Datum: Sonntag, 04.06.1989
Anstoß: 15.00 Uhr
Spielort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, Grimma
Ergebnis: 1:5 (1:2)
Zuschauer: 350
Motor Grimma – Vorwärts Dessau 1:5 (1:2)
Grimma: Lorenz – Saalbach, Zieger, M. Schwurack, Liebeheim, Germershausen, Braun, Mertins, Hunger, Liebers, Pannicke (ab 33. Hartig) – Trainer: Frenzel
Dessau: Weigang – Wemmer, Stapelfeld, Werner, Schmidt, Fast, Holick (ab 77. Brust), Wolf (ab 81. Pohlers), Reimer, Borchardt, Schmieder – Trainer: Miller
Schiedsrichter: Köster (Senftenberg) – Tore: 1:0 Hunger (33.), 1:1 Reimer (34.), 1:2 Schmieder (36.), 1:3 Borchardt (62.), 1:4 Wolf (64.), 1:5 Reimer (75., Foulstrafstoß) – Zuschauer: 350 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Grimma
Zum Abschied klar verloren
Grimma. Mit einer klaren Heimniederlage verabschiedete sich die BSG Motor Grimma vom Liga-Geschehen. Gegen Dessau konnten die Grimmaer nur die erste Halbzeit mithalten, danach bestimmten die Gäste eindeutig das Geschehen und gewannen am Ende auch in dieser Höhe verdient. Gesagt sei ein Dankeschön an das jederzeit sachkundige Grimmaer Publikum, welches auf jeden Fall Liga-Niveau bewies. Die Mannschaft muss nun neue Ziele anvisieren.
© Matthias Seifert
Dessau erringt nach klarem Auswärtssieg die Vize-Meisterschaft
Grimma. In der oberen Tabellenregion wurde ebenfalls die Frage nach dem „inoffiziellen“ Vizemeister am letzten Spieltag beantwortet. Diesen verspielte Motor Suhl durch das angesprochene 2:2-Unentschieden in Borna und musste somit Vorwärts Dessau vorbeiziehen lassen. Die Mannschaft von Trainer Harro Miller feierte bei Motor Grimma zum Abschluss einen 5:1-Kantersieg und blieb damit zum neunten Mal in Folge ohne Niederlage (6 Siege, 3 Remis). Nach anfänglichen Problemen, welcher mit einem 0:1-Rückstand (Hunger/33.) verbunden war, drehten die Armee-Kicker mit fortlaufender Spielzeit immer mehr auf und drückten ihre Überlegenheit deutlich im Ergebnis aus. Zwei Treffer steuerte wiederum Michael Reimer (34., 75.) bei, der damit seine Saisontore 13 und 14 erzielte. Nach weiteren Toren von Torsten Schmieder (36.), Uwe Borchardt (62.) und Andreas Wolf (64.) lag später sogar noch ein höherer Sieg im Bereich des Möglichen. Hätte Vorwärts etwas mehr Konstanz an den Tag gelegt, hätte es vielleicht im Titelkampf spannender werden können. Doch dafür verspielte die ASG, vor allem auswärts, viel zu viele Zähler.
© Tom Rietzschel
