Eißrich per Foulelfmeter in der 69. Minute den Ausgleich. Georgi hatte zuvor Flügel gefoult. Auch danach spielte Laubegast weiter mutig nach vorn, u.a. zwang Eißrich den Nord-Keeper Groß zu einer Großtat. Als auch noch Flügel in der 77. Minute mit Gelb-Rot – ebenfalls wegen wiederholtem Foulspiel – vom Platz musste kam es zum offenen Schlagabtausch. Ackermann für Nord und Eißrich für Laubegast hatten die Siegtreffer auf dem Fuß.
© MDR online
► Nachholspiel vom 4. Spieltag
Mittwoch, 25.09.2002 • Anstoß: 20.00 Uhr
1. FC Magdeburg – SV 1919 Grimma 2:1 (2:0)
Magdeburg: Burmeister – Dürstel, Kallnik, Kullat, Probst, Kreibich, Bengs, Kühne (ab 89. Uffrecht), Holze, Stary (ab 72. Schulz), Woitha – Trainer: Hoffmann
Grimma: Winkler – Zaulich, Ziffert, Birnbaum, Braun, Liebich, Mähne, Pörschmann, Knoof (ab 54. Wohllebe), Müller, Großmann (ab 66. Brumme) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Herzberg (Berlin) – Tore: 1:0 Kullat (32.), 2:0 Kühne (36.), 2:1 Brumme (70.) – Gelbe Karten: Kreibich – Müller, Liebich, Pörschmann – Rote Karten: Holze (Magdeburg) wegen einer Tätlichkeit (85.) – Zuschauer: 1.902 im Ernst-Grube-Stadion zu Magdeburg
| Nachholspiele vom 3. Spieltag | |
| BSV Eintracht Sondershausen – VfB Leipzig | Sa., 28.09.2002 • 14.00 Uhr |
| SV 1919 Grimma – FSV Zwickau | So., 29.09.2002 • 14.00 Uhr |
