Datum: Sonntag, 25.09.1988
Anstoß: 15.00 Uhr
Spielort: Sportstätte „Bernhard Koenen“, Eisleben
Ergebnis: 1:1 (0:0)
Zuschauer: 800
Dynamo Eisleben – Motor Grimma 1:1 (0:0)
Eisleben: Friedrich – Schmidt, Gareis, Bedranowsky, Hoffmann, Gehlhaar, Krieg (ab 77. Spitschka), Romanowsky, Rennert, Hanas, Auffenbauer – Trainer: Rothe
Grimma: Riediger – Nehring, Großmann, Wimberger, Spahlholz, Vatter, Ulbricht, Klein, Saalbach (ab 75. Pannicke), Liebers, Hunger (ab 62. Thalmann) – Trainer: Welwarsky
Schiedsrichter: Schenk (Dresden) – Tore: 1:0 Bedranowsky (58.), 1:1 Vatter (68.) – Gelbe Karten: Auffenbauer – Nehring – Zuschauer: 800 in der Sportstätte „Bernhard Koenen“ zu Eisleben
Auswärtspunkt nach gutem Spiel
Eisleben. In Eisleben gewann Motor Grimma den ersten Auswärtspunkt der Saison. Gegen die zumeist ohne erkennbares System spielenden Gastgeber war die Grimmaer Hintermannschaft gut eingestellt (Klein, Großmann). Die wenigen Chancen Eislebens vereitelte Torwart Riediger mit sicheren Paraden. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Gastgeber den für Motor vermeidbaren Führungstreffer (58. Minute Bedranowsky). Von nun an verstärkten die Motor-Spieler ihre Angriffsbemühungen und erspielten sich einige gute Möglichkeiten (Großmann, Liebers, Hunger). Vatter schließlich erzielte nach einem gelungenen Spielzug mit direktem Schuss in der 68. Minute den verdienten Ausgleich. Bei mehr Cleverness vor dem gegnerischen Tor wäre noch mehr möglich gewesen. Nun gilt es erneut im nächsten Heimspiel gegen Chemie Buna Schkopau mit einer ordentlichen spielerischen Leistung aufzuwarten.
© Ralf Körner • Leipziger Volkszeitung
Moral der Motor-Elf intakt
Eisleben. Damit hat Borna nun die Rote Laterne vom Bezirks-Rivalen Motor Grimma übernommen. Die Muldestädter kamen bei Liga-Rückkehrer Dynamo Eisleben zu einem 1:1-Remis. Lobenswert dabei die Moral der Welwarsky-Elf, die den Rückstand (Bedranowski/58.) wenig später durch Steffen Vatter ausgleichen konnte (68.).
© Tom Rietzschel
Samstag, 24.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Motor Suhl – Vorwärts Dessau 2:1 (0:1)
Suhl: Gewalt – Seiler, Böhm, Schröder (ab 65. Asmus), Hüttl, Jertschewski, Kurth, Seyfarth, Hetzelt (ab 57. Friedemann), Roß, Sprafke – Trainer: Stein
Dessau: Weigang – Pohlers, Sauer, Körner, Adomeit, Werner, Brust (ab 67. Papst), Wolf, Reimer, Borchardt, Borkowski – Trainer: Miller
Schiedsrichter: Pleßke (Isserstedt) – Tore: 0:1 Reimer (43.), 1:1 Seyfarth (70.), 2:1 Jertschewski (72.) – Gelbe Karten: Seyfarth – Brust, Werrner, Körner – Zuschauer: 700 im Sportpark der Freundschaft zu Suhl
Suhl behält Heim-Nimbus
Suhl. Auch Vorwärts Dessau stand diesmal mit leeren Händen da und fing sich bei Motor Suhl die eine vermeidbare 1:2-Niederlage ein. Dabei war Vorwärts-Trainer Harro Miller zur Pause noch guten Mutes, schließlich führte seine Elf durch einen Treffer von Michael Reimer mit 1:0 (43.). Nach dem Wechsel allerdings agierten die Armee-Kicker viel zu passiv, die Spielkontrolle der ersten 45 Minuten ging immer mehr verloren. Die Gastgeber nutzten dies sofort und drehten die Partie durch einen Doppelschlag von Roman Seyfarth (70.) und Uwe Jertschewski (72.) binnen kurzer Zeit zu den eigenen Gunsten. In der Folgezeit konnte Dessau den Schalter nicht mehr umlegen, die Thüringer hätten bei einem etwas saubereren Ausspielen der Kontergelegenheiten das Ergebnis dagegen noch erhöhen können. Suhl errang mit diesem doppelten Punktgewinn den vierten Sieg im vierten Heimspiel, bei den Dessauern ist der Leistungsunterschied zwischen den Heim- (drei Spiele, drei Zu-Null-Erfolge) und den Auswärtspartien (ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen) bisher einfach zu groß.
© Tom Rietzschel
Samstag, 24.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Chemie Leipzig – Wismut Gera 2:0 (1:0)
Chemie Leipzig: Saumsiegel – Hübner, Barth, Patula, Schleier, Illge, Thiemig, Pietsch, Kösser (ab 56. Engelmann), Weiß, Rösler – Trainer: Dr. Slaby
Gera: Gottschalk – Leinen (ab 27. Hermannstädter), Patzer, Bürger, Lublow, Hintz, Häußler, Kraft, Kunzmann, Kunde, Hoffmann (ab 71. Ullrich) – Trainer: Haustein
Schiedsrichter: Dr. Mewes (Berlin) – Tore: 1:0 Pietsch (35.), 2:0 Hübner (54.) – Gelbe Karte: Hintz (Gera) – Zuschauer: 2.500 im Georg-Schwarz-Sportpark zu Leipzig
Gera büßt nach erste Niederlage Tabellenführung ein
Leipzig. Im Leutzscher Georg-Schwarz-Sportpark musste Spitzenreiter Wismut Gera die erste Saisonniederlage hinnehmen. Vor 2.500 Zuschauern gab Chemie Leipzig die passende Antwort auf den letztwöchigen „Wechselfehler von Nordhausen“, als der Elf von Trainer Dr. Horst Slaby der 2:0-Auswärtssieg am Grünen Tisch aberkannt und in eine 0:3-Niederlage umgewandelt wurde. Chemie war gegen Gera, über die gesamten 90 Minuten gesehen, die klar bessere Mannschaft und gewann durch Treffer von Rainer Pietsch (35.) und Michael Hübner (54.) absolut verdient. Damit sind die Ostthüringer ihre „Pole Position“ erst einmal los, nach vier Auftakt-Siegen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Wolfgang Haustein nun seit drei Begegnungen ohne doppelten Punktgewinn (zwei Remis, eine Niederlage).
© Tom Rietzschel
Samstag, 24.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Chemie Böhlen – Motor Nordhausen 1:0 (1:0)
Böhlen: Suchantke – Treske, Arnold, Stapelfeld, Kamenz, Nolting, Kunze, Lange, Kirsten, Ferl (ab 71. Becher), Hanske (ab 89. Hammermüller) – Trainer: Struppert
Nordhausen: Zanirato – Etzrodt, U. Mappes (ab 71. Kiel), Boegelsack, Gerlach, Decker, M. Ludwig, Kufs, J. Ludwig (ab 46. Löder), Nauber, Thon – Trainer: Schwenzfeier
Schiedsrichter: Bley (Sehma) – Tor: 1:0 Lange (16.) – Gelbe Karten: Hanske, Becher – Decker, Gerlach – Zuschauer: 500 im Stadion an der Jahnbaude zu Böhlen
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Stahl Thale – Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt 1:1 (0:1)
Thale: Schneider – Steinat, Winter, Fuchs, S. Keller, B. Teichmann, Gothe (ab 46. Schrader), Fischer, Hahne, Losse, Günther – Trainer: O. Keller
Motor „Fritz Heckert“: Dittrich – Kempe, Boensch, Gläser, Eitemüller, Renn (ab 88. Henker), Tipold, Gerstenberger, Schubert (ab 75. Mäthe), Bletsch, Barthel – Trainer: Fuchs
Schiedsrichter: Escher (Altenfeld) – Tore: 0:1 Kempe (8.), 1:1 Fischer (61.) – Gelbe Karten: Winter – Boensch, Gläser – Zuschauer: 1.600 im Sportpark der Hüttenarbeiter zu Thale
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Dynamo Eisleben – Motor Grimma 1:1 (0:0)
Eisleben: Friedrich – Schmidt, Gareis, Bedranowsky, Hoffmann, Gehlhaar, Krieg (ab 77. Spitschka), Romanowsky, Rennert, Hanas, Auffenbauer – Trainer: Rothe
Grimma: Riediger – Nehring, Großmann, Wimberger, Spahlholz, Vatter, Ulbricht, Klein, Saalbach (ab 75. Pannicke), Liebers, Hunger (ab 62. Thalmann) – Trainer: Welwarsky
Schiedsrichter: Schenk (Dresden) – Tore: 1:0 Bedranowsky (58.), 1:1 Vatter (68.) – Gelbe Karten: Auffenbauer – Nehring – Zuschauer: 800 in der Sportstätte „Bernhard Koenen“ zu Eisleben
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Chemie Buna Schkopau – TSG Markkleeberg 1:1 (0:1)
Schkopau: Sprang – Schumann, Krüger, Strozniak, Reimann (ab 75. Meyer), V. Schmidt, Krostitz, Scholz (ab 54. Relius), Wagner, Zorn, Quarg – Trainer: Lisiewicz
Markkleeberg: Walther – Görke, Fritsche, Hoja, Jentzsch, Altmann, Schenkel, Geßner, Oehmig, Moldt, Trommer – Trainer: Erler
Schiedsrichter: Robel (Briesen) – Tore: 0:1 Oehmig (38.), 1:1 Zorn (63.) – Gelbe Karten: Reimann, Relius, Schumann – Altmann, Jentzsch – Zuschauer: 650 im Stadion der Chemiearbeiter zu Merseburg
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Motor Weimar – Fortschritt Bischofswerda 1:1 (0:1)
Weimar: Benkert – Karczmarczyk (ab 46. Machowski), Linde, Zelßmann, Habi, Große, Winter, Gerlach (ab 66. Heinzelmann), Deppe, Wengefeld, Hornik – Trainer: Hinkelmann
Bischofswerda: Groß – Bank, Schmidt, Petersohn (ab 79. Gottlöber), Kleditzsch, Gräulich, Bär, Gnauck (ab 69. Stohn), Löpelt, Schiemann, Merkel – Trainer: Gumz
Schiedsrichter: M. Müller (Gera) – Tore: 0:1 Gräulich (35.), 1:1 Hornik (56.) – Gelbe Karte: Bär (Bischofswerda) – Zuschauer: 800 am Sportplatz Lindenberg zu Weimar
„Schiebock“ nach Remis nun an der Spitze
Weimar. Fortschritt Bischofswerda nutzte die Gunst der Stunde, um die Tabellenführung zu erklimmen, auch wenn die „Schiebocker“ selbst ebenfalls nicht gewannen. Bei Motor Weimar holten die Oberlausitzer aber wenigstens ein 1:1-Unentschieden, so dass man sich nun durch das bessere Torverhältnis an Gera vorbeischob. Zwar sah es auf dem Weimarer Lindenberg zur Halbzeit für Fortschritt bei einer 1:0-Führung noch bestens aus (Gräulich/35.), doch blieben die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten ein harter Kontrahent, so dass die Punkteteilung letztlich in Ordnung geht. Bischofswerda ist nun die einzige Mannschaft der Staffel, welche in dieser Saison noch ungeschlagen ist.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Aktivist Borna – Dynamo Dresden II 3:4 (2:1)
Borna: Vogler – Ziegert, Geppert, Quaas, Majetschak, Glöckner, Theile, Starke, Richter, Gimpel, Adler (ab 46. Rinkau) – Trainer: Göcke
Dresden II: Ramme – Sack, Maucksch, Ritter, Büttner, Fritzsche, Hauptmann, Neitzel, Milde, Scholtissek, Vogel (ab 70. Tillig) – Trainer: Dörner
Schiedsrichter: Strzyz (Mühlhausen) – Tore: 1:0 Ziegert (4.), 2:0 Adler (21.), 2:1 Hauptmann (24.), 2:2 Scholtissek (70.), 2:3 Neitzel (83.), 2:4 Tillig (87.), 3:4 Rinkau (88.) – Gelbe Karten: Geppert – Hauptmann – Zuschauer: 1.200 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna
Junge Dynamo-Reserve dreht Begegnung beim Aufsteiger Borna
Borna. Mannschaft der Stunde ist gerade die junge Reserve von Oberligist Dynamo Dresden. Nach dem letztwöchigen Heimsieg über Weimar gewann die Elf von Hans-Jürgen Dörner nach einem wahren Kraftakt mit 4:3 bei Aktivist Borna. Zu Beginn wurden die jungen Dynamos jedoch vom Liga-Neuling regelrecht überrascht. Die bisher noch sieglosen Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und erarbeiteten sich in der Anfangsphase kurzerhand einen scheinbar komfortablen 2:0-Vorsprung (Ziegert/4, Adler/21.). Doch schüttelten sich die Gäste kurz, mehr und mehr rissen die Dresdner fortan das Geschehen an sich. Der sofortige Anschlusstreffer durch Ralf Hauptmann hatte dabei so etwas wie eine Signalwirkung hinterlassen (24.). Im zweiten Durchgang demonstrierte Dynamo seine spielerische Überlegenheit eindrucksvoll und drückte Borna immer mehr in die eigene Hälfte. Spätestens nach dem Ausgleichstreffer von Tino Scholtissek (70.) waren die Elbestädter wieder voll im Rennen, durch Tore von Karsten Neitzel (83.) und Thomas Tillig (87.) drehte Dynamo die Partie letztlich komplett. Zwar verkürzte Aktivist durch Jörg Rinkau noch einmal auf 3:4 (88.), doch aufgrund der immensen Steigerung nahmen die Dresdner nicht unverdient beide Punkte mit nach Elbflorenz. Für Borna war diese Niederlage umso bitterer, da man in den ersten sechs Begegnungen nur zwei mickrige Treffer erzielte. Gegen die Dresdner Reserve traf die Elf von Coach Wilfried Göcke nun gleich dreimal am Stück – doch es reichte wiederum nicht.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 25.09.1988 • Anstoß: 15.00 Uhr
Stahl Riesa – Robotron Sömmerda 2:0 (1:0)
Riesa: Kircheis – A. Müller, Kretzschmar, Martick, St. Dünger, Herfurth, Drabow, Schulz, Uwelius, Maaß (ab 52. Biedermann), J. Pfahl – Trainer: Lienemann
Sömmerda: Oevermann – Köberlein, Baumbach, Franke, F. Mappes, Becker, Werner (ab 78. Graf), Vlay, Schröter, Fehrenbacher, Busse (ab 58. Schlieck) – Trainer: Menz
Schiedsrichter: Kiefer (Merseburg) – Tore: 1:0 Maaß (36.), 2:0 Herfurth (54.) – Gelbe Karte: Martick (Riesa) – Zuschauer: 1.000 im Stadion der Stahlwerker „Ernst Grube“ zu Riesa
Verdienter Heimsieg
Riesa. Auch die zuletzt gute Serie von Robotron Sömmerda mit drei Siegen in Folge endete am Sonntag abrupt. Bei Stahl Riesa zogen die Thüringer mit 0:2 den Kürzeren und fielen in der Tabelle erst einmal auf Rang 5 zurück. Im traditionsreichen Riesaer Grube-Stadion konnte Robotron nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und verlor verdient. Der Oberliga-Absteiger hingegen bestätigte mit diesem Erfolg den leichten Aufwärtstrend der letzten Wochen.
© Tom Rietzschel
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Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt – Motor Nordhausen |
Sa., 01.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Wismut Gera – Chemie Böhlen |
Sa., 01.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Vorwärts Dessau – Chemie Leipzig |
Sa., 01.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Robotron Sömmerda – Motor Suhl |
Sa., 01.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Dynamo Dresden II – Stahl Riesa | So., 02.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Fortschritt Bischofswerda – Aktivist Borna | So., 02.10.1988 • 14.30 Uhr |
| TSG Markkleeberg – Motor Weimar | So., 02.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Motor Grimma – Chemie Buna Schkopau | So., 02.10.1988 • 14.30 Uhr |
| Stahl Thale – Dynamo Eisleben | So., 02.10.1988 • 14.30 Uhr |
