Datum: Sonntag, 25.08.2002
Anstoß: 14.00 Uhr
Spielort: Ernst-Grube-Stadion, Magdeburg
Ergebnis: abgesagt
Zuschauer: ---
1. FC Magdeburg – SV 1919 Grimma abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Donnerstag, 22.08.2002 • Anstoß: 19.30 Uhr
FSV Zwickau – FC Anhalt Dessau 5:3 (3:2)
Zwickau: Mewes – Krauß, Chudzik, Findeisen (ab 61. Trochocki), Düring, Köcher, Vogel, Gerloff (ab 71. Metzner), Schmidt (ab 63. Papp), Weiß, Arzt – Trainer: Doege
Dessau: Spielau – Cervienka, Westendorf, Kurth, Gerstmann (ab 58. Strokosch), Grosche, Schönitz (ab 79.. Frauendorf), Westphal, Stefke, Duga (ab 87. Galytskyi), Dreyer – Trainer: Murawiew
Schiedsrichter: Buchheim (Meuselwitz) – Tore: 0:1 Westphal (8.), 1:1 Arzt (14.), 1:2 Grosche (19.), 2:2 Weiß (20.), 3:2 Krauß (33.), 3:3 Dreyer (52.), 4:3 Krauß (70., Foulstrafstoß), 5:3 Arzt (90.) – Gelbe Karten: Düring, Schmidt, Trochocki – Gerstmann – Zuschauer: 739 im Westsachsenstadion zu Zwickau
Zwickau feiert nach Schützenfest
Zwickau. Der FSV Zwickau hat in einem Offensiv-Duell der besonderen Art knapp die Oberhand behalten. Mit 5:3 gewannen die Platzherren gegen den FC Anhalt Dessau. Das Schützenfest eröffnete der Dessauer Westphal in der 8. Minute. Danach gab es Tore wie am Fließband: Arzt glich aus, Grosche brachte Anhalt erneut in Führung, Weiß glich erneut aus und Krauß sorgte mit einem „Hammerschuss“ aus 22 Metern in der 33. Minute für den fünften Treffer und die Pausenführung für Zwickau.
Genauso offensiv wie die Mannschaften in die Kabine verschwanden, kamen sie wieder heraus. Dreyer nutzte die auffallend löchrige FSV-Abwehr nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zum 3:3. Doch es blieb natürlich nicht bei nur einem Tor in der zweiten Hälfte: Nach einem Foul von Westendorf an Weiß verwandelte Krauß den fälligen Elfmeter sicher. Der K.o.-Schlag für Dessau kam mit dem Abpfiff, als Arzt zum 5:3-Endstand erhöhte.
© MDR online
Zwickau. Unser Team erkämpfte am Donnerstagabend einen verdienten 5:3-Erfolg über den FC Anhalt Dessau. Nach zwei Rückständen in den ersten 20 Minuten zeigte die Elf um Kapitän Alexander Köcher eine tolle Moral und drehte den Spielstand noch vor der Halbzeit zum 3:2. In Halbzeit zwei verlief das Spiel wesentlich ausgeglichener. Nach dem Ausgleich der Gäste konnten Krauß und Arzt den Sieg klar machen.
© Zwickauer Fußballgeschichten
Freitag, 23.08.2002 • Anstoß: 19.30 Uhr
Hallescher FC – VFC Plauen 1:0 (0:0)
HFC: Paden – Zimmermann, Wellington, Lüdicke, Stark, Georg, Klajnszmit, Rehmann, D. Kurzeja (ab 77. Lesch), Kricke (ab 81. Krause), Riediger – Trainer: Mankowski
Plauen: Golle – Richter, Dashi (ab 80. Gemazashvili), Krasselt, Hölzel, Risch, Zapyshnyi, Schulze, Neumann (ab 62. Th. Pannach), Spranger (ab 62. Popa), Curri – Trainer: Müller
Schiedsrichter: Wilske (Bretleben) – Tor: 1:0 Kricke (47.) – Gelbe Karten: Paden, Stark, Georg (alle HFC) – Zuschauer: 2.012 im Kurt-Wabbel-Stadion zu Halle
Kricke noch drei Mal allein vor Golle
Halle. Die Saalestädter behielten ihre weiße Weste, weil sich die Abwehr um Libero Zimmermann kaum eine Blöße gab und Lüdicke Curri so gut wie keinen Stich ließ. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zog das hohe Tempo mit dem Führungstreffer weiter an. Den Vogtländern fehlten die Ideen, um den HFC ernsthaft zu gefährden. Ein Freistoß von Zapyshnyi (19.) und ein Lattentreffer von Risch (48.) waren die einzigen Gelegenheiten. Und die Abwehr leistete sich arge Schnitzer. Allein Kricke kreuzte vier Mal vor Golle auf, nutzte aber nur eine dieser Großchancen.
© Karl Ebert • kicker Sportmagazin
Hallescher FC siegt im Spitzenspiel
Halle. Der Hallesche FC hat das gutklassige Spitzenspiel gegen den VFC Plauen knapp aber nicht unverdient mit 1:0 gewonnen.
Vor dem Spiel wurde der neue Sponsor der Hallenser vorgestellt. Die Stadtwerke Halle GmbH wird sich mit 100.000 Euro beim HFC engagieren. In der ersten Halbzeit gab es trotz offensiv geführter Partie keine nennenswerten Chancen. Beide Teams zeigten, dass sie zu den Staffel-Mitfavoriten gehören. Die erste Gelegenheit hatte der HFC nach 32 Minuten: Riediger passte auf Kricke, der allerdings an der Strafraumgrenze am herausstürzenden Golle scheiterte. Auf der Gegenseite musste Zimmermann den gut postierten Risch im letzten Moment stören.
Das traumhafte Tor von Kricke, der aus acht Metern den Ball über Golle hob, löste alle Fesseln. Doch Plauen schlug zurück: Risch traf mit einem fulminanten Schuss nur die Latte. Jetzt wurde es eine richtige Klasse-Partie. Schulze (VFC/53.) köpfte, aussichtsreich postiert, drüber. Auf HFC-Seite ging ein scharfer Georg-Schuss aus 16 Metern knapp drüber. Wiederum Kricke (65.) hatte die Entscheidung auf dem Fuß, doch diesmal ging sein Heber über das VFC-Tor. Danach verlegte sich der HFC auf Konter und hatte durch Kricke (75.), der an Golle scheiterte, eine weitere Chance. Plauen drückte weiter und hätte durchaus den Ausgleich erzielen können. Am Ende blieb es beim Sieg des HFC, der damit die Tabellenführung übernommen hat.
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Samstag, 24.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB Leipzig – FV Dresden 06 Laubegast abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Samstag, 24.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden Nord – VfB Chemnitz 2:0 (0:0)
Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Ackermann, Georgi, Härtig (ab 83. Bergmann), Scholze, Soltau (ab 56. Streiber), Kühne, F. Gaunitz (ab 70. Linkert), Keutel, Jugo – Trainer: Baron
VfB Chemnitz: Fröhlich – Schöler, Büttner Laudeley, Burkhardt (ab 80. Wildenhain), Kunze (ab 70. Kellig), Riedel, Horn, Dittrich, Voigt, Pafel – Trainer: Schmitt
Schiedsrichter: Walter (Zwickau) – Tore: 1:0 Kühne (61., Handstrafstoß), 2:0 Streiber (90.) – Gelbe Karten: Soltau, F. Gaunitz, Scholze, Streiber, Bergmann – Kunze, Schöler, Büttner, Dittrich – Zuschauer: 100 im Stadion Wurzner Straße zu Dresden
Dresden Nord mit Heimsieg
Dresden. Der FV Dresden Nord hat seinen ersten Saison-Sieg eingefahren. Gegen den VfB Chemnitz gab es einen 2:0 Erfolg. Die Gäste aus Chemnitz kamen zunächst besser ins Spiel. Sie störten die Gastgeber bereits im Spielaufbau und versuchten ihrerseits Druck zu machen. Gute Torchancen erspielte sich aber nur Dresden. Jugo köpfte den Ball in den Torwinkel und VfB-Keeper Fröhlich musste sich gewaltig strecken (24.). Kühne hatte von der linken Seite geflankt. Kurz vor der Pause strich ein Volley-Schuss von Soltau aus 20 Metern knapp über die Latte.
Nach der Pause erhöhte Dresden das Tempo und drängte auf die Führung. Nach einem Handspiel im Chemnitzer Strafraum von Schöler verwandelte Kühne (61.) den fälligen Elfmeter sicher. Nach der Dresdner Führung entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Den Endstand stellte schließlich Streiber in der Schlussminute her. Er traf nach Pass von Jugo aus Nahdistanz.
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Sonntag, 25.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
1. FC Magdeburg – SV 1919 Grimma abgesagt
► Grund: Hochwasser-Katastrophe
Sonntag, 25.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
SV Wacker 07 Gotha – FC Sachsen Leipzig 0:4 (0:3)
Gotha: Mähler – Otto, Rustler, Fuhrmann, Ertmer (ab 77. Busch), Münzberg, Tews, Nowacki (ab 68. Ullrich), Schimmelpfennig, Schneider, Schwesinger (ab 80. Iffarth) – Trainer: i.V. Tews
FC Sachsen: Eckstein – Bergner, Höche, Radojičić, Kujat, Schönberg, Rietschel, Müller, Cramer (ab 86. Geißler), Kopunović (ab 22. Hänsel), Struck – Trainer: Raab
Schiedsrichter: Ruzik (Halle) – Tore: 0:1 Fuhrmann (7., Selbsttor), 0:2 Hänsel (32.), 0:3 Müller (44.), 0:4 Geißler (90.) – Gelbe Karten: Münzberg – Hänsel, Struck, Müller – Zuschauer: 786 im Volkspark-Stadion zu Gotha
Sachsen-Sieg bereits zur Pause perfekt
Gotha. Mit einem deutlichen 4:0-Sieg kehrten am gestrigen Abend die Schützlinge von Jürgen Raab zurück an die Pleiße. Die 0:1-Niederlage aus dem Vorjahr an gleicher Stätte im Gothaer Volkspark-Stadion war damit getilgt. Durch Tore von Sebastian Hänsel (33.), Roman Müller (44.) und dem eingewechselten Tom Geißler (88.) sowie einem Eigentreffer des Gothaers Fuhrmann (7.) gab es einen nie in Gefahr geratenden 4:0-Erfolg der Leutzscher.
„Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Unser zehnminütiges Zurückziehen nach der Pause war dem Formieren der eigenen Abwehr geschuldet. In dieser Zeit wurde zu viel an das Cottbus-Spiel gedacht“, meinte der Leutzscher Trainer Jürgen Raab nach dem Abpfiff.
Pech hatte Velibor Kopunović, der sich bei einem Zweikampf mit einem Gothaer am rechten Knöchel verletzte und ausscheiden musste (20.). Der Einsatz von Sebastian Hänsel brachte aber keinen Abbruch im Spiel der Messestädter.
Es begann mit dem Selbsttor von Fuhrmann. Piet Schönberg hatte einen seiner weiten Einwürfe in den Gothaer Strafraum geworfen. Dort traf der Manndecker das Leder, völlig freistehend, unglücklich und überwand seinen Torwart zum 0:1 (7.). Für den zweiten Treffer sorgte der eingewechselte Sebastian Hänsel mit der Verlängerung per Hinterkopf eines Freistoßes von Roman Müller (33.). Schließlich war auch beim dritten Tor Piet Schönberg der Vorbereiter. Sein Eckball von der linken Seite strich durch den Strafraum und am hinteren Eck stand der Schütze Müller und stieß in aller Ruhe die Kugel ins Gothaer Tor.
Der Leutzscher Keeper Marco Eckstein musste zweimal ernsthaft eingreifen. Zunächst hielt er einen von Münzberg getretenen, unterwegs von einem Gothaer noch abgefälschten Freistoß (13.), und dann verhinderte er Schwesingers Geschoss nach einem Eckball von Nowacki den Einschlag ins Gehäuse (31.). Mit einem Freistoß von Heiko Cramer knapp am Gothaer Tor vorbei wurde die erste Spielhälfte beendet (45.).
Überraschenderweise gehörte der Beginn der zweiten Halbzeit den Platzbesitzern. Ein Freistoß von Schwesinger durch die Mauer der Grün-Weißen konnte Marco Eckstein gerade noch festhalten (56.), ebenso machte der Keeper der Sachsen einen Scharfschuss von Münzberg unschädlich (58.). Nach einem Zusammenstoß zwischen dem Gothaer Fuhrmann und Sebastian Hänsel mussten beide eine Auszeit nehmen (67.). Doch dann zogen die Leipziger das Tempo wieder an. Einen Seitfallzieher von Kapitän Frank Rietschel konnte Mähler im Tor der Gothaer noch halten (70.). Zwei Minuten vor dem Ende sorgte der eingewechselte Tom Geißler gekonnt für das Endergebnis. Mit einem Schwenk hatte er Mähler ins Leere laufen lassen und mühelos vollendet.
© Harry Felsch • Leipziger Volkszeitung
FC Sachsen siegt 4:0 in Gotha! Hänsel & Geißler – rein und rums
Gotha. Der FC Sachsen ließ beim Oberliga-Punktspiel in Gotha nix anbrennen – 4:0 vor 786 Fans. Hinter den Cottbusser Amateuren liegen die Leutzscher nun punktgleich auf Platz zwei.
Toll war es jedoch nur vor der Pause. Die Sachsen – mächtig am Drücker. Piet Schönberg macht aus dem Mittelfeld heraus Dampf, Heiko Cramer glänzt mit seinen Ideen. Doch zunächst muss ein Eigentor des Gegners helfen: Einen weiten Einwurf von Piet Schönberg drischt der Gothaer Fuhrmann mit dem rechten Innenrist ins linke Dreiangel (7.). Die Leutzscher setzen nach: Sebastian Hänsel, der für den verletzten Velibor Kopunović (Verdacht auf Bänderriss im linken Knöchel) kam, verlängert einen Müller-Freistoß mit dem Hinterkopf ins linke Eck (32.). Noch vor der Pause erhöht Roman Müller selbst, drischt einen Schönberg-Eckball ins rechte Eck (45.). Die Gothaer kamen bis dahin nur einmal nach vorn: Schwesingers Sieben-Meter-Schuss entschärft Marco Eckstein (30.).
In Hälfte zwei schalten die Sachsen zwei Gänge zurück, tun nur noch das Nötigste. Reichte auch, weil die Thüringer vorm Tor weiterhin rein gar nix zustande brachten. Kurz vor Schluss dann doch noch der vierte Treffer: Der eingewechselte Tom Geißler traf nach einer Eingabe von Ronny Kujat durch die Beine von Keeper Mähler hindurch (88.). Trainer Jürgen Raab: „Eine klare Sache. Wir wollten unbedingt zu Null spielen, sind nach der Pause deshalb mehr auf Sicherheit gegangen. War gut so. “
© Stefan Krause • BILD Leipzig
Wieder ein Debakel für Wacker
Gotha. Wacker Gotha wartet wie in der Vorsaison nach dem vierten Spieltag weiter auf den ersten Sieg. Beim 0:4 im Heimspiel setzte es gestern gegen Sachsen Leipzig ein erneutes Debakel.
Vor 800 Zuschauern, davon knapp 300 aus der Messestadt, begann das Spiel mit einem Eigentor des Gothaers Fuhrmann (7.). Hänsel (33.), Müller (44.) und Geißler (88.) machten mit ihren Treffern das Ergebnis komplett.
Erstmals betreute das Spielerduo-Duo Tews/Weigel den SV Wacker 07. Nach dem schnellen Rückstand hatten die Gastgeber ihrerseits zwar gute Chancen (Münzberg 13., Schwesinger (22. und 31.), doch die Gäste ließen sich davon wenig beeindrucken. Bis zur Pause konnten sie das Spiel bereits für sich entscheiden.
Nach der Pause folgte dann Wackers beste Zeit. 20 Minuten bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Doch vor dem Sachsen-Tor waren die Gothaer mit ihrem Latein am Ende. Eckstein im Leipziger Kasten zeigte sich bei Schwesingers Freistoß (56.) als auch bei Münzbergs Scharfschuss aus Nahdistanz (58.) auf dem Posten.
© Thüringer Landeszeitung
Kein Mittel gegen den Favoriten
Gotha. Am gestrigen Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft von Wacker Gotha nach der 0:6-Pleite beim VFC Plauen auch zu Hause gegen Sachsen Leipzig recht deutlich mit 0:4. Spielertrainer André Tews zeigte sich anschließend enttäuscht. „Das frühe Gegentor tat uns natürlich nicht gut, zumal es ein Eigentor war.“ Abwehrspieler Fuhrmann hatte einen langen Einwurf von Leipzigs Piet Schönberg unglücklich ins eigene Tor gelenkt. Durch „individuelle Fehler“ in der Gothaer Hintermannschaft konnte der Favorit weiter erhöhen, wie Tews bemängelte. Ein kleines Lob sprach er seinen Jungs für die zweite Hälfte aus. Man sei „aggressiver“ in die Zweikämpfe gegangen, der Gegentreffer in der 90. Minute könne passieren. Trainer der Gäste, Jürgen Raab, zeigte sich hingegen hoch zufrieden und bescheinigte seinem Team verdient gewonnen zu haben. Es sei immerhin nicht einfach gewesen hier gegen eine Mannschaft zu gewinnen, die erst vergangene Woche klar unterlag. Wichtig war für den einstigen Rot-Weiß-Coach, noch Gothas erkrankten Cheftrainer Frank Stein gute Besserung zu wünschen: „Er hat hier viel aufgebaut und deshalb wünsche ich ihm und André viel Erfolg in den weiteren Spielen.“ Der Wacker-Kapitän will derweil auf den zweiten Spielabschnitt aufbauen. Der Präsident Helmut Rieth stärkte dem Kapitän nochmals den Rücken. „Ein Dankeschön nochmal an unseren Spielertrainer. Ich stehe auch weiterhin hinter ihm.“
© Hendrick Heilwagen • Thüringer Allgemeine
Eigentor brachte Gotha auf die Verliererstraße
Gotha. Wacker Gotha hat eine derbe Heimschlappe hinnehmen müssen. Gegen den FC Sachsen Leipzig unterlagen die Schützlinge von Spielertrainer Tews deutlich mit 0:4.
Bereits nach sieben Minuten lag der Ball erstmals im Gehäuse der Thüringer. Fuhrmann traf zur Verblüffung alle Zuschauer völlig unbedrängt ins eigene Tor. Danach bemühte sich Wacker um den Ausgleich, doch Münzbergs abgefälschter Schuss (13.) aus 30 Metern konnte von Eckstein pariert werden. Auch Schwesinger (22.) brachte den Ball nicht im Sachsen-Gehäuse unter. Das Tor fiel wieder auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß schaltete Hänsel am Schnellsten und überwand Mähler aus fünf Metern. Für die Thüringer kam es aber noch schlimmer: Fast mit dem Halbzeitpfiff schraubte Müller, der aus Nahdistanz traf, das Ergebnis auf 0:3.
Lobenswert: Die Thüringer gaben auch nach der Pause nicht auf. Stürmisch kamen sie aus der Kabine und verbuchten gute Möglichkeiten. Schwesinger (55.) mit einem 25-Meter-Freistoß und Münzberg (57.) fanden allerdings ihren Meister in Eckstein. Der FC Sachsen tat nur noch das Nötigste. Der eingewechselte Geißler konnte in der Schlussminute sogar noch erhöhen. Er stocherte die Kugel aus dem Gewühl ins Tor.
© MDR online
Sonntag, 25.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
OFC Neugersdorf – FC Lausitz Hoyerswerda 2:2 (1:1)
Neugersdorf: Braniš – Maglica, Ladra, Winkler, Hecht, Fröhlich, Lučić (ab 54. Šigan), Israel (ab 68. Thomas), Haasler (ab 54. Havel), Behring, Miltzow – Trainer: Berndt
Hoyerswerda: Barta – Ringel, Schmidt, Ballaschk, Gierich (ab 68. Garbe), Strauß, Unversucht, Dörner, Paulick, Rothenburger (ab 83. Grun), Meinhardt (ab 54. Mathiszik) – Trainer: Weidner
Schiedsrichter: Oehme (Witzschdorf) – Tore: 1:0 Miltzow (5.), 1:1 Rothenburger (30.), 2:1 Havel (70.), 2:2 Winkler (84., Selbsttor) – Gelbe Karten: Miltzow – Strauß, Paulick, Mathiszik, Garbe – Zuschauer: 490 in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportanlage zu Neugersdorf
Umkämpfte Partie endet unentschieden
Neugersdorf. Der FCL Hoyerswerda hat sich beim OFC Neugersdorf den ersten Punkt in dieser Saison erkämpft. Die insgesamt schwache Partie endete 2:2 (1:1). Den besseren Start erwischten die Platzherren. Nach einer Flanke von Fröhlich köpfte Miltzow schon in der 5. Minute die Führung. Von der sehr defensiv agierenden FCL-Elf war lange nichts zu sehen, bis Rothenburger das Gewühl nach einem indirektem Freistoß zum Ausgleich nutzte (30.). Danach kippte das Duell: Die überaus verunsicherten Neugersdorfer machten Hoyerswerda mit vielen leichten Fehlern stark. Die Lausitzer hätte sogar in Führung gehen können, doch sowohl Ringel als auch Strauß scheiterten.
Nach der Pause verlegte sich der FCL Hoyerswerda zunehmend aufs Kontern. Erst als der kleinste Neugersdorfer Havel per Kopf das 2:1 erzielte und seine Elf wieder etwas sicherer spielte, drängte der FCL nach vorn. So startete Schmidt sechs Minuten vor Schluss völlig unbedrängt von der Mittellinie aus durch, zog ab und traf Winkler, der den Ball ins eigene Tor zum 2:2-Endstand abfälschte.
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Sonntag, 25.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Energie Cottbus Amat. – VfB 09 Pößneck 4:0 (1:0)
Cottbus Amat.: Berntsen – Rohde, Nuhs, Jahn (ab 82. Trehkopf), Rozgonyi, Thielemann, Mattuschka, Latoundji (ab 69. Wollermann), Termina, Jungnickel, Vagner (ab 82. Handreck) – Trainer: Ullrich
Pößneck: Rottstädt – Penzel, Ludwig (ab 73. Krause), Dienst, Lässig, Ceesay (ab 75. Fritzsche), Bartholmé, Walther, Stumpe, Scheuerl (ab 64. Heynig), Reimann – Trainer: Vogel
Schiedsrichter: Viehrig (Kamenz) – Tore: 1:0 Mattuschka (33.), 2:0 Latoundji (47.), 3:0 Thielemann (57.), 4:0 Vagner (62.) – Gelbe Karten: Rozgonyi – Rottstädt – Zuschauer: 200 im Stadion der Eisenbahner zu Cottbus
Sonntag, 25.08.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – BSV Eintracht Sondershausen 5:0 (5:0)
Jena: Berbig – Šugžda, Burgdorf (ab 46. Quade), Grasser, Nowotny, Treitl, Holetschek, Benedetti, Hempel (ab 79. Schwabe), Sanchez, J. Zimmermann (ab 67. Sonnenberg) – Trainer: Eulberg
Sondershausen: Kraus – Plachy, Silabetzschky, Rasch, Tanne, Švejdik (ab 20. Celik), Duft, Krug (ab 60. Demmer), Kloth, Caspar (ab 60. Paul), Baumann – Trainer: Venth
Schiedsrichter: Weise (Könitz) – Tore: 1:0 Nowotny (5.), 2:0 J. Zimmermann (8.), 3:0 Treitl (13.), 4:0, 5:0 J. Zimmermann (20., 36.) – Gelbe Karten: Nowotny – Rasch – besondere Vorkommnisse: Kraus (Sondershausen) hält Foulstrafstoß von Sanchez (76.) – Zuschauer: 1.910 im Ernst-Abbe-Sportfeld zu Jena
| Nachholspiel vom 3. Spieltag | |
| VfB Chemnitz – 1. FC Magdeburg | Sa., 31.08.2002 • 14.00 Uhr |
| Nachholspiel vom 4. Spieltag | |
| VfB Leipzig – FV Dresden 06 Laubegast | Sa., 31.08.2002 • 14.00 Uhr |
