Nachholspiele vom 16. Spieltag
Freitag, 13.12.2002 • Anstoß: 20.00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:1 (1:0)
Jena: Berbig – Holeschek, Benedetti, Schwabe, Nowotny (ab 83. Sonnenberg), Treitl, Šugžda, Hempel (ab 89. Wittke), Maul, Manai (ab 67. Jović), J. Zimmermann – Trainer: Steffens
Zwickau: Mewes – Krauß, Vogel, Trochocki, Böckel (ab 56. Metzner), Chudzik (ab 75. Papp), Gerloff, Köcher, Findeisen (ab 56. Düring), Weiß, Arzt – Trainer: Doege
Schiedsrichter: Müller (Stendal) – Tore: 1:0 Maul (6.), 1:1 Weiß (47.), 2:1 Manai (60.), 3:1 Jović (77.) – Gelbe Karten: Holetschek, Benedetti – Krauß – Zuschauer: 2.566 im Ernst-Abbe-Sportfeld zu Jena
Tolles Comeback von Joker Jović
Jena. Die im Leipziger Lager erhoffen Zwickauer „Schrittmacher-Dienste“ blieben aus. Die Zeiss-Elf ließ im Nachholspiel nichts anbrennen, erwärmte bei eisigem Frost mit ihrem munteren Spiel die Fans. Das nach Spiel- und Chancenanteilen hochverdiente 3:1 rundete die Erfolgsbilanz des einst beim FC Sachsen und beim VfB Leipzig tätigen neuen Zeiss-Coaches Achim Steffens ab: 19 Punkte, 21:2 Tore aus sieben Spielen. Das bedeutet die Herbst-Meisterschaft, die Steffens jedoch nicht überbewerten möchte. Schon vor der Pause, nach Mauls achtem Saisontreffer – wieder mal per Kopf nach einer der gefährlichen Standards Hempels – gab’s durch Manai und Zimmermann beste Jenaer Chancen.
Der „kalten Dusche“ des 1:1 von Weiß bei Zwickaus einziger großen Chance folgte ein Powerplay des neuen Tabellenführers, das mehr als nur ein 3:1 gerechtfertigt hätte. Mewes parierte mehrfach, bei Schüssen von Nowotny und Zimmermann halfen ihm Latte und Pfosten (55., 63.).
Überglücklich bei neun Grad minus und hart gefrorener Rasenfläche Miroslav Jović, dass ihm beim Heim-Comeback nach Kreuzbandriss (im April) das alles entscheidende 3:1 gelang. Bei Hempels 16-Meter-Heber über Mewes an die Latte war der „Joker“ im Nachsetzen zur Stelle.
© Peter Pahlitzsch • kicker Sportmagazin
Jena lässt Zwickau keine Chance
Jena. Carl Zeiss Jena überwintert nach einem hochverdienten 3:1-(1:0)-Sieg gegen Zwickau als Tabellenführer der Oberliga Süd.
Gegen die harmlos agierenden Gäste hatten die Thüringer zumeist leichtes Spiel. Schon nach sechs Minuten brachte Maul die Jenaer in Führung: Der Stürmer traf nach einem Hempel-Freistoß mit dem Kopf, schon der achte Saisontreffer des rechten Carl-Zeiss-Mittelfeldspielers. Noch in Hälfte eins hätte die Steffens-Elf weiter erhöhen müssen. Doch Manai (36.) und Hempel (39.) scheiterten bei besten Einschussmöglichkeiten. So kam Zwickau überraschend zum Ausgleich: Der Gast nutzte durch Weiß, der aus einem Strafraum-Gewühl einen Abpraller verwandelte, die einzige Chance im Spiel (48.). Doch danach übernahm Jena wieder die Regie und kam mit schön herausgespielten Toren zu weiteren Treffern. Zunächst traf Manai nach einem Musterpass von Zimmermann (59.), 18 Minuten später stellte Jović den 3:1-Endstand her. Der langzeitverletzte Stürmer, der nach einem Kreuzbandriss sein Heimspieldebüt gab, hatte nach einem Hempel-Schuss an die Latte wenig Mühe und verwandelte aus fünf Metern. Mit einem Chancenverhältnis von 8:1 für Jena ist der verdiente Sieg auch statistisch belegt.
© MDR online
Jena. Mit einer 1:3-Niederlage verabschiedet sich unser Team in die Winterpause. Gegen die stark aufspielenden Jenaer konnte der FSV nur eine richtige Torchance erspielen. Diese konnte von Mario Weiß genutzt werden. Jena zeigte von der ersten bis zur letzten Spielminute, dass sie nicht zu Unrecht auf Platz eins überwintern werden und großer Aufstiegsanwärter sind. Dennoch vielen Dank an unser junges FSV-Team, dass eine unerwartet gute Hinrunde gespielt hat!
© Zwickauer Fußballgeschichten
Samstag, 14.12.2002 • Anstoß: 13.00 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – SV Wacker 07 Gotha 2:0 (1:0)
Dresden-Laubegast: Weidner – Berthold, Tusche (ab 84. Kätzel), Heiße, Oberritter, Flügel, Maucksch, Lense (ab 77. Kolbe), Ehrlich, Taatz, Eißrich – Trainer: Fröhlich
Gotha: Weigel – Ertmer, Fuhrmann, Harnisch (ab 46. Otto), Tews, Iffarth (ab 46. Ulrich), Nowacki, Münzberg, Rustler, Knäbe, Schwesinger – Trainer: i.V. Brenner
Schiedsrichter: Mattig (Frankfurt) – Tore: 1:0 Ehrlich (17.), 2:0 Fuhrmann (74., Selbsttor) – Gelbe Karten: Maucksch, Heiße – Rustler, Schwesinger – besondere Vorkommnisse: Weigel (Gotha) hält Foulstrafstoß von Eißrich (42.) – Zuschauer: 140 im Stadion Wurzner Straße zu Dresden
Eißrich scheitert an Weigel und Pfosten
Dresden. Die Laubegaster bestimmten das Keller-Duell deutlich und gewannen verdient. Sie standen in der Abwehr sicher und erarbeiteten sich mit gefälligem, zielstrebigem Spiel nach vorn viele Tormöglichkeiten. Bei mehr Konsequenz im Abschluss hätte das Resultat deutlicher ausfallen können. Allerdings steigerte sich Gäste-Keeper Weigel zu einer herausragenden Leistung. Er war klar bester Mann der Gothaer, mit Glanztat bei Eißrichs Elfer, der auch bei einem Kopfball (Innenpfosten, 52.) kein Glück hatte.
© Jürgen Schwarz • kicker Sportmagazin
Gotha überwintert als Tabellenletzter
Dresden. Wacker Gotha überwintert nach der 0:2-Niederlage im Kellerduell gegen Dresden 06 auf dem letzten Platz.
Die Thüringer kamen in den 90 Minuten nur zu sporadischen Angriffen und blieben vor dem Tor zu harmlos. Anders die Gastgeber: Nach einer Flanke von Lense schob Ehrlich den Ball aus Nahdistanz über die Linie. Die dicke Chance zum 2:0 vergab Eißrich. Er wurde gefoult, trat selbst zum Elfmeter an und scheiterte an Weigel.
Nach der Pause wurde Gotha zwar besser und verbuchte gleiche Spielanteile, allerdings ohne für Torgefahr zu sorgen. Für die Entscheidung sorgte ausgerechnet ein Gothaer: Fuhrmann köpfte den Ball nach einem Maucksch-Freistoß ins eigene Netz. Anschließend verstand es Dresden nicht einen Konter erfolgreich abzuschließen und versäumte es so, etwas für das Torverhältnis zu tun.
© MDR online
Samstag, 14.12.2002 • Anstoß: 13.00 Uhr
BSV Eintracht Sondershausen – Hallescher FC 1:3 (0:2)
Sondershausen: Menzel – Plachy, Rasch, Kloth, Franz (ab 68. Baumann), Tanne, Švejdik, Duft, Krug, Paul, Caspar – Trainer: Venth
HFC: Paden – Georg, Schädlich, Rehmann, Lesch, Stark, Klajnszmit, Riediger, Große, Kricke (ab 81. Kövari), M. Kurzeja (ab 90. D. Kurzeja) – Trainer: Mankowski
Schiedsrichter: Oehme (Witzschdorf) – Tore: 0:1 Kricke (22.), 0:2 M. Kurzeja (41.), 1:2 Caspar (58.), 1:3 M. Kurzeja (90.) – Gelbe Karten: Kloth (Sondershausen) – Zuschauer: 330 im Sportzentrum „Am Göldner“ zu Sondershausen
Samstag, 21.12.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Anhalt Dessau – FC Lausitz Hoyerswerda 7:0 (1:0)
Dessau: Spielau – Westendorf, Gerstmann (ab 77, Galytskyi), Jeckel, Kurth, Baasch, Strokosch, Westphal, Duga, Dreyer, Ch. Hildebrandt (ab 81. Schwibbe) – Trainer: Murawiew
Hoyerswerda: Katzwinkel – Dörner, Baum, Paulick, Mathiszik, Sarodnik, Ballaschk, Gierich, Strauß, Schmeißer, Rothenburger (ab 69. Lange) – Trainer: Peschke
Schiedsrichter: Jauch (Benshausen) – Tore: 1:0 Jeckel (20.), 2:0, 3:0 Baasch (26., 60.), 4:0 Duga (73.), 5:0 Dreyer (74.), 6:0 Ch. Hildebrandt (83.), 7:0 Galytskyi (85.) – Gelbe Karten: Kurth (Dessau) – Zuschauer: 110 im Paul-Greifzu-Stadion (Nebenplatz) zu Dessau
Kleinere und leichtere Dessauer im Vorteil
Dessau. Auf dem Nebenplatz des Paul-Greifzu-Stadions „fegte“ der gastgebende FC Anhalt auf dem vereisten, schwer bespielbaren Boden die Gäste mit 7:0 vom Platz. Dessau bestimmte von der ersten Minute an das Geschehen. Offensichtlicher Vorteil: Die im Schnitt kleineren und leichteren Hausherren kamen mit dem Geläuf besser zurecht als die teilweise recht wuchtigen Lausitzer. Nach Wiederanpfiff spielte sich Dessau in einen wahren (Tor-)Rausch.
© Frank Harnack • kicker Sportmagazin
Dessau feiert höchsten Saisonsieg
Dessau. In der Oberliga Nordost hat sich der FC Anhalt Dessau mit einem Torfestival in die Winterpause verabschiedet. Mit 7:0 (2:0) wurde der FC Lausitz Hoyerswerda im letzten Spiel der Saison abgefertigt.
Die Platzherren bestimmten ab der zehnten Minute die Partie. Nach einigen vergebenen Chancen machte Jeckel nach Ecke von Baasch den Auftakt (21.). Kurz darauf waren die Lausitzer bei einem abgefälschten Torschuss von Baasch machtlos. Die Gäste kamen erst in der 30. Minute zur ersten Chance, doch Gierich scheiterte an Torwart Spielau. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Ballaschk die nächste große Möglichkeit auf den Anschlusstreffer – sein Kopfball landete aber nur an der Latte.
In der zweiten Halbzeit drehte die Anhalt-Elf auf und traf im Minutentakt. Hoyerswerda agierte hingegen taktisch unklug und bekam zudem den ständigen „Unruheherd“ Dreyer nie in den Griff.
© MDR online
Nachholspiel vom 17. Spieltag
Samstag, 21.12.2002 • Anstoß: 13.00 Uhr
Hallescher FC – FV Dresden 06 Laubegast abgesagt
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
| Nachholspiel vom 17. Spieltag | |
| Hallescher FC – FV Dresden 06 Laubegast | So., 26.01.2003 • 13.30 Uhr |
