Datum: Sonntag, 27.10.2002
Anstoß: 14.00 Uhr
Spielort: Sportpark „An der Warte“, Pößneck
Ergebnis: 0:3 (0:1)
Zuschauer: 465
VfB 09 Pößneck – SV 1919 Grimma 0:3 (0:1)
Pößneck: Wohlfahrt – Bartholmé, Penzel, Stumpe, Ceesay, Dienst, Walther, Lässig, Heidler (ab 63. Fritzsche), Scheuerl, Reimann (ab 72. Wieduwilt) – Trainer: Vogel
Grimma: Winkler – Wohllebe, Ziffert, Saalbach, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich, Pörschmann, Pötzsch (ab 67. Zaulich), Müller – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Koch (Potsdam) – Tore: 0:1 Beyer (26.), 0:2 Pörschmann (60.), 0:3 Liebich (80.) – Gelbe Karten: Lässig, Reimann, Dienst – Saalbach – besondere Vorkommnisse: Spiel wurde in der 82. Minute wegen eines Hagelschauers für 15 Minuten unterbrochen – Zuschauer: 465 im Sportpark „An der Warte“ zu Pößneck
Grimma machte auswärts Nägel mit Köpfen
Pößneck. Beide Kontrahenten des Oberliga-Punktspiels konnten Auswärtserfolge vorweisen. Hatten die Fußballer des SV 1919 Grimma zuletzt den Tabellenletzten, VfB Chemnitz, in dessen Stadion bezwungen, so konnte sich der VfB Pößneck mit einem Remis beim HFC brüsten.
Das allerdings war für den SV 1919 Grimma kein Grund, sich in Pößneck zu verstecken. Ja, die Gäste agierten in den ersten Minuten optisch überlegen, klare Chancen wurden aber nicht erspielt. Nach etwa 20 Minuten erst sendeten die Pößnecker erste Lebenszeichen. Doch Grimmas Keeper Ronny Winkler reagierte bei einem 20-Meter-Freistoß von Stumpe großartig. Dann war es der Grimmaer Holm Beyer, der zur Gästeführung abstaubte, als der VfB-Torwart einen Schuss von Mirko Liebich nicht festhalten konnte.
Nach dem Wechsel bauten die Grimmaer ihre Führung weiter aus. Zuerst versenkte Heiko Pörschmann eine Ecke mit Windunterstützung direkt. Dann traf Mirko Liebich aus Nahdistanz zum von Grimma vielumjubelten 0:3. Wenig später musste der Schiedsrichter die Partie unterbrechen. Ein Unwetter machte das Weiterspielen vorerst unmöglich. Mit kleiner Verspätung wurde sie aber letztlich für Grimma erfolgreich zu Ende gebracht. Trainer Rainer Lisiewicz war mit seiner Mannschaft und deren Leistung zufrieden. „Wir haben Pößneck keine Chance gestattet. Und es macht eben auch etwas aus, wenn wir hinten sicher stehen.“
© Andreas Rücker
Grimmaer können nach 3:0 durchatmen
Pößneck. Mit dem 3:0-Sieg beim Aufsteiger Pößneck verschaffte sich der SV 1919 Grimma nicht nur Luft im Abstiegskampf, sondern stellte den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her. Die Partie musste in der zweiten Halbzeit zehn Minuten unterbrochen werden, weil orkanartiger Wind und Hagel dem Referee die Sicht nahmen. „Die Gastgeber wären beim 0:3-Rückstand am liebsten gar nicht wieder rausgegangen. Aber wir haben dem Schiedsrichter gesagt, dass die Sonne scheint“, scherzte Rainer Lisiewicz. Grimmas Trainer war mit der Leistung seiner Elf zufrieden. „Wir haben keinen spielerischen Glanz versprüht. Aber bei den Umständen war kein guter Fußball möglich. Bei mehr Konzentration hätten wir höher gewinnen müssen, wenn ich nur an unsere Chancen nach der Pause denke, als wir den Wind im Rücken hatten“, fasste Lisiewicz nach dem Abpfiff zusammen. Pößneck hatte in Halbzeit zwei nicht eine Torchance.
Der Gäste-Coach freute sich über die Leistung des Mittelfeldakteurs Marcus Saalbach, der überraschend von Beginn an mitwirkte. „Er hat sich im Training angeboten. Und Marcus hat seine Chance genutzt“, sagte Lisiewicz.
© Norbert Töpfer • Leipziger Volkszeitung
Klarer Auswärtssieg für Grimma
Pößneck. Der SV Grimma hat wieder wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Die Lisiewicz-Elf siegte beim VfB Pößneck mit 3:0.
Die Gäste agierten in den ersten Minuten optisch überlegen, klare Chancen wurden aber nicht erspielt. Nach etwa 20 Minuten sendeten die Pößnecker erste Lebenszeichen: SV-Keeper Winkler parierte aber Stumpes 20-Meter-Freistoß. Dann war es der Grimmaer Beyer, der zur Gästeführung abstaubte. Nach dem Wechsel bauten die Grimmaer ihre Führung weiter aus. Zuerst versenkte Pörschmann eine direkte Ecke, dann traf Liebich aus Nahdistanz.
© MDR online
Samstag, 26.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Lausitz Hoyerswerda – FC Carl Zeiss Jena 0:3 (0:2)
Hoyerswerda: Katzwinkel – Dörner, Mark, Schmidt, Baum, Ballaschk, Paulick, Mathiszik (ab 46. Grun), Rothenburger (ab 68. Lange), Thomas (ab 60. Ringel), Garbe – Trainer: Peschke
Jena: Berbig – Holetschek, Grasser, Schwabe, Nowotny (ab 70. Neubert), Treitl, Benedetti (ab 46. Manai), Hempel (ab 79. Šudžda), J. Zimmermann, Sonnenberg, Sanchez – Trainer: Steffens
Schiedsrichter: Förster (Falkenberg) – Tore: 0:1, 0:2 Sanchez (9., 31.), 0:3 Holetschek (57.) – Gelbe Karten: Baum, Ballaschk, Grun – Hempel – besondere Vorkommnisse: Katzwinkel (Hoyerswerda) hält Foulstrafstoß von Sanchez (7.), J. Zimmermann (Jena) setzt Foulstrafstoß an den Pfosten (25.) – Zuschauer: 461 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Hoyerswerda
Jena erfüllt Pflichtaufgabe
Hoyerswerda. Carl Zeiss Jena hat durch ein 3:0 in Hoyerswerda die Tabellenspitze zurückerobert. Die Jenaer erwischten einen Blitzstart und gingen durch Sanchez früh in Führung. Zuvor war der Torschütze per Foulelfer an Keeper Katzwinkel gescheitert. Kurz darauf schoss Zimmermann (25.) einen erneuten Strafstoß nur an den Pfosten. Doch noch vor der Pause erhöhte Sanchez zum 2:0.
In der zweiten Hälfte bemühten sich die Gastgeber um den Anschluss. Doch Paulick (48.) verfehlte das Zeiss-Gehäuse nur um Zentimeter. Indes nutzte Jena im Minimalisten-Stil weiter seine Chancen konsequent. Schließlich traf Holetschek nach einer Ecke aus Nahdistanz zum Endstand.
© MDR online
Samstag, 26.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
Hallescher FC – FSV Zwickau 2:1 (0:0)
HFC: Paden – Georg, Wellington, Schädlich, Körner, Große (ab 86. Kövari), Klajnszmit, Rehmann, D. Kurzeja, Lesch, Riediger – Trainer: Mankowski
Zwickau: Mewes – Krauß, Trochocki, Vogel, Böckel (ab 82. Haprich), Köcher, Papp (ab 71. Findeisen), Chudzik, Gerloff, Weiß, Düring (ab 61. Troche) – Trainer: Doege
Schiedsrichter: Jauch (Benshausen) – Tore: 1:0 Riediger (51.),1:1 Chudzik (85.), 2:1 Klajnszmit (88., Foulstrafstoß) – Gelbe Karten: D. Kurzeja, Klajnszmit, Körner, Rehmann – Krauß – Zuschauer: 1.115 im Kurt-Wabbel-Stadion zu Halle
Mankowskis Schachzug mit Lesch
Halle. Ohne sieben Stammspieler landeten die Saalestädter einen Überraschungscoup. Erspielten sich die Zwickauer vor der Pause noch leichte Vorteile, so trumpfte danach der HFC auf. Und das Spiel gewann an Spannung wie Qualität. Trainer Mankowski verstärkte den Angriff mit Junior Kövari, zog Lesch ins Mittelfeld. Der bereitete das 1:0 vor. Der FSV fand durch Chuduzik nochmal ins Spiel, doch durch Vogels klares Foul an Rehmann und Klajnszmits Strafstoßtor fiel die Entscheidung. Spät, aber nicht unverdient für die junge, elanvolle HFC-Elf.
© Klaus Blumtritt • kicker Sportmagazin
HFC siegt mit letztem Aufgebot
Halle. Der stark ersatzgeschwächte HFC ist durch ein 2:1 über den FSV Zwickau auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Die Zuschauer sahen über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Beide Teams begannen vorsichtig und verlagerten ihr Spiel ins Mittelfeld. Chancen gab es jeweils durch Kurzeja (21.) und Böckel (33.).
Nach der Pause spielten beide Abwehrreihen offener. Schließlich brachte Riediger den HFC per Kopf in Führung. Der FSV bemühte sich um den Ausgleich und wurde durch einen Zehn-Meter-Flachschuss von Chudzik belohnt. Doch nach einem Foul von Trochocki an Rehmann traf Klajnszmit per Elfer zur erneuten HFC-Führung.
© MDR online
Halle. In seiner gestrigen Oberligapartie unterlag der FSV Zwickau beim Halleschen FC mit 1:2. Der Hausherr ging in der 51. Minute durch Rüdiger in Führung. Dann witterten die Westsachsen ihre Chance und glichen in der 87. Minute aus. Stefan Chudzik traf aus zehn Metern Entfernung. Doch die Freude währte nur kurz, denn bereits zwei Minuten später zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Dem voraus gegangen war ein Foul von Matthias Trochocki an den Hallenser Karsten Rehmann. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rafal Klajnszmit und brachte dem HFC den Sieg.
© Zwickauer Fußballgeschichten
Samstag, 26.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Sachsen Leipzig – BSV Eintracht Sondershausen 4:0 (0:0)
FC Sachsen: Eckstein – Friedrich, Radojičić, Rietschel, Geißler, Schönberg, Cramer, Kittler, Struck, Kujat, Hänsel (ab 67. Kopunović) – Trainer: Raab
Sondershausen: Kraus – Plachy, Gerschewski, Silabetzschky, Kloth, Švejdik, Paul (ab 58. Franz), Tanne, Duft, Caspar, Krug (ab 67. Baumann) – Trainer: Venth
Schiedsrichter: Fleske (Schönow) – Tore: 1:0 Kujat (51.), 2:0, 3:0 Cramer (65., 76.), 4:0 Kopunović (83.) – Gelbe Karten: Gerschewski, Paul, Duft (alle Sondershausen) – Zuschauer: 1.481 im Alfred-Kunze-Sportpark zu Leipzig
Geißler und Cramer führen Leutzscher Elf zum Sieg
Leipzig. Sondershausens Übungsleiter Burkhard Venth wusste nach dem 0:4 (0:0) im Kunze-Sportpark sofort, warum seine Fußballer in der zweiten Halbzeit demontiert wurden und reihenweise Krämpfe aus den Waden drücken mussten. „Ich habe in dieser Woche eine Trainingseinheit weggelassen, wir sind am Mittwoch Bowling spielen gegangen. War mein Fehler, meine Mannschaft ist eingebrochen.“
Zudem habe sein Team drei der vier Sachsen-Tore „praktisch vorgelegt“ – wohl auch Nachwehen des vergnüglichen Mittwoch-Abends... Für Sachsen-Trainer Jürgen Raabs Geschmack kam bei der sonderbaren Analyse des Kollegen das Leutzscher Mitwirken etwas sehr kurz. „Wir haben den Gegner zu Fehlern gezwungen, sind ein hohes Tempo gegangen. Ich bin zufrieden.“
Im zähen ersten Durchgang fiel den Gastgebern wenig gegen die Thüringer Bowlingspieler ein, Tom Geißlers verfummelte Großchance (23.) und Norman Strucks Pfostenschuss (30.) blieben vor der Minus-Kulisse (1.481, darunter 22 aus Thüringen) die einzigen Aufreger. „So eine Mannschaft muss man erst mal bespielen und mürbe machen. Die standen ja mit neun Mann hinten drin“, meinte Sachsen-Vize Uwe Thomas. Als Mürbemacher und Muntermacher entpuppte sich Ronny Kujats Aufsetzer zum überfälligen Leutzscher 1:0 (51.). Raab zur dann folgenden Galavorstellung seiner Männer: „Ronnys Tor hat die Bremse gelöst.“ Venth martialisch: „Das 0:1 hat uns das Genick gebrochen.“
Tatsächlich bedeutete Minute 51 einen Wendepunkt. Die Sachsen kombinierten nach Herzenslust, spielten den bis dato wehrhaften Sondershäuser Knoten in die Beine und hätten am Ende auch sechs, sieben oder acht Tore machen können. Die Treffer des Titelaspiranten in Kurzform: 65.: Geißler auf Cramer, der mit rechts in den rechten oberen Winkel zielt und zum 2:0 trifft. 76.: Wieder hat Geißler die Füße im Spiel, ebenso Velibor Kopunović, der Cramers 3:0 ermöglicht. 83.: Geißler zum dritten, Schuss aus 23 Meter, Kopunović fälscht ab – der 4:0-Endstand. „Tom ist ein Super-Kicker“, lobte der zweifache Torschütze Heiko Cramer („Ich will unbedingt aufsteigen“) lieber die 19-jährige Nachwuchskraft als sich selbst.
Was bleibt? 1.: Der FC Sachsen hat drei der von Optimisten anvisierten 21 Zähler bis zur Winterpause geholt. 2.: Die sonst so treuen Anhänger hatten am Sonnabend offensichtlich Termine – knappe 1.500 Zuschauer waren nicht nur für Vize Uwe Thomas „sehr enttäuschend“. 3. und besonders bitter: Sondershausens Fußballer müssen künftig in ihrer Freizeit bowlen.
© Guido Schäfer • Leipziger Volkszeitung
Erst Pfiffe, dann Jubel 4:0! Doppelter Cramer
Leipzig. Pfiffe der 1.481 Fans zur Pause. Und ein ziemlich bedröppelter Sachsen-Manager. „Das wäre ja eine ziemliche Blamage“, stöhnte Uwe Thomas und zog nervös an seiner Marlboro light. 0:0 stand es da noch...
Dann aber doch noch der Jubel. Ein klares 4:0 gegen Sondershausen, mit dem die Leutzscher an der Spitze dranbleiben. „Wir haben den Gegner durch unser Tempo zu Fehlern gezwungen. Nach dem 1:0 waren die Bremsen dann endgültig gelöst“, analysierte Trainer Jürgen Raab.
Ronny Kujat war es mit seinem 6. Saisontor, der den FC Sachsen mit seinem 18-Meter-Schuss ins rechte Eck auf die Siegerstraße brachte (51.). Dann der Auftritt vom wiederum starken Regisseur Heiko Cramer, sein Doppelpack: Aus 16 Metern schlenzte der zunächst das 2:0 in den rechten Winkel (65. Minute). Ließ mit einem Zwölf-Meter-Hammer zudem das 3:0 folgen (77.).
Schön auch das: Der eingewechselte Velibor Kopunović (verlängerte einen Schuss von Tom Geißler mit der Stiefelspitze) legte bei seinem Comeback nach zwei Monaten Pause (Bänderdehnung) gleich das 4:0 nach (83.).
Was sonst noch auffiel: Tobias Friedrich vertrat den gesperrten Libero David Bergner (noch steht das Urteil aus) nahezu fehlerfrei. Viel zu tun hatte der gegen die harmlosen Thüringer allerdings nicht. Deren Trainer Burkhard Venth: „Die Höhe der Niederlage – schmerzhaft. Da hatte ich mir schon ein wenig mehr ausgerechnet.“
© André Schmidt • BILD Leipzig
Fußball Oberliga: Sachsen Leipzig – Sondershausen 4:0
Leipzig. „Die Ereignisse haben sich in der zweiten Halbzeit überschlagen. Die Mannschaft hatte die Abwehr komplett aufgegeben und so den Gastgebern alle Möglichkeiten offen gelassen“, resümierte Eintracht-Coach Burkhardt Venth nach dem Spiel gegen den Titel-Mitfavoriten, Sachsen Leipzig. Die Partie endete nach einer vielversprechenden und aussichtsreichen ersten Halbzeit mit einem 4:0-Erfolg für die Leipziger.
„Bis zur 52. Minute lief das Spiel sehr gut“, so Venth. „Wir konnten die Angriffe von Sachsen Leipzig souverän klären und hatten sogar selbst vielversprechende Chancen.“ Die zirka 30 mitgereisten Fans aus Sondershausen unterstützten ihr Team so gut es ging, sahen den Ball nach Christian Krugs Flachschuss aus 18 Metern fast schon drin. Doch die Kugel verfehlte das Tor nur knapp um ein paar Zentimeter. Das 1:0 hatte kurz darauf Caspar auf dem Fuß. Er stand völlig frei vorm gegnerischen Tor, gab jedoch an Švejdik ab und der verschoss. Beim nächsten Mal versuchte es Sebastian Caspar auf halblinker Position selbst, zögerte aber zu lange, so dass Piet Schönberg kurz vor dem Pausenpfiff klären konnte.
In der ersten Halbzeit gab es also für die 1.481 Zuschauer keine Tore zu sehen. Doch das sollte sich schnell ändern. Bereits nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte verwandelte Ronny Kujat zum 1:0, nachdem Lars Plachys missglückter Kopfballversuch direkt vor den Füßen des Gegners landete (50.). Die Sachsen erhöhten den Druck von Minute zu Minute, bei den Eintrachtlern hingegen versagten zunehmend die Kräfte. Scheiterte Tom Geißler noch am BSV-Torwart Steffen Kraus, drosch Heiko Cramer das Leder in der 63. Minute in die Maschen. Auch das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Kopunović-Flanke war Cramer an diesem Tag zum zweiten Mal erfolgreich (74.). Die Sondershäuser ließen hinten alles offen, schafften es nicht, die gegnerischen Stürmer zu stoppen und so konnten sie auch das vierte Tor nicht verhindern. Maik Franz war im Gegensatz zu Velibor Kopunović etwas zu langsam. Der Sachse vollendete nach einem herrlichen Doppelpass zum 4:0-Endstand (80.).
„Unser Ziel, Fehler in der Abwehr zu vermeiden, haben wir vollkommen verfehlt“, so der BSV-Coach. „Wir haben die Gegner teilweise völlig frei laufen lassen. Die Mannschaft ist in der zweiten Halbzeit total zerbrochen, hat sich durch zahlreiche, individuelle Fehler selbst geschadet. Alles in allem war es ein verdienter Sieg für die überlegenen Gastgeber.“ Doch entmutigen lassen wollen sich die BSV-er nicht. „Die Spieler glauben an ihre eigene Stärke, die sie beim Heimspiel kommenden Samstag beweisen werden“, verwies Venth auf den nächsten Gegner, den derzeitigen Tabellenvorletzten, Hoyerswerda. „Wir konzentrieren uns jetzt auf dieses Spiel, aus dem wir als Gewinner herausgehen wollen.“
© Ireen Schädel • Thüringer Allgemeine
Einbruch in der zweiten Hälfte
Leipzig. Mit gestärktem Selbstvertrauen aber ohne die verletzten Rasch, Šzafer, Celik und Nieke reiste die Sondershäuser Eintracht heute zum Aufstiegsaspiranten FC Sachsen Leipzig. Begleitet wurden sie von etwa 30 mitgereisten Fans.
Die Partie begann mit einer Schrecksekunde für die Gäste, als Cramer gleich in der 1. Minute von der Strafraumgrenze abzog und Kraus zu einer Glanzparade zwang. Danach passierte lange Zeit nichts im mit 1.481 Zuschauern eher spärlich gefüllten Stadion. Die Sachsen agierten vor dem Tor zu umständlich, bei den Konterversuchen der Eintracht stand Sebastian Caspar zweimal im Abseits. Erst als Tino Gerschewski nach 23 Minuten im eigenen Strafraum über den Ball säbelte und Geißler freistehend den Ball vertändelte kam wieder etwas mehr Leben in die jederzeit faire Partie. Die nächste gute Chance bot sich den Raab-Schützlingen in der 27. Minuten nach einem Eckstoß von Piet Schönberg, doch Kittler setzte den Ball per Kopf neben den Pfosten. Die größte Chance hatten die Gastgeber aber weitere vier Minuten später, als Struck nach einem Konter aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf und Kittler im Nachsetzen den Ball in die Wolken drosch. Diese vergebenen Chancen hätte sich im direkten Gegenzug fast gerächt, doch der schöne 18-Meter-Flachschuss von Christian Krug strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Nachdem Steffen Kraus mit großer Mühe einen Freistoß von Struck (40.) zur Ecke klären konnte, war es das mit Leipziger Torgelegenheiten in der ersten Hälfte. Dafür kam noch einmal die Eintracht. Zunächst übersah der meist ordentlich pfeifende Schiedsrichter Fleske großzügig eine Notbremse von Rietschel am gestarteten Caspar (41.), der aber Sekunden vor dem Pausenpfiff nach tollem Zuspiel von Axel Duft freistehend eine Sekunde zu lange zögerte und Piet Schönberg daher den Schuss des Sondershäuser Torgespenstes in letzter Sekunde abblocken konnte. So ging es mit dem 0:0 in die Pause.
Die zweite Hälfte begann, wie es schlechter nicht hätte sein können. Lars Plachy wehrte eine Flanke viel zu kurz per Kopf genau in die Mitte und auf den Fuß von Ronny Kujat ab, der diese Einladung dankend annahm und den Ball volley aus 18 Metern im Netz versenkte. Nach diesem Tor drehten die Sachsen auf und setzten die nun kräftemäßig nachlassende Eintracht unter Druck. Scheiterte Kujat in der 59. Minute von der Strafraumkante noch knapp, so machte es Cramer nach 63 Minuten besser. Marcel Kloth wurde an der eigenen Strafraumgrenze gefoult, zwei Leipziger traten auf dem am Boden liegenden Kloth herum, Schiri Fleske hielt es allerdings nicht für nötig abzupfeifen und so kam der Ball zu Geißler, dessen Schuss Kraus gerade noch klären konnte, gegen den Nachschuss von Cramer war er dann aber machtlos. Dem hat das Toreschießen offensichtlich Spaß gemacht und so legte er nach 74 Minuten nach einer Flanke des eingewechselten Kopunović noch das 3:0 nach. Das schönste Tor des Tages erzielte Kopunović dann selbst. Nach einem schönen Doppelpass war er einen Tick schneller am Ball als Maik Franz und damit hieß es nach 80 Minuten 4:0. Da wurden Erinnerungen an die 0:5-Niederlage in der letzten Saison wach, als es ebenfalls zur Halbzeit noch 0:0 stand. Ein weiteres Tor fiel heute allerdings nicht. Auch weil Frank Tanne die letzte Chance der Partie in der 83. Minute vergab und den Ball über das Tor setzte.
Mit der Niederlage war sicher zu rechnen, dass man in der zweiten Hälfte gegen die konditionell stärkeren Sachsen aber so einbrach, war unnötig. Das sah sicher auch Denny Silabetzschky so, der sich nach der Partie als einziger Spieler von den Fans verabschiedete, die dann dennoch gut gelaunt und optimistisch auf das Spiel gegen Hoyerswerda blickend die Heimreise antraten. Erwähnenswert waren auf Seiten der Eintracht noch das Comeback von Sven Baumann und die Tatsache, dass Marcel Švejdik trotz Schmerzen im Fuß 90 Minuten durchhielt.
© Steffen Kliebisch • BSV Eintracht Sondershausen
FC Sachsen holt einen verdienten 4:0-Erfolg gegen harmlose Gäste aus Sondershausen
Leipzig. Trainer Jürgen Raab wurde ja schon vor der Partie nicht müde, allzu überzogene Erwartungen zu dämpfen – Geduld müsse man haben gegen Mannschaften wie jene aus Sondershausen, die auf Plätzen wie dem Alfred-Kunze-Sportpark eigentlich nur ein Ziel haben: Irgendwie einen Punkt ermauern. Diese Geduld brauchten die Leutzscher Fans auch in der ersten Halbzeit. Da waren die Hausherren vom FC Sachsen zwar deutlich überlegen, aber ein Tor wollte nicht rausspringen –- doch nach dem Pausentee wurden die etwas mehr als 1.400 Zuschauer endlich belohnt. Ronny Kujat, zweimal Heiko Cramer und ein Eigentor des zurückgeeilten Eintracht-Stürmers Mike Franz sorgten doch für einen standesgemäßen Erfolg der Leutzscher. „Das es nun wieder vier Stück geworden sind, ist schon ziemlich schmerzhaft“, grummelte Eintracht-Trainer Burkhard Venth nach der Partie. Wirklich beschweren dürfen sich die Gäste aus Sondershausen über diese deftige Klatsche im Alfred-Kunze-Sportpark aber wahrlich nicht – gerade in der zweiten Halbzeit hatten sie den Hausherren kaum noch etwas entgegen zu setzen. Im Gegenteil: Mit ein bisschen mehr Konsequenz und Entschlossenheit hätten die Mannen um Kapitän Frank Rietschel ruhig noch das ein oder andere Tor mehr schießen können.
Die Sachsen starteten mit dem Schwung des Derby-Sieges und des Punktgewinns in Jena verheißungsvoll: Referee Frank Fleske hatte gerade angepfiffen, da brannte es vor dem Kasten des Ex-Rot-Weiß Erfurt-Keepers Steffen Kraus lichterloh – doch der Schuss von Heiko Cramer landet nicht im Tor. Pech gehabt und dieses Pech sollte den Leutzschern 45 Minuten lang treu bleiben. Beispiele gefällig? Tom Geißler semmelte nach 21 Minuten übers Tor, zehn Minuten später zielte Norman Struck etwas besser – etwas. Und traf immerhin den Innenpfosten und so weiter und so fort.
Auf der anderen Seite passierte hingegen kaum mal etwas – nur ein einziges Mal ließ Sebastian Caspar (mit fünf Saisontreffern bester Sondershäuser Torschütze) seine Gefährlichkeit aufblitzen. Immerhin stand die Abwehr der Thüringer kompakt – auffällig, dass die Gäste fast alle entscheidenden Zweikämpfe in der Defensive für sich entscheiden konnten. Was folgte, waren Pfiffe zum Pausentee – wirklich zufrieden mit dem seltsam „schaumgebremsten“ Spiel der Sachsen war auf den Rängen niemand.
Doch dies sollte sich ändern und zwar gründlich: Gerade mal sechs Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da fasste sich Ronny Kujat – ohnehin Torschütze vom Dienst bei den Leutzschern – mal ein Herz und jagte nach einer misslungenen Kopfballabwehr das Leder einfach mal Richtung Kraus. Der konnte gegen den Schuss nichts machen – Tor, Jubel, Spielentscheidung. Ehrlich, da war das Spiel gelaufen. „Mit dem 1:0 waren die Bremsen gelöst“, erkannte auch Jürgen Raab ganz richtig.
Jetzt waren die Hausherren in Spiel- und Kombinierlaune: Die beiden Spielmacher Heiko Cramer und Tom Geißler – in den ersten 45 Minuten von ihren robusten Gegenspielern ziemlich abgemeldet – trumpften ordentlich auf. Vor allem Cramer bot mal wieder eine echte Galavorstellung – zauberhaft sein Schlenzer zum zweiten Tor! Und als Jürgen Raab Velibor Kopunović für den engagierten, aber glücklosen Sebastian Hänsel brachte, schienen alle Eintracht-Abwehr-Dämme vollends zu brechen: Da konnte Mike Franz acht Minuten vor Schluss nur auf Kosten eines Eigentores vor dem Stürmer „klären“.
Zwar mühte sich die Truppe von Burkhard Venth redlich, wenigstens ein wenig Gefahr vors Eckstein-Tor zu bringen, doch selbst für die mussten die Hausherren in Eigenregie sorgen – wie etwa der Keeper höchstpersönlich mit einem arg missratenen Abschlag. „Gegen solche Mannschaften ist der Erwartungsdruck immer ziemlich hoch – die Zuschauer glauben ja, dass man die im Vorbeigehen schlägt. Aber da muss man wirklich immer wieder aufs Neue Tempo und Druck machen, um den Erfolg zu erzwingen", überlegte der FCS-Coach nach dem Spiel. Gegen die Eintracht aus Sondershausen ist diese Taktik wieder einmal voll aufgegangen: Und letztlich räumte auch der Eintracht-Trainer Burkhard Venth ohne Wenn und Aber ein: „Am verdienten Sieg des FC Sachsen Leipzig gibt's einfach nichts zu deuteln.“
© Jens Wagner • SachsenSonntag
Kujat erlöst den FC Sachsen
Leipzig. Der FC Sachsen Leipzig feierte einen verdienten 4:0-Heimsieg gegen Eintracht Sondershausen und setzt sich damit im Spitzentrio fest.
Die Fans im Alfred-Kunze-Sportpark warteten eine Hälfte vergebens auf Treffer. Chancen hatte der FC Sachsen genügend, doch vor dem Tor agierten die Leutzscher zu unentschlossen. So zögerten Geißler und Hänsel beim Abschluss zu lange. Beim Pfostenschuss von Struck kam auch noch Pech dazu.
Nach der Pause erlöste Kujat die Sachsen. Sein Flachschuss aus zwölf Metern schlug zum 1:0 ein. Für die Vorentscheidung sorgte Cramer mit einem Doppelschlag. Es staubte er nach einer Faustabwehr von raus ab, dann schloss eine Traumkombination mit Kujat und Kittler ab. Sondershausen gab sich in den letzten Minuten auf – Kopunović erhöhte so auf 4:0.
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Samstag, 26.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VFC Plauen – FV Dresden 06 Laubegast 5:1 (2:0)
Plauen: Golle – Krasselt, Hölzel, Gemeiner (ab 76. Neumann), Dashi, Schulze, Richter, Gemazashvili, Curri, Popa (ab 52. Zapyshnyi), Spranger (ab 71. Th. Pannach) – Trainer: Müller
Dresden-Laubegast: Weidner – Küttner, Kätzel, Oberritter, Flügel, Tusche, Fischer, Maucksch, Kolbe (ab 46. Winkler), Sluka (ab 64. Heiße), Taatz – Trainer: Fröhlich
Schiedsrichter: Wenkel (Mühlhausen) – Tore: 1:0 Richter (24.), 2:0 Spranger (37.), 2:1 Winkler (65.), 3:1 Spranger (66.), 4:1 Curri (69.), 5:1 Zapyshnyi (83.) – Gelbe Karten: Spranger, Zapyshnyi – Maucksch, Heiße – Zuschauer: 1.098 im Vogtlandstadion zu Plauen
VFC mit hochverdientem Sieg
Plauen. Der VFC Plauen hat einen klaren 5:1-Erfolg über Dresden-Laubegast gefeiert. Der VFC war von Beginn an spielbestimmend. Richter traf aus Nahdistanz zur Plauener Führung. Spranger gelang noch vor der Pause per Seitfallzieher aus acht Metern das 2:0 gegen die harmlosen Gäste.
Für Laubegast traf Winkler per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:1. Doch Spranger sorgte mit seinem zweiten Treffer (Kopfball) wieder für den alten Abstand. Im Anschluss blieb Plauen weiter am Drücker. Schließlich schlenzte Curri aus acht Metern den Ball zum 4:1 in die Maschen. Der eingewechselte Zapyshnyi konnte nach schönem Zuspiel von Gemazashvili sogar noch weiter zum Endstand erhöhen.
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Sonntag, 27.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Energie Cottbus Amat. – VfB Leipzig 0:2 (0:0)
Cottbus Amat.: Thoms – Rohde, Hujdurović, Nuhs, Brychcy, Jahn (ab 80. Trehkopf), Handreck, Mattuschka, Kobylanski, Reichenberger, Wollermann (ab 67. Lempke) – Trainer: Ullrich
VfB Leipzig: Grundmann – Lenz, Freund, Jülich, Renn, Großmann (ab 58. Räbsch), Breitkreutz, Embingou, Kanitz, Sadlo (ab 74. Gunkel), Blessin – Trainer: Dörner
Schiedsrichter: Herzberg (Rostock) – Tore: 0:1 Sadlo (50.), 0:2 Gunkel (76.) – Gelbe Karten: Hujdurović, Brychcy, Reichenberger – Kanitz – Zuschauer: 439 im Stadion der Eisenbahner zu Cottbus
Kopfballstarke Leipziger siegen in Cottbus
Cottbus. Der VfB Leipzig bleibt Spitzenreiter der Oberliga Süd. Die Dörner-Elf siegte bei den Amateuren von Energie Cottbus mit 2:0. Die Gäste bestimmten von Beginn an das Geschehen. Der groß aufspielende Breitkreutz verfehlte mit einem 16-Meter-Heber nur knapp das Energie-Tor (18.). In der 35. Minute scheiterte Sadlo nach einem Eckball per Kopf.
Auch in der zweiten Halbzeit starteten die Leipziger schwungvoll. Zunächst schob Blessin den Ball freistehend am Tor vorbei, dann machte es Sadlo besser. Nach einer Breitkreutz-Eingabe köpfte er aus Nahdistanz ein. Joker Gunkel setzte wenig später den Schlusspunkt. Er wuchtete einen Kopfstoß ins Energie-Gehäuse. Der Cottbusser Keeper machte dabei allerdings keine gute Figur, er „klebte“ auf der Linie.
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Sonntag, 27.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Anhalt Dessau – VfB Chemnitz 2:2 (2:1)
Dessau: Kepczynski – Cervienka, Westendorf, Kurth, Duga, Grosche, Gerstmann, Baasch (ab 85. Schwibbe), Westphal, Dreyer, Stefke – Trainer: Murawiew
VfB Chemnitz: Feist – Schöler, Büttner, Laudeley, Burkhardt (ab 32. Kellig), Franke, Horn, Kunze, Dittrich, Richter, Pafel – Trainer: Schmitt
Schiedsrichter: Lupp (Zossen) – Tore: 1:0 Dreyer (11., Foulstrafstoß), 2:0 Baasch (37.), 2:1 Dittrich (45.), 2:2 Pafel (78.) – Gelbe Karten: Baasch, Stefke, Gerstmann – Kunze – Zuschauer: 150 im Paul-Greifzu-Stadion zu Dessau
Dessau verpasst Sieg gegen Chemnitz
Dessau. Der FC Anhalt Dessau hat bei widrigen Platzverhältnissen gegen den VfB Chemnitz nur ein 2:2 erreicht. Nach einem Strafraum-Foul an Baasch verwandelte Dreyer den fälligen Elfer sicher zur Anhalt-Führung. Auch danach hatte Dessau weitere Chancen. Schließlich traf Baasch nach einem Querschläger von Keeper Feist zum 2:0. Doch mit dem Pausenpfiff gelang Dittrich mit einem unhaltbaren 16-Meter-Freistoß der Anschluss. Nach einem Gewitterguss wurde das Spiel immer schwieriger. Die Aktionen wirkten eher zufällig. Trotzdem traf der freistehende Pafel noch zum 2:2.
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Sonntag, 27.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
OFC Neugersdorf – FV Dresden Nord 5:2 (1:1)
Neugersdorf: Doleček – Maglica, Ladra, Winkler, Hecht, Uhlig, Haasler, Šigan, Havel, Miltzow, Behring (ab 79. Študeny) – Trainer: Berndt
Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Moses, Keutel (ab 57. Ackermann), Kostadinov, Scholze, Soltau, Georgi (ab 77. Linkert), Kühne, F. Gaunitz, Kaszuba (ab 62. Streiber) – Trainer: Baron
Schiedsrichter: Cyrklaff (Laubsdorf) – Tore: 0:1 Kaszuba (12.), 1:1 Miltzow (24.), 2:1 Havel (48.), 2:2 Soltau (50.), 3:2 Havel (71.), 4:2 Šigan (87.), 5:2 Miltzow (90.+1) – Gelbe Karten: Maglica, Havel – Georgi – Zuschauer: 213 in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte zu Neugersdorf
OFC kämpft Dresden Nord nieder
Neugersdorf. Der OFC Neugersdorf hat bei katastrophalen Platzverhältnissen einen 5:2-Heimsieg über Dresden Nord eingefahren. Die Gäste erwischten einen Blitzstart und gingen nach einem Abstaubertor von Kaszuba in Führung. Doch der OFC setzte nach und kam durch einen Nahdistanzschuss von Miltzow zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte schob Havel den Ball ins lange Eck zum 2:1 ein. Doch kurz darauf traf Soltau aus dem Gewühle heraus zum Ausgleich. Zudem nutze Havel einen gefühlvollen Haasler-Freistoß und köpfte die erneute OFC-Führung. Šigan gelang aus Nahdistanz sogar das 4:2, ehe Miltzow zum etwas zu hoch ausgefallenen Endstand einlupfte.
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Sonntag, 27.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
SV Wacker 07 Gotha – 1. FC Magdeburg 1:3 (1:2)
Gotha: Mähler – Otto, Ertmer, Fuhrmann, Rustler (ab 46. Ulrich), Busch, Tews, Nowacki, Münzberg (ab 78. Knäbe), Schneider, Schwesinger – Trainer: Stein
Magdeburg: Burmeister – Kallnik, Bengs, Dürstel (ab 83. Eschholz), Probst, Woitha, Stary, Holze, Schulz (ab 83. Prosovsky), Kullat, Wilke (ab 74. Kühne) – Trainer: Hoffmann
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin) – Tore: 0:1 Dürstel (2., Foulstrafstoß), 0:2 Kullat (24.), 1:2 Otto (42.), 1:3 Kühne (81.) – Gelbe Karten: Mähler, Nowacki, Tews – Stary – Zuschauer: 636 im Volkspark-Stadion zu Gotha
Sonntag, 27.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB 09 Pößneck – SV 1919 Grimma 0:3 (0:1)
Pößneck: Wohlfahrt – Bartholmé, Penzel, Stumpe, Ceesay, Dienst, Walther, Lässig, Heidler (ab 63. Fritzsche), Scheuerl, Reimann (ab 72. Wieduwilt) – Trainer: Vogel
Grimma: Winkler – Wohllebe, Ziffert, Saalbach, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich, Pörschmann, Pötzsch (ab 67. Zaulich), Müller – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Koch (Potsdam) – Tore: 0:1 Beyer (26.), 0:2 Pörschmann (60.), 0:3 Liebich (80.) – Gelbe Karten: Lässig, Reimann, Dienst – Saalbach – besondere Vorkommnisse: Spiel wurde in der 82. Minute wegen eines Hagelschauers für 15 Minuten unterbrochen – Zuschauer: 465 im Sportpark „An der Warte“ zu Pößneck
| FSV Zwickau – VfB 09 Pößneck | Sa., 02.11.2002 • 14.00 Uhr |
| BSV Eintracht Sondershausen – FC Lausitz Hoyerswerda | Sa., 02.11.2002 • 14.00 Uhr |
| FV Dresden Nord – SV Wacker 07 Gotha | Sa., 02.11.2002 • 14.00 Uhr |
| FV Dresden 06 Laubegast – FC Sachsen Leipzig | Sa., 02.11.2002 • 14.00 Uhr |
| VfB Leipzig – OFC Neugersdorf | So., 03.11.2002 • 14.00 Uhr |
| 1. FC Magdeburg – Hallescher FC | So., 03.11.2002 • 14.00 Uhr |
| SV 1919 Grimma – FC Anhalt Dessau | So., 03.11.2002 • 14.00 Uhr |
| VfB Chemnitz – VFC Plauen | So., 03.11.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Carl Zeiss Jena – FC Energie Cottbus Amat. | So., 03.11.2002 • 14.00 Uhr |
