Datum: Sonntag, 11.12.1988
Anstoß: 13.00 Uhr
Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, Grimma
Ergebnis: 4:2 (3:2)
Zuschauer: 600
Motor Grimma – Wismut Gera 4:2 (3:2)
Grimma: Lorenz – Nehring, Großmann, Deuse, Thalmann, Vatter (ab 85. Braun), Klein, Wimberger, Pannicke, Liebers, Hunger (ab 78. Saalbach) – Trainer: i.V. Haase
Gera: Pfeiffer – Leinen, Patzer, Bürger, Lublow (ab 85. Ullrich), Töpfer, Lauke, Kraft, Kunzmann (ab 71. Barcal), Hoffmann, Böttcher – Trainer: Haustein
Schiedsrichter: Holland-Moritz (Steinbach-Hallenberg) – Tore: 0:1, 0:2 Hoffmann (5., 16.), 1:2 Liebers (18.), 2:2 Deuse (28.), 3:2 Pannicke (44.), 4:2 Liebers (84.) – Gelbe Karten: Thalmann, Pannicke – Patzer, Hoffmann, Kunzmann, Töpfer – Zuschauer: 600 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Grimma
Rückstand wettgemacht
Grimma. Motor fand gegen den Tabellenzweiten über den Kampf zum Spiel und sicherte sich diese wichtigen Heimpunkte nach einer schwachen Startphase (zwei Gegentore durch Hoffmann/5. und 16.). Danach steigerte sich Grimma beträchtlich und schaffte noch vor der Pause die 3:2-Führung. Die Gäste versuchten in der zweiten Halbzeit alles, um auszugleichen, doch Torwart Lorenz vereitelte mit sicheren Paraden gute Torgelegenheiten der Geraer. Mit seinem Freistoßtor sorgte Liebers dann für die endgültige Entscheidung.
© Ralf Körner • Leipziger Volkszeitung
Grimma setzt deutliches Achtungszeichen
Gera. Im Grimmaer Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion trat in der Anfangsphase zunächst jedoch das Erwartete ein, nach einer Viertelstunde führte Wismut sicher mit 2:0. Gäste-Torjäger Sylvio Hoffmann sorgte mit seinen Saisontreffern neun und zehn für einen fulminanten Start der Ostthüringer, die Platzherren liefen zunächst nur hinterher. Doch mit dem Anschlusstreffer, von Heiko Liebers erzielt (18.), waren die Grimmaer plötzlich mitten im Spiel, was sich anfangs so überhaupt nicht abgezeichnet hatte. Unter Interimstrainer Norbert Haase witterte der Tabellenletzte auf einmal Morgenluft, Gera zeigte erstaunlich schnell Wirkung. Mehr und mehr verlagerten die Einheimischen das Geschehen in die Hälfte des Favoriten, der Ausgleichstreffer von Thomas Deuse war der Lohn für die Bemühungen (28.). Die Wismut-Elf geriet nun richtig aus den Fugen, Grimma nutzte das Momentum und drehte die Partie durch ein Tor von Tilo Pannicke vor der Pause sogar noch komplett – 3:2 (44.). Nach dem Wechsel drängten die Gäste zwar auf den Ausgleich, doch konnte sich Lorenz im Motor-Gehäuse mehrfach auszeichnen. Dagegen verpassten es die Grimmaer auf der anderen Seite durch unsauber ausgespielte Kontermöglichkeiten die Partie endgültig zu entscheiden. Doch sechs Minuten vor Schluss war es dann soweit. Mit einem herrlichen Freistoß netzte wiederum Liebers zum 4:2 ein (84.), so dass die Gastgeber – trotz solch einem fatalen Auftakt – für ein echtes Achtungszeichen setzen konnten. Die Muldestädter bleiben zwar weiterhin Tabellenletzter, doch mit zehn Zählern ist man nun punktgleich mit den Abstiegs-Konkurrenten Nordhausen, Thale und Eisleben.
© Tom Rietzschel
Samstag, 10.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Fortschritt Bischofswerda – Robotron Sömmerda 3:2 (1:0)
Bischofswerda: Groß – Schmidt, Petersohn, Kunze, Kleditzsch, Bär, Stohn, Gräulich, Schiemann, Löpelt (ab 80. Gnauck), Beckert (ab 59. Merkel) – Trainer: Gumz
Sömmerda: Oevermann – Bertram (ab 46. Franke), Baumbach, Weiß, Appelt, Becker, Schröter (ab 59. Schwarz), Schlieck, Vlay, Fehrenbacher, Busse – Trainer: Menz
Schiedsrichter: Trexler (Karl-Marx-Stadt) – Tore: 1:0 Schiemann (20.), 2:0 Schmidt (53.), 3:0 Merkel (71.), 3:1 Fehrenbacher (74.), 3:2 Vlay (77.) – Gelbe Karten: Petersohn – Fehrenbacher – Zuschauer: 2.200 im Stadion der Jugend zu Bischofswerda
Samstag, 10.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
TSG Markkleeberg – Vorwärts Dessau 2:1 (1:0)
Markkleeberg: Walther – Kurtz, Jentzsch, Hoja, Moldt, Altmann, Trommer, Schenkel, Geßner, Tillmann, Oehmig (ab 89. Lindner) – Trainer: Erler/Matoul
Dessau: Weigang – Greiner (ab 76. Holick), Sauer, Körner, Werner, Brust (ab 63. Papst), Stapelfeld, Wolf, Reimer, Borchardt, Gajewski – Trainer: Miller
Schiedsrichter: Hirschelmann (Leimbach) – Tore: 1:0 Schenkel (45.), 2:0 Oehmig (78.), 2:1 Sauer (86.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 350 im Sportpark „An der Lauer“ zu Markkleeberg
Verdienter Markkleeberger Heimsieg
Markkleeberg. Vorwärts Dessau konnte an die letzten vielversprechenden Leistungen bei Dynamo Dresden II sowie daheim gegen Bischofswerda nicht anknüpfen und unterlag in Markkleeberg mit 1:2. Dabei enttäuschten die Muldestädter auf der ganzen Linie, von dem erlangten Selbstvertrauen nach den drei Punkten gegen diese beiden Spitzenteams war nicht im Geringsten etwas zu sehen. Markkleeberg bestimmte die Szenerie, die Gäste agierten über fast die komplette Spielzeit viel zu pomadig. Durch Treffer von Lutz Schenkel (45.) und Felix Oehmig (78.) geriet Vorwärts auf die Verliererstraße, der Anschlusstreffer von Libero Roland Sauer kam zu spät (86.).
© Tom Rietzschel
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt – Dynamo Dresden II 2:5 (0:2)
Motor „Fritz Heckert“: Lämmel – Boensch, Kempe, Schöler (ab 46. Gläser), Eitemüller, Renn, Tipold, Bletsch, J. Gerstenberger, Körner (ab 60. Schubert), Barthel – Trainer: Fuchs
Dresden II: Weidner – Sack, Neitzel, Ritter, Büttner, Fritzsche, St. Gerstenberger (ab 71. Prasse), Hauptmann, Kmetsch, Milde, Scholtissek – Trainer: Dörner
Schiedsrichter: Kiefer (Merseburg) – Tore: 0:1 Fritzsche (12.), 0:2 Ritter (21.), 0:3 Scholtissek (56., Foulstrafstoß), 0:4 Kmetsch (78.), 1:4 Tipold (79.), 1:5 Milde (84.), 2:5 Tipold (89., Foulstrafstoß) – Gelbe Karte: Tipold (Motor „Fritz Heckert“) – Zuschauer: 300 im Stadion an der Kurt-Wieland-Straße zu Karl-Marx-Stadt
„Fritz Heckert“ mit Resultat noch gut bedient
Karl-Marx-Stadt. Aufsteiger Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt ist mittlerweile komplett in die Abstiegsregion geraten. An der heimischen Kurt-Wieland-Straße setzte es mit der 2:5-Klatsche gegen Dynamo Dresden II die vierte Niederlage in Folge, wobei es für die Elf von Coach Manfred Fuchs gegen Ende hätte sogar noch schlimmer kommen können. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Vorsprung ließ Dynamo in der Endphase etwas die Konzentration vermissen, so dass die Platzherren das Resultat noch etwas freundlicher gestalten konnten.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Motor Grimma – Wismut Gera 4:2 (3:2)
Grimma: Lorenz – Nehring, Großmann, Deuse, Thalmann, Vatter (ab 85. Braun), Klein, Wimberger, Pannicke, Liebers, Hunger (ab 78. Saalbach) – Trainer: i.V. Haase
Gera: Pfeiffer – Leinen, Patzer, Bürger, Lublow (ab 85. Ullrich), Töpfer, Lauke, Kraft, Kunzmann (ab 71. Barcal), Hoffmann, Böttcher – Trainer: Haustein
Schiedsrichter: Holland-Moritz (Steinbach-Hallenberg) – Tore: 0:1, 0:2 Hoffmann (5., 16.), 1:2 Liebers (18.), 2:2 Deuse (28.), 3:2 Pannicke (44.), 4:2 Liebers (84.) – Gelbe Karten: Thalmann, Pannicke – Patzer, Hoffmann, Kunzmann, Töpfer – Zuschauer: 600 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Grimma
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Stahl Thale – Motor Nordhausen 1:1 (1:0)
Thale: Schneider – Steinat, Winter, Henschel, S. Keller, Wendler (ab 81. Rensch), Fischer, Adamczak, Kunde, Günther, Losse (ab 82. Näumann) – Trainer: O. Keller
Nordhausen: Zanirato – Etzrodt, Reuter, Gerlach, J. Ludwig, Boegelsack, Müller (ab 89. Uwelius), Kufs (ab 60. Kiel), Decker, Görke, F. Ludwig – Trainer: Schwenzfeier
Schiedsrichter: Heynemann (Magdeburg) – Tore: 1:0 Günther (17.), 1:1 Kiel (65.) – Gelbe Karten: Winter, Günther – Gerlach, Zanirato, F. Ludwig – Zuschauer: 1.000 im Sportpark der Hüttenarbeiter zu Thale
Thale und Nordhausen verbleiben nach Remis im Tabellenkeller
Thale. Stahl Thale und Motor Nordhausen trennten sich im unteren Drittel des Klassements 1:1 unentschieden. Für beide ist dieses Ergebnis sicherlich zu wenig, wollten beide den dringend erforderlichen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt bewerkstelligen. In einer umkämpfen Partie mit fünf Gelben Karten war Thale im ersten Durchgang die bessere Mannschaft, der Führungstreffer durch Jens Günther (17.) entsprach durchaus dem Spielverlauf. Allerdings zeigte Nordhausen nach dem Wechsel Moral und glich durch René Kiel (65.) zum leistungsgerechten Remis aus. Erwartungsgemäß rückten die spielerischen Elemente in dieser Partie in den Hintergrund, dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel. Letztlich hilft der Punkt sowohl Thale als auch Nordhausen nicht wirklich weiter, beide Teams rangieren auf den Plätzen 16 und 17.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Dynamo Eisleben – Chemie Böhlen 0:0
Eisleben: Friedrich – Anders, Gareis, Bedranowsky, Hoffmann, Färber (ab 63. Rennert), Hecker, Schmidt, Romanowsky, Georgi, Auffenbauer – Trainer: Rothe
Böhlen: Suchantke – Arnold, Kamenz, Wunderlich, Hammermüller, Nolting, Lange, Schubert (ab 60. Kunze), Kirsten, Ferl, Purrucker (ab 60. Becher) – Trainer: Struppert
Schiedsrichter: Bley (Sehma) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 400 in der Sportstätte „Bernhard Koenen“ zu Eisleben
Eisleben kommt nicht vom Fleck
Eisleben. Dynamo Eisleben liegt zwar noch knapp über dem Strich, doch nur aufgrund des leicht besseren Torverhältnisses gegenüber der Konkurrenz. Gegen die bisher ebenfalls weit unter den Erwartungen liegenden Böhlenern musste sich die Elf von Trainer Ulrich Rothe mit einem torlosen 0:0-Unentschieden zufriedengeben und kommt damit ebenfalls nicht vom Fleck. Nach dem Nachholspiel bei Chemie Leipzig gastiert Eisleben bei den Nordhäusern, die am Mittwoch zunächst Grimma empfangen – allesamt richtungsweisende Spiele im Tabellenkeller.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Chemie Buna Schkopau – Chemie Leipzig 3:2 (2:0)
Schkopau: Gottschalk – Gießner, Jäschke, Strozniak, Fülle, V. Schmidt, Zorn, Meyer, Scholz, Krostitz (ab 74. Wagner), Quarg – Trainer: Lisiewicz
Chemie Leipzig: Saumsiegel – Hübner, Jack, Patula, Thiemig, Illge, Pietsch, Kösser (ab 54. Reypka), Engelmann, Weiß, Rösler – Trainer: Dr. Slaby
Schiedsrichter: Demme (Schloßvippach) – Tore: 1:0 Zorn (34.), 2:0 Quarg (38.), 2:1 Engelmann (71.), 2:2 Weiß (74.), 3:2 Meyer (81.) – Gelbe Karten: keine – Zuschauer: 1.200 im Stadion der Chemiearbeiter zu Merseburg
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Motor Weimar – Motor Suhl 2:1 (0:1)
Weimar: Benkert – Karczmarczyk (ab 56. Machowski), Linde, Zelßmann, Habi, Röder, Große, Deppe, Gerlach (ab 65. Winter), Wengefeld, Hornik – Zuschauer: Vollrath
Suhl: Gewalt – Seiler, Böhm, Böttcher, Brückner (ab 79. Asmus), Hüttl, Jertschewski (ab 77. Büchel), Kurth, Seyfarth, Roß, Friedemann – Trainer: Stein
Schiedsrichter: Thrun (Greppin) – Tore: 0:1 Roß (4.), 1:1 Machowski (69.), 2:1 Habi (74.) – Gelbe Karten: Linde, Winter – Jertschewski – Zuschauer: 650 am Sportplatz Lindenberg zu Weimar
Sonntag, 11.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Aktivist Borna – Stahl Riesa 0:0
Borna: Bochmann – Liptow (ab 60. Richter), Geppert, Hermanns, Quaas, Glöckner, U. Schneider, Theile, Starke, Teubel (ab 73. Teucher), Adler – Trainer: Göcke
Riesa: Kircheis – Leonhardt (ab 68. F. Kerper), St. Dünger, Hennig, Martick, A. Müller, Schulz, Maaß, Herfurth (ab 37. Wude), Uwelius, J. Pfahl – Trainer: Hauptmann
Schiedsrichter: Habermann (Sömmerda) – Gelbe Karten: Glöckner, U. Schneider – Leonhardt – Zuschauer: 1.900 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna
| Chemie Leipzig – Dynamo Eisleben (vom 15. Spieltag) | Mi., 14.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Stahl Riesa – Motor Weimar (vom 15. Spieltag) | Mi., 14.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Chemie Böhlen – Stahl Thale (vom 15. Spieltag) | Mi., 14.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Motor Nordhausen – Motor Grimma (vom 15. Spieltag) | Mi., 14.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Motor Suhl – Chemie Buna Schkopau (vom 15. Spieltag) | Mi., 14.12.1988 • 13.00 Uhr |
