Datum: Mittwoch, 24.08.1988
Anstoß: 17.00 Uhr
Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, Grimma
Ergebnis: 0:4 (0:2)
Zuschauer: 1.800
Motor Grimma – Fortschritt Bischofswerda 0:4 (0:2)
Grimma: Lorenz – Nehring, Großmann, St. Grabinski, Blankenburg, Wimberger, Vatter, Ulbricht, Thalmann, Liebers, Hunger – Trainer: Welwarsky
Bischofswerda: Groß – Bär, Schmidt, Petersohn, Bank, Gräulich, Stohn, Kleditzsch, Wünsche, Schiemann, Merkel – Trainer: Gumz
Schiedsrichter: Trexler (Karl-Marx-Stadt) – Tore: 0:1 Bank (7.), 0:2 Merkel (33.), 0:3 Bank (70.), 0:4 Schiemann (84.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.800 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Grimma
Grimma chancenlos
Grimma. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt kommt nun auch der ehemalige Oberligist Fortschritt Bischofswerda immer besser in Tritt. Bei Motor Grimma fuhr die Elf von Trainer Siegfried Gumz einen sicheren 4:0-Auswärtssieg ein und deutete zweifelsohne an, dass man auch mit „Schiebock“ in dieser Saison durchaus rechnen kann. Bereits zur Pause hatten die Oberlausitzer mit einer 2:0-Führung den Grundstein für diesen doppelten Punktgewinn gelegt.
© Tom Rietzschel
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
TSG Markkleeberg – Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt 2:4 (1:1)
Markkleeberg: Walther – Görke, Fritsche, Hoja, Jentzsch, Altmann, Schenkel, Tillmann, Oehmig, Moldt, Trommer – Trainer: Erler
Motor „Fritz Heckert“: Dittrich – Kempe, Boensch, Henker, Eitemüller, Schöler, Tipold, Gerstenberger, Körner, Mäthe (ab 46. Barthel), Schubert – Trainer: Fuchs
Schiedsrichter: Ebert (Halle) – Tore: 0:1 Körner (10.), 1:1 Oehmig (38.), 1:2, 1:3 Barthel (70., 78.), 2:3 Tillmann (81., Foulstrafstoß), 2:4 Körner (84.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 750 im Sportpark „An der Lauer“ zu Markkleeberg
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Motor Grimma – Fortschritt Bischofswerda 0:4 (0:2)
Grimma: Lorenz – Nehring, Großmann, St. Grabinski, Blankenburg, Wimberger, Vatter, Ulbricht, Thalmann, Liebers, Hunger – Trainer: Welwarsky
Bischofswerda: Groß – Bär, Schmidt, Petersohn, Bank, Gräulich, Stohn, Kleditzsch, Wünsche, Schiemann, Merkel – Trainer: Gumz
Schiedsrichter: Trexler (Karl-Marx-Stadt) – Tore: 0:1 Bank (7.), 0:2 Merkel (33.), 0:3 Bank (70.), 0:4 Schiemann (84.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.800 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Grimma
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Stahl Thale – Dynamo Dresden II 1:0 (0:0)
Thale: Schneider – Steinat, Winter, Fuchs, S. Keller, B. Teichmann, Adamczak, Gothe, Hahne, Günther, Weiß – Trainer: O. Keller
Dresden II: Schulze – Sack, Maucksch, Ritter, Büttner, Prasse, Minge, Neitzel, Jähnig, Scholtissek, Milde – Trainer: Dörner
Schiedsrichter: Brenn (Bad Salzungen) – Tor: 1:0 Günther (68.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.950 im Sportpark zu Hüttenarbeiter zu Thale
Spitzenreiter unterliegt im Harz
Thale. Eine große Überraschung erlebten die knapp 2.000 Zuschauer in Thale. Die bisher punktlosen Gastgeber brachten das Kunststück fertig, die sehr gut in die Saison gestartete Dresdner Dynamo-Reserve mit 1:0 zu bezwingen. Nicht viele hatten solch einen Spielausgang vorhergesagt, schließlich setzten die Elbestädter in ihren bisherigen Begegnungen in Markkleeberg (2:0) und daheim gegen Grimma (4:0) deutliche Maßstäbe. Doch frühzeitig bissen sich die Harzer am Gegner fest, lieferten kämpferisch und läuferisch alles ab. Groß war die Freude bei den Einheimischen, als der im Sommer von der Jenaer Zeiss-Reserve nach Thale gewechselte Jens Günther sein neues Team Mitte der zweiten Hälfte in Front schoss (68.). Natürlich rannten die Dynamo-Fohlen fortan pausenlos an, doch mit Glück und Geschick überstand Stahl diese wütenden Angriffe und konnte sich nach dem Schlusspfiff über zwei ganz wichtige Punkte freuen.
© Tom Rietzschel
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Dynamo Eisleben – Robotron Sömmerda 1:0 (0:0)
Eisleben: Friedrich – Anders, Gehlhaar, Rennert, Hoffmann, Schmidt, Georgi, Bedranowsky, Romanowsky, Hanas, Auffenbauer – Trainer: Rothe
Sömmerda: Oevermann – Köberlein, Baumbach, Weiß, Franke, Becker, Vlay, Graf, Schröter, Werner, Busse – Trainer: Menz
Schiedsrichter: Fleske (Schönow) – Tor: 1:0 Auffenbauer (84.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.000 in der Sportstätte „Bernhard Koenen“ zu Eisleben
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Chemie Buna Schkopau – Vorwärts Dessau 2:1 (1:0)
Schkopau: Gottschalk – Strozniak, Schumann, Krüger, Zorn, Scholz, V. Schmidt, Reimann, Krostitz, Wagner, Papst – Trainer: Lisiewicz
Dessau: Weigang – Adomeit, Sauer, Retschlag, Körner, Werner (V), Holick, Wolf (V), Naumann, Borchardt (V), Reimer – Trainer: Miller
Schiedsrichter: P. Müller (Dresden) – Tore: 1:0 Scholz (12.), 2:0 Krostitz (72., Foulstrafstoß), 2:1 Borchardt (82.) – Gelbe Karten: Werner, Wolf, Borchardt (alle Dessau) – Zuschauer: 850 im Stadion der Chemiearbeiter zu Merseburg
Schwache Armee-Kicker wachen zu spät auf
Merseburg. Neben der Dresdner Oberliga-Reserve musste ebenfalls Vorwärts Dessau die ersten Punktverluste hinnehmen. Nach den Erfolgen in Thale und zu Hause gegen Eisleben (jeweils 1:0) verlor die Elf von Trainer Harro Miller bei Chemie Buna Schkopau mit 1:2 und konnte dabei nicht an die Leistungen der beiden vorherigen Partien anknüpfen. Buna rehabilitierte sich hingegen für die letztwöchige 3:5-Auswärtspleite in Gera, als man vor allem in den ersten 45 Minuten richtiggehend schwindlig gespielt wurde. Gegen Dessau lief es nun durchaus besser, ein frühes Tor von Maik Scholz war Balsam für die geschundene Seele (12.). Zwar hatte die Vorwärts-Elf in der Folgezeit mehr Ballbesitz zu verzeichnen und war auch optisch überlegen, doch spätestens vor dem gegnerischen Strafraum war Endstation. Die Muldestädter spielten viel zu kompliziert, so dass man vor dem Gottschalk-Gehäuse kaum zwingend wurde. Anders die Schkopauer, denen die Führung zusätzliches Selbstvertrauen gab. Immer wieder profitierten die Gastgeber von Ballverlusten der Dessauer im Spielaufbau, so dass der zweite Buna-Treffer nicht wirklich überraschend kam. Ex-HFC-Routinier Holger Krostitz verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0 und sorgte damit für eine Art Vorentscheidung (72.). Erst in den letzten zehn Minuten wachten die Gäste auf, alles auf eine Karte setzend wollte Vorwärts scheinbar in der Endphase alles nachholen, was man vorher versäumt hatte. Als Torjäger Uwe Borchardt acht Minuten vor Schluss den 2:1-Anschlusstreffer markierte, keimte im Lager der Muldestädter natürlich noch einmal Hoffnung auf. Harro Millers Elf versuchte mit enormer Vehemenz in den verbleibenden Minuten wenigstens noch einen Punkt zu retten – doch vergeblich! Vorwärts hatte in den ersten 75 Minuten arg enttäuscht, in der Schlussviertelstunde war letztlich nichts mehr zu retten.
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Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Motor Weimar – Wismut Gera 1:2 (1:0)
Weimar: Benkert – Karczmarczyk, Linde, Deppe, Habi, Große, Röder, Heinzelmann, Machowski, Wengefeld, Puschner – Trainer: Hinkelmann
Gera: Gottschalk – Leinen, Patzer, Hintz, Lublow, Bürger, Häußler, Kraft, Kunzmann, Kunde, Hoffmann – Trainer: Haustein
Schiedsrichter: Wolter (Wilkau-Haßlau) – Tore: 1:0 Linde (32., Foulstrafstoß), 1:1 Lublow (63.), 1:2 Kunzmann (75.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.500 am Sportplatz Lindenberg zu Weimar
Gera marschiert weiter
Weimar. Wismut Gera bleibt als einziges Team bisher ohne jeglichen Punktverlust. Nach den Siegen in Eisleben (3:1) und daheim gegen Buna (5:3) nahm die Mannschaft von Trainer Wolfgang Haustein auch die hohe Auswärtshürde Motor Weimar mit 2:1 und grüßt nach drei Spieltagen damit vom Platz an der Sonne. Allerdings mussten die Ostthüringer am Weimarer Lindenberg alles abrufen, um sich letztlich die beiden Punkte zu sichern. Zur Pause führten noch die Gastgeber mit 1:0, nachdem Routinier Horst Linde einen Elfmeter sicher verwandelte (32.). Doch auch davon ließ sich Gera nicht aus der Fassung bringen. Man suchte weiterhin mit Geduld seine Chance, blieb jederzeit ruhig und schlug im rechten Moment kaltschnäuzig zu. Nach dem Ausgleichstreffer von Frank Lublow (63.) wollte Wismut noch mehr und wurde letztlich für den Mut belohnt. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Peter Kunzmann die Orange-Schwarzen in Front – eine Führung, welche die Geraer bis zum Ende nicht mehr hergaben.
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Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Aktivist Borna – Motor Nordhausen 0:1 (0:1)
Borna: Bochmann – Hermanns, Geppert, Quaas, Majetschak, Glöckner, Rinkau, U. Schneider, Thormann, Martin, Adler – Trainer: Göcke
Nordhausen: Zanirato – Etzrodt, Gerlach, Boegelsack, M. Ludwig, Kiel, Müller, Kufs, Nauber, Thon, Löder – Trainer Schwenzfeier
Schiedsrichter: Köster (Senftenberg) – Tor: 0:1 Thon (44.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 2.500 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Stahl Riesa – Chemie Böhlen 2:4 (1:3)
Riesa: Kuhl – Kretzschmar, G. Kerper, St. Dünger, Wude, Martick, A. Müller, Drabow, Herfurth, Maaß, J. Pfahl – Trainer: Lienemann
Böhlen: Suchantke – Arnold, Treske, Wunderlich, Kamenz, Steinert, Kunze, Nolting, Kirsten, Ferl, Hanske – Trainer: Struppert
Schiedsrichter: Hirschelmann (Leimbach) – Tore: 0:1 Nolting (9.), 1:1 Maaß (26.), 1:2 Kirsten (29.), 1:3 Nolting (45.), 2:3 Drabow (48., Foulstrafstoß), 2:4 Arnold (72.) – Zuschauer: 1.000 im Stadion der Stahlwerker „Ernst Grube“ zu Riesa
Böhlen trumpft bei Oberliga-Absteiger auf
Riesa. Ähnliches wie bei Fortschritt Bischofswerda trifft auch auf Chemie Böhlen zu. Nach zwei torlosen Unentschieden zu Beginn in Weimar und daheim gegen Borna platzte nun ausgerechnet beim Oberliga-Absteiger Stahl Riesa der Knoten. Mit 4:2 nahm die Elf von Coach Gerd Struppert die Festung Ernst-Grube-Stadion ein – ein Sieg, der nach den 90 Minuten durchaus verdient einzuordnen ist. Mann des Tages aus Böhlener Sicht war Lutz Nolting, der seine Elf mit zwei Toren (9., 45.) auf die Siegerstraße brachte.
© Tom Rietzschel
Mittwoch, 24.08.1988 • Anstoß: 17.00 Uhr
Motor Suhl – Chemie Leipzig 3:1 (1:0)
Suhl: Müller – Seiler, Böttcher, Schröder, Hüttl, Jertschewski, Kurth, Seyfarth, Hetzelt, Roß, Brumme – Trainer: Stein
Chemie Leipzig: Saumsiegel – Jack, Barth, Patula, Schleier, Illge, Thiemig, Engelmann, Pietsch, Weiß, Rösler – Trainer: Dr. Slaby
Schiedsrichter: Rommel (Weimar) – Tore: 1:0 Kurth (7.), 1:1 Rösler (47.), 2:1 Kurth (72., Handstrafstoß), 3:1 Kurth (83.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.600 im Sportpark der Freundschaft zu Suhl
Leutzscher enttäuschen in Suhl
Suhl. Dagegen durchlebt Chemie Leipzig einen Saisonstart mit allen Höhen und Tiefen. Nach einem enttäuschenden Remis in Borna und einem Heimsieg über Riesa blieben die Leutzscher in Suhl weit unter ihren Möglichkeiten und unterlagen im Sportpark der Freundschaft verdientermaßen mit 1:3.
© Tom Rietzschel
| Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt – Chemie Leipzig | Sa., 27.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Motor Nordhausen – Stahl Riesa | Sa., 27.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Chemie Böhlen – Motor Suhl | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Wismut Gera – Aktivist Borna | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Vorwärts Dessau – Motor Weimar | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Robotron Sömmerda – Chemie Buna Schkopau | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Dynamo Dresden II – Dynamo Eisleben | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| Fortschritt Bischofswerda – Stahl Thale | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
| TSG Markkleeberg – Motor Grimma | So., 28.08.1988 • 15.00 Uhr |
