Datum: Sonntag, 08.10.2002
Anstoß: 14.00 Uhr
Spielort: Sportzentrum „Am Göldner“, Sondershausen
Ergebnis: 3:2 (1:1)
Zuschauer: 500
BSV Eintracht Sondershausen – SV 1919 Grimma 3:2 (1:1)
Sondershausen: Kraus – Gerschewski, Plachy, Rasch, Kloth, Krug (ab 75. Franz), Švejdik, Duft, Tanne, Paul (ab 85. Werner), Caspar (ab 90.+2 Demmer) – Trainer: Venth
Grimma: Winkler – Zaulich, Ziffert, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich (ab 65. Pötzsch), Mähne (ab 42. Wohllebe), Pörschmann, Müller, Großmann (ab 80. Brumme) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Marks (Lüderitz) – Tore: 1:0 Tanne (18.), 1:1 Birnbaum (33.), 2:1 Kloth (63.), 2:2 Beyer (74.), 3:2 Gerschewski (90.) – Gelbe Karten: Kloth, Duft, Rasch – Birnbaum, Großmann, Wohllebe, Beyer – Zuschauer: 500 im Sportzentrum „Am Göldner“ zu Sondershausen
Grimmaer sahen für gutes Spiel keinen Punkt
Sondershausen. Wieder einmal gut gespielt, wieder einmal dafür keine Punkte bekommen – so das Fazit der Grimmaer Oberliga-Fußballer. Denn wie schon in den vergangenen Partien, so boten sie auch in Sondershausen die gefälligere Spielweise. Am Ende mussten sie aber erneut eine Niederlage quittieren. Was nutzt es da, wenn selbst vom Gegner Kampfgeist und Moral der Grimmaer gelobt werden. Durch das 3:2 rutschte der SV 1919 sehr nahe an die Abstiegsplätze heran. Doch die Saison ist noch lang und einmal muss ja auch das Spiel der Grimmaer belohnt werden.
Bei der Eintracht in Sondershausen jedenfalls sahen sich die LisiewiczSchützlinge plötzlich im Hintertreffen. Tanne hatte mit einem Flachschuss (18.) die Führung für den Gastgeber erzielt. Es spricht schon für die Moral der Mannschaft, dass der Rückstand weggesteckt wurde. Dabei hätte der Gast bereits nach drei Minuten in Führung gehen können. Doch René Großmann köpfte Keeper Kraus den Ball aus rund fünf Metern in die Arme. Wie man es mit Köpfchen besser macht, zeigte dann Sven Birnbaum. Freistoß-Eingabe in den Strafraum, dort reckt sich der Grimmaer und schon war der Vorsprung der Heimelf dahin (32.). Und damit auch deren Spiel. Denn nach dem Grimmaer Ausgleich lief bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen.
Nach Wiederanpfiff wurde es für die Eintrachtler sogar noch schlimmer. Ein 16-Meter-Hammer von Steffen Ziffert knallte an den Pfosten. Nun schien der Gastgeber völlig von der Rolle. Doch Grimma konnte diese Schwäche nicht nutzen. Und plötzlich stand es 2:1. Nachdem Caspar und Duft hintereinander den Pfosten trafen, köpfte Kloth den abprallenden Ball ein. Doch auch davon ließ sich der Gast nicht beirren. Und es spricht schon für die Moral der Grimmaer, dass sie nach einer Eingabe von Daniel Wohllebe durch einen Kopfball von Holm Beyer zum erneuten Ausgleich kamen (74.). Nachdem Caspar (Pfostenschuss) auf der einen und Brumme auf der anderen Seite je eine Großchance vergaben, schien sich alles auf eine Punkteteilung einzupegeln. Doch da musste der SV 1919 die bittere Erfahrung machen, dass ein Spiel über 90 Minuten geht. Kurz vor dem Abpfiff drückte Gerschewski den Ball über die Linie – 3:2.
Die Grimmaer versuchten in den letzten Sekunden noch einmal alles, um wenigstens einen verdienten Punkt mit nach Hause zu nehmen. Selbst Keeper Ronny Winkler marschierte nun mit nach vorn. Doch auch die letzte Chance nach einem Freistoß wurde vergeben.
© Andreas Rücker
Grimma patzt in letzter Minute
Sondershausen. Eine unglückliche Niederlage musste gestern der SV 1919 Grimma in Sondershausen hinnehmen. Denn der Siegtreffer für die Gastgeber fiel in letzter Minute. Dabei hatte sich die Lisiewicz-Elf ein Unentschieden durch ihre gefällige Spielweise mehr als verdient. Die zweimalige Führung der Gastgeber (18., 67.) glichen die nie aufsteckenden Grimmaer durch Kopfbälle von Sven Birnbaum (32.) und Holm Beyer (74.) immer wieder aus.
Ja, sogar in der Nachspielzeit hätte es noch einmal mit einem Treffer klappen können, als Torwart Ronny Winkler mit nach vorn ging, den gegnerischen Kasten aber um Haaresbreite verfehlte. So blieb den Muldestädtern nur der schwache Trost, über weite Strecken die bessere Mannschaft gewesen zu sein.
© Andreas Rücker
Sondershausen siegt in letzter Sekunde
Sondershausen. Eintracht Sondershausen hat im letzten Moment einen wichtigen 3:2-Sieg gegen den SV Grimma eingefahren. Die Gäste hatten zwei Mal ausgleichen können, standen aber am Ende mit leeren Händen da.
Sondershausen erwischte einen guten Start. Tanne brachte das Team nach schöner Vorarbeit von Švejdik und Krug mit einem Flachschuss in Führung. Sondershausen drehte jetzt auf – vergab aber beste Chancen. So vergaben Caspar und Paul völlig frei vor Gäste Torwart Winkler. Das rächte sich. Birnbaum köpfte nach einem Freistoß zum 1:1 ein. Nach dem Ausgleich verflachte das Spiel. Sondershausen war geschockt und erholte sich nicht.
Nach der Pause hatte Grimma das 2:1 auf dem Fuß, doch Ziffert traf aus 16 Metern nur den Pfosten. Langsam konnte sich Sondershausen befreien und kam durch einen kuriosen Treffer zur erneuten Führung. Caspar und Duft trafen direkt hintereinander den Pfosten den Abpraller versenkte Kloth per Kopf. Die Führung hatte nur kurz bestand, dann war Grimmas Beyer zur Stelle und traf ebenfalls per Kopf zum 2:2. In der Schlussminute fing sich Grimmas Keeper ein ganz unglückliches Gegentor ein. Ein hoher Ball wurde von Gerschewski noch leicht touchiert und rollte durch die Beine von Winkler ins Tor.
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Samstag, 05.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
SV Wacker 07 Gotha – VfB 09 Pößneck 1:1 (1:0)
Gotha: Mähler – Otto, Rustler, Fuhrmann, Ertmer, Münzberg, Tews (ab 7. Winterkorn), Nowacki, Ullrich (ab 79. Harnisch), Schneider, Schwesinger (ab 74. Knäbe) – Trainer: i.V. Tews
Pößneck: Rottstädt – Penzel, Dienst, Bartholmé, Lässig, Heidler, Stumpe, Ceesay, Walther, Scheuerl, Reimann (ab 74. Wieduwilt) – Trainer: Vogel
Schiedsrichter: Wenkel (Mühlhausen) – Tore: 1:0 Schwesinger (3.), 1:1 Heidler (55.) – Gelbe Karten: Fuhrmann – Stumpe, Reimann, Scheuerl – Zuschauer: 335 im Volkspark-Stadion zu Gotha
Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB Leipzig – VFC Plauen 0:2 (0:1)
VfB Leipzig: Grundmann – Lenz, Freund, Jülich, Gebhardt, Hannemann, Embingou (ab 60. Renn), Großmann, Kanitz, Marcetić, Blessin (ab 58. Sadlo) – Trainer: Dörner
Plauen: Golle – Hölzel, Krasselt, Richter, Risch, Neumann (ab 61. Th. Pannach), Schulze, Zapyshnyi, Gemeiner, Curri (ab 75. Fahrenholz), Popa – Trainer: Müller
Schiedsrichter: Gerber (Hohenstein-Ernstthal) – Tore: 0:1 Curri (23.), 0:2 Zapyshnyi (70.) – Gelbe Karten: Großmann – Risch – Rote Karten: Hannemann (VfB Leipzig) wegen einer Tätlichkeit (85.) – Zapyshnyi (Plauen) wegen einer Tätlichkeit (85.) – Zuschauer: 3.935 im Bruno-Plache-Stadion zu Leipzig
Curri gibt den Leipzigern Pfeffer
Leipzig. Die Vogtländer traten sehr kompakt auf, verdichteten die Räume und starteten wenige, aber gefährliche Konterangriffe. Curri war dabei nur schwer zu stellen. Setzte er in der 22. Minute einen Schuss noch knapp neben den Pfosten, traf er 60 Sekunden später nach Rechtsflanke von Risch aus zwölf Metern.
Der VfB entwickelte erst nach der Pause mehr Druck, hatte aber kaum Ideen, vernachlässigte das Flügelspiel total. Als Großmann im Strafraum den Ball vertändelte, schaltete Curri und spielte zu Zapyshnyi, der sich mit dem 2:0 bedankte.
© Steffen Enigk • kicker Sportmagazin
Plauen mit Kontertaktik erfolgreich
Leipzig. Mit einer starken Abwehrleistung hat der VFC Plauen das Spitzenspiel beim VfB Leipzig mit 2:0 gewonnen. Die Gastgeber waren zu schwach im Zweikampf und kamen nur zu wenigen guten Chancen (Hannemann/55., Marcetić/57.). Plauen stand hinten massiv und dicht gestaffelt, während vorn die Konter für Gefahr sorgten.
Für die Entscheidung sorgte ein Abwehrfehler von Großmann (70.). Er verlor den Ball an Curri, der zum einschießenden Zapyshnyi passte. Zuvor hatte Curri (25.) aus 14 Metern getroffen. Am Ende sahen Zapyshnyi und Hannemann nach einem Zweikampf Rot – eine zu harte Strafe.
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Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
1. FC Magdeburg – FC Lausitz Hoyerswerda 1:0 (0:0)
Magdeburg: Burmeister – Kallnik, Probst, Bengs, Stary (ab 63. Schulz), Dürstel, Kullat, Woitha, Kreibich (ab 83. Uffrecht), Kühne, Prosovsky – Trainer: Hoffmann
Hoyerswerda: Katzwinkel – Ringel, Schmidt, Baum, Garbe, Unversucht, Strauß, Gierich, Dörner, Rothenburger (ab 69. Paulick), Schmeißer (ab 63. Meinhardt) – Trainer: Peschke
Schiedsrichter: M. Walter (Martinroda) – Tor: 1:0 Probst (65.) – Gelbe Karten: Bengs, Kreibich – Baum, Ringel, Schmidt, Garbe, Gierich – besondere Vorkommnisse: Katzwinkel (Hoyerswerda) hält Foulstrafstoß von Kallnik (24.) – Zuschauer: 2.159 im Ernst-Grube-Stadion zu Magdeburg
Probsts Solo entscheidet das Spiel
Magdeburg. Einen zumindest etwas glücklichen 1:0-Heimsieg hat der 1. FC Magdeburg im eigenen Stadion gegen den FC Lausitz Hoyerswerda eingefahren. Die Gäste waren ein unbequemer Gegner, der auch die Zweikämpfe nicht scheute. Allerdings war der FCL nach vorn zu harmlos und nutzte auch die Fehler des FCM nicht.
Die Magdeburger patzten nämlich in der eigenen Abwehr mehrfach heftig und machten sich das Leben so selbst schwer. In der ersten Hälfte hielt Katzwinkel noch einen Elfer von Kallnik. Kühne war gefoult worden. Das Tor erzielte Probst nach einem Solo aus der eigenen Hälfte (65.). Nach dem Führungstreffer hatten die Magdeburger zudem Glück, denn nach dem Anstoß traf Meinhardt nur den Pfosten.
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Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FSV Zwickau – FC Energie Cottbus Amat. 2:1 (1:0)
Zwickau: Mewes – Krauß, Chudzik, Vogel, Böckel, Papp, Arzt, Köcher, Gerloff, Weiß, Düring (ab 69. Troche) – Trainer: Doege
Cottbus Amat.: Thoms – Woltmann, Lempke, Nuhs, Rozgonyi, Rost, Jahn (ab 89. Trehkopf), Rohde, Handreck, Brychcy, Wollermann (ab 74. Schikora) – Trainer: Ullrich
Schiedsrichter: Wilske (Bretleben) – Tore: 1:0 Köcher (37.), 1:1 Woltmann (57.), 2:1 Köcher (90.) – Gelbe Karten: Chudzik – Nuhs, Lempke – Gelb-Rote Karten: Rozgonyi (Cottbus Amat.) wegen wiederholten Foulspiels (70.) – Zuschauer: 754 im Westsachsenstadion zu Zwickau
Köcher sorgt für FSV-Glücksgefühle
Zwickau. Mit viel Glück und einem zweifachen Torschützen namens Köcher hat der FSV Zwickau die Energie-Amateure 2:1 bezwungen. Die spielerisch maximal durchschnittliche Partie war von heftigem Regen begleitet, was beide Teams nicht gerade zu Höchstleistungen animierte.
Cottbus spielte gefälliger, doch Zwickau nutzte die erste Chance (37.): Köcher traf nach einer Weiß-Flanke. Nach der Pause machte Woltmann (56.) aus 25 Metern das 1:1. Keeper Mewes muss sich das Tor ankreiden allerdings lassen. Nach einigen guten FSV-Möglichkeiten traf dann unerwartet Köcher (89.) erneut. Im Fallen sorgte er für den Siegjubel bei den Zwickauer Fans.
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Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
Hallescher FC – OFC Neugersdorf 2:2 (1:1)
HFC: Paden – Zimmermann (ab 64. M. Kurzeja), Georg, Rehmann, Stark, Klajnszmit, Lesch, Lüdicke, D. Kurzeja, Riediger – Trainer: Mankowski
Neugersdorf: Doleček – Maglica, Ladra (ab 90. Kästner), Winkler, Miltzow, Haasler, Uhlig (ab 42. Thomas), Študeny, Hecht, Havel, Milojevich (ab 77. Behring) – Trainer: Berndt
Schiedsrichter: Weise (Könitz) – Tore: 1:0 D. Kurzeja (12.), 1:1 Ladra (34.), 2:1 Kricke (72.), 2:2 Georg (79., Selbsttor) – Gelbe Karten: Lüdicke – Ladra, Havel – Gelb-Rote Karten: Thomas (Neugersdorf) wegen wiederholten Foulspiels (74.) – Zuschauer: 865 im Kurt-Wabbel-Stadion zu Halle
HFC nur Remis gegen OFC
Halle. Der HFC hat im Heimspiel gegen den OFC Neugersdorf nur ein 2:2-Remis erreicht. Die Gastgeber gingen bereits früh durch einen unhaltbaren 14-Meter-Hammer von D. Kurzeja in Führung. Zuvor hatte Klajnszmit nach innen geflankt und Kricke auf den Torschützen abgelegt. Doch der OFC gab nicht auf und setzte nach. Schließlich köpfte Ladra den Ball gefühlvoll über Paden ins HFC-Tor.
Nach der Pause hatte der OFC Glück, als Hecht einen Kricke-Kopfball mit letzter Mühe von der Torlinie kratzte. Dann passierte eine ganze Weile nichts, beide Mannschaften verlagerten sich ins Mittelfeld. Doch plötzlich gelang Kricke (73.) per Heber das 2:1 für die Gastgeber. Und als das Spiel bereits entschieden schien, lenkte der Hallenser Georg einen Hecht-Freistoß aus 40 Metern unglücklich in die eigenen Maschen zum 2:2-Ausgleich. Auch weiterer Angriffsbemühungen des HFC brachten nichts mehr ein.
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Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – VfB Chemnitz 2:2 (1:1)´
Dresden-Laubegast: Weidner – Berthold (ab 17. Kätzel), Winkler, Oberritter, Tusche, Lense (ab 43. Heiße), Kohlschütter, Maucksch, Horn (ab 65. Kolbe), Sluka, Eißrich – Trainer: Fröhlich
VfB Chemnitz: Fröhlich – Schöler, Büttner, Laudeley, Weizel, Franke, Dittrich, Pafel, Kellig (ab 38. Voigt), Riedel, Richter – Trainer: Schmitt
Schiedsrichter: Schaper (Leipzig) – Tore: 0:1 Dittrich (32.), 1:1 Eißrich (38.), 1:2 Pafel (62.), 2:2 Sluka (69.) – Gelbe Karten: Tusche, Eißrich – Büttner, Pafel, Schöler, Riedel, Kellig – Zuschauer: 900 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Dresden
Dresden nur eine Halbzeit stark
Dresden. Dresden-Laubegast hat im Heimspiel gegen den VfB Chemnitz nur ein 2:2-Unentschieden erreicht. Laubegast begann stark und hatte durch zwei Eißrich-Kopfbälle auch die ersten Chancen. Dresden blieb im Anschluss weiter offensiv. Ein 25-Meter-Freistoß von Oberritter (19.) knallte jedoch nur an die Latte. Sechs Minuten später hatte erneut Oberritter mit einem indirekten Freistoß kein Fortune. Umso überraschender die VfB-Führung durch einen 18-Meter-Freistoß von Dittrich. Doch Eißrich traf nach Maucksch-Freistoß per Kopf noch vor der Pause zum Ausgleich.
In der zweiten Hälfte dann verkehrte Welt: Chemnitz machte das Spiel und ging durch Pafel nach einer zu kurzen Abwehr von Keeper Weidner erneut in Führung. Doch wieder nach Freistoß von Maucksch gelang Sluka per Kopf der hochverdiente Ausgleich.
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Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
BSV Eintracht Sondershausen – SV 1919 Grimma 3:2 (1:1)
Sondershausen: Kraus – Gerschewski, Plachy, Rasch, Kloth, Krug (ab 75. Franz), Švejdik, Duft, Tanne, Paul (ab 85. Werner), Caspar (ab 90.+2 Demmer) – Trainer: Venth
Grimma: Winkler – Zaulich, Ziffert, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich (ab 65. Pötzsch), Mähne (ab 42. Wohllebe), Pörschmann, Müller, Großmann (ab 80. Brumme) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Marks (Lüderitz) – Tore: 1:0 Tanne (18.), 1:1 Birnbaum (33.), 2:1 Kloth (63.), 2:2 Beyer (74.), 3:2 Gerschewski (90.) – Gelbe Karten: Kloth, Duft, Rasch – Birnbaum, Großmann, Wohllebe, Beyer – Zuschauer: 500 im Sportzentrum „Am Göldner“ zu Sondershausen
Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – FC Anhalt Dessau 5:1 (1:1)
Jena: Berbig – Holetschek, Grasser, Schwabe, Nowotny, Treitl (ab 46. Šugžda), Benedetti, Maul, Sanchez, Hempel (ab 69. Manai), J. Zimmermann (ab 61. Sonnenberg) – Interimstrainer: Vogel
Dessau: Spielau – Kurth, Westendorf, Cervienka, Gerstmann (ab 70. Strokosch), Galytskyi, Schönitz (ab 46. Baasch), Grosche, Duga, Dreyer, Stefke – Trainer: Murawiew
Schiedsrichter: A. Walter (Zwickau) – Tore: 1:0 Grasser (2.), 1:1 Grosche (8.), 2:1 Maul (47.), 3:1 Sonnenberg (63.), 4:1 Schwabe (72.), 5:1 Manai (89.) – Gelbe Karten: Maul, Hempel, Sanchez (alle Jena) – Gelb-Rote Karten: Kurth (Dessau) wegen wiederholten Foulspiels (40.) – Zuschauer: 1.639 im Ernst-Abbe-Sportfeld zu Jena
Sonntag, 06.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden Nord – FC Sachsen Leipzig 2:1 (0:0)
Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Ackermann, Keutel, Moses (ab 75. Kostadinov), Scholze, Soltau, Kühne (ab 65. Streiber), F. Gaunitz, Bergmann (ab 24. Georgi), Jugo – Trainer: Baron
FC Sachsen: Eckstein – Bergner, Rietschel, Müller, Schönberg (ab 84. Hänsel), Kittler, Kujat, Cramer, Geißler, Struck, Nemec – Trainer: Raab
Schiedsrichter: Kaiser (Werben) – Tore: 0:1 Kujat (49.), 1:1 Streiber (66.), 2:1 Soltau (76.) – Gelbe Karten: Keutel, Scholze, Soltau – Schönberg, Eckstein, Müller – besondere Vorkommnisse: Eckstein (FC Sachsen) hält Foulstrafstoß von F. Gaunitz, doch Soltau trifft per Nachschuss zum 2:1 (76.) – Zuschauer: 580 im Stadion Wurzner Straße zu Dresden
Sachsen-Trainer trauert verpassten Chancen nach
Dresden. Vor dem Anpfiff wurde Nord-Trainer Thomas Baron von Stadtverbandspräsident Jürgen Gläser mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und entschwand unmittelbar nach dem Schlussgong wegen Migräne. Dabei hatte der Chef keinerlei Grund zu Kopfschmerzen. Seine Jungs hatten mit einer tadelsfreien kämpferischen Leistung dem als Favoriten und mit mehreren hundert braven Fans angereisten FC Sachsen Leipzig ein Bein gestellt.
In der 49. Minute nutzte der bis dato eher unauffällig agierende Ronny Kujat eine Unsicherheit in der Dresdner Abwehr zum Führungstor. Den alten römischen Spruch: „Er kam, sah und siegte“ realisierte dann Martin Streiber. Gerade mal 20 Sekunden auf dem Rasen, markierte der Joker mit einem Geschoss an die Lattenunterkante nach Musterpass von Tino Gaunitz den Ausgleich (66.).
Zehn Minuten später hetzte er einer Rennfahrer-Vorlage von Regisseur Frank Gaunitz hinterher, wurde völlig unnötig von Keeper Marco Eckstein umgesenst: Strafstoß! Tino Gaunitz trat zur Exekution an, scheiterte zwar am hechtenden Eckstein, doch Kapitän Mirko Soltau roch den Braten und wusch scharf nach – 2:1.
Verteiltes Spiel mit optisch leichter Überlegenheit der Gäste vor 580 Zuschauern – so konnte man Halbzeit eins kurz zusammenfassen. Mehrere Minichancen ergaben sich für den fleißigen Norman Struck (19., 33.) oder für den häufig aufrückenden Libero David Bergner (29.), während für die Hausherren lediglich Elvir Jugo mit einem 35-Meter-Freistoß das Ziel um Zentimeter verfehlte.
Nach dem Wiederanpfiff wurde es spannender. Wiederum Struck, der nach einer reichlichen Stunde nur den Pfosten traf, auch Roman Müller und Tom Geißler erarbeiteten sich verheißungsvolle Möglichkeiten. Andererseits musste Eckstein reflexartig gegen Jugo parieren (72.). Mitten in der Leipziger Schlussoffensive konterte Frank Gaunitz mit einem Solo, rutschte aber auf dem glitschigen Rasen aus.
Mit dem 1:2 haben die Grün-Weißen die Gelegenheit verpasst, auf Grund der Niederlage vom Stadtrivale VfB zur Spitze aufzuschließen. So fand Sachsen-Coach Jürgen Raab Anlass zu einer ausgiebigen Schimpfkanonade: „Das ist eine Riesenenttäuschung. Es ist mir schleierhaft, wie wir es geschafft haben, gegen eine Mannschaft, die wir klar beherrscht haben, noch zu verlieren. Mit einem Vorsprung muss man doch hausieren, und nicht den am Boden liegenden Gegner noch aufheben. Es ist regelrecht bescheuert, wie wir nach der Führung nervös geworden sind. Dazu kam noch diese idiotische Aktion, die zum Elfmeter führte.“
© Günther Frank • Leipziger Volkszeitung
1:2 – Sachsen schiebt Frust! Cramer, Pfosten und ein Elfer
Dresden. Vorm Derby wird die Woche über beim FC Sachsen wohl mächtig Frust geschoben. Mit Lokalrivale VfB hätte man gleichziehen, an die Spitze stürmen können. Aber die Leutzscher einfach zu dumm – 1:2 vor 580 Fans bei Dresden Nord.
Der Reihe nach: Frank Rietschel und Kevin Kittler verteidigen diesmal für Radiša Radojičić (gesperrt) und Chris Höche. Tom Geißler spielte im Mittelfeld von Anbeginn. Schöne Spielzüge, sichere Kombinationen – sieht zunächst alles ganz gut aus. Auch wenn Chancen eher selten sind. Gefahr nur bei Standards: nach einer Cramer-Ecke zielt David Bergner aus 17 Metern volley links vorbei (26.). Zu wenig für ein Spitzenteam...
Nach der Pause das: Soltau taucht allein vor Marco Eckstein auf, der fischt ihm den Ball vom Fuß. Im Gegenzug die Leutzscher Führung: Petr Nemec flankt von rechts, Heiko Cramer meißelt die Kugel mit der Stirn von halblinks aus sechs Metern ins lange Eck – 1:0 (50.). Norman Struck trifft danach aus elf Metern den rechten Pfosten (58.). Mensch, das hätte die Entscheidung sein können...
Und wie das im Fußball oft so ist: Schreiber (gerade 30 Sekunden im Spiel) nagelt das 1:1 unter die Latte (66.). Die Leutzscher geschockt. Nach vorn geht nix mehr. Und dann dieses saublöde Ding von Marco Eckstein. Der Keeper greift Schreiber an der Grundlinie in die Beine, Schiri Kaiser (Werben) pfeift sofort. Den Elfer lenkt Marco Eckstein zwar mit den Fingerspitzen an den Pfosten, Soltau haut den Abpraller jedoch rein (78.). Trainer Jürgen Raab stinksauer: „Der Gegner lag schon am Boden und wir haben ihn wieder aufgehoben.“
© Stefan Krause • BILD Leipzig
Sachsen Leipzig verliert bei Dresden Nord
Dresden. Der FC Sachsen Leipzig ist überraschend beim FV Dresden Nord gestolpert und musste eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen. Damit verabschieden sich die Leutzscher vorerst aus dem Spitzentrio. Dresden Nord etablierte sich dagegen im Mittefeld.
In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams. Die Abwehrreihen ließen keine Chancen zu. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen. Nach langweiligen ersten 45. Minuten ließ Kujat die 300 mitgereisten Sachsen-Fans jubeln. Er köpfte nach toller Vorarbeit von Nemec ein. Bei Dresden erwies sich die Einwechslung von Streiber als Glücksgriff. Erst nagelte er den Ball zum 1:1 ins Tor, dann holte er einen Strafstoß heraus, den F. Gaunitz an den Pfosten setzte. Im Nachschuss allerdings traf Soltau. In den Schlussminuten drückten die Sachsen noch einmal, aber mehr als Eckbälle und Freistöße sprangen nicht heraus.
© MDR online
| FC Sachsen Leipzig – VfB Leipzig | Sa., 12.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Energie Cottbus Amat. – 1. FC Magdeburg | Sa., 12.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Lausitz Hoyerswerda – FV Dresden Nord | Sa., 12.10.2002 • 14.00 Uhr |
| VfB 09 Pößneck – VfB Chemnitz | Sa., 12.10.2002 • 14.00 Uhr |
| VFC Plauen – FC Carl Zeiss Jena | So., 13.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Anhalt Dessau – BSV Eintracht Sondershausen | So., 13.10.2002 • 14.00 Uhr |
| SV Wacker 07 Gotha – Hallescher FC | So., 13.10.2002 • 14.00 Uhr |
| OFC Neugersdorf – FSV Zwickau | So., 13.10.2002 • 14.00 Uhr |
| SV 1919 Grimma – FV Dresden 06 Laubegast | Mi., 20.11.2002 • 14.00 Uhr |
