Datum: Sonntag, 20.10.2002
Anstoß: 14.00 Uhr
Spielort: Stadion an der Beyerstraße, Chemnitz
Ergebnis: 0:2 (0:1)
Zuschauer: 170
VfB Chemnitz – SV 1919 Grimma 0:2 (0:1)
Chemnitz: Fröhlich – Burkhardt, Horn, Laudeley, Büttner, Franke, Schöler, Voigt (ab 69. Wildenhain), Kunze, Pafel, Kellig (ab 79. Bergt) – Trainer: Schmitt
Grimma: Winkler – Wohllebe, Ziffert, Schober, Beyer, Birnbaum, Braun, Liebich, Pörschmann, Müller, Großmann (ab 74. Pötzsch) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Rosenkranz (Plauen) – Tore: 0:1 Liebich (45.+1), 0:2 Müller (52.) – Gelbe Karten: Horn, Burkhardt – Wohllebe, Pörschmann – Zuschauer: 170 im Stadion an der Beyerstraße zu Chemnitz
Nicht schön, doch diesmal erfolgreich gespielt
Chemnitz. VfB-Spieler Marko Franke wollte in Erwartung des Pausenpfiffs den Ball noch einmal zu Torwart Daniel Fröhlich zurückspielen. Mirko Liebich konnte sich mit dem 0:0 zur Halbzeit nicht abfinden und spritzte dazwischen. Und schon lag der Tabellenletzte der Fußball-Oberliga mit 0:1 hinten, denn der Grimmaer verwandelte eiskalt.
So sahen 170 Zuschauer im Stadion in der Beyerstraße den Grundstein für den ersten Grimmaer Auswärtssieg in dieser Saison. Obwohl, daran gebastelt hatte der SV 1919 schon vom Anpfiff an. Denn bereits beim gegenseitigen Abtasten sahen die Muldestädter besser aus als der Gastgeber. Der kam dann nach etwa 20 Minuten ins Spiel, ohne aber Torgefahr auszustrahlen. Am und im Strafraum der Gäste wirkte der VfB zu harmlos, um das Tor von Ronny Winkler ernsthaft zu gefährden.
Grimma spielte nicht so schön wie in den vergangenen Partien, doch die wenigen Torchancen waren zwingender (sehenswert: Birnbaums Fallrückzieher). „Was nutzt es uns, wenn wir nur schön spielen, dafür aber keine Punkte bekommen“, so Trainer Rainer Lisiewicz.
Dabei ist das „nicht schön gespielt“ nicht gleich zu setzen mit „schlecht gespielt“. Denn dann hätte der SV 1919 unter Garantie keine drei Punkte mit nach Hause genommen. So wie ein Tabellenletzter spielte der VfB nämlich nicht. Das bekam der SV 1919 gleich nach der Pause zu spüren. Nach einem Patzer in der Abwehr brannte es lichterloh im Grimmaer Strafraum. Das und die Pausenpredigt von Trainer Rico Schmitt treiben den VfB noch einmal nach vorn. Wohlwissend, mit einem schnellen Tor der Partie einen anderen Verlauf geben zu können.
Aber da hatten die Chemnitzer die Rechnung ohne Andy Müller gemacht. Der zog aus rund 14 Metern ab und der Ball schlug zum 0:2 im Kasten von Daniel Fröhlich ein (52.). Ein herber Dämpfer für den Gastgeber! Denn nun konnte Grimma der Dinge und Angriffe harren, die da kommen sollten. Um es vorweg zu nehmen, es war nicht viel. Zudem mussten die Chemnitzer stets bei den SV 1919-Kontern auf der Hut sein. Doch mit etwas Glück und einem gnädigen Linienrichter, der bei passive Abseits gleich mal übereifrig die Fahne hob, überstand der Tabellenletzte die Endphase ohne weiteren Gegentreffer.
Rainer Lisiewicz (Trainer SV 1919 Grimma): „Wir wollten drei Punkte mitnehmen und das ist uns gelungen. Das 1:0 kam zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt. Zuletzt haben wir immer nur schön gespielt und verloren. Heute gab es keinen Schönheitspreis – aber wir haben gewonnen.“ Rico Schmitt (Trainer VfB Chemnitz): „Trotz der Niederlage ein Kompliment an meine Mannschaft. Auch wenn das letzte Quäntchen Glück fehlte, haben wir gut gekämpft. Grimma hat unsere individuellen Fehler gnadenlos ausgenutzt und war einfach cleverer.“
© Andreas Rücker
Drei wichtige Punkte geholt
Chemnitz. Lieber einmal nicht so gut gespielt, dafür aber gewonnen. So werden es sich die Grimmaer Oberliga-Fußballer gestern in Chemnitz gedacht haben. Um es vorweg zu nehmen, schlecht spielten sie keineswegs – aber sie gewannen. Dabei sah man dem Spiel des gastgebenden VfB nicht an, dass hier der Tabellenletzte auf dem Platz stand.
Speziell in der ersten Halbzeit versuchte Chemnitz spielerisch aufzutrumpfen. Und in manchen Situationen bekamen die Grimmaer den Ball einfach nicht aus der eigenen Hälfte. Doch wenn, dann ging die Post ab. Dabei verlegte sich die Lisiewicz-Elf keineswegs nur aufs Kontern. Mit Laufbereitschaft und Spielwitz versuchte sie die VfB-Hintermannschaft auszuhebeln. Das gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff hervorragend – Mirko Liebich markierte das 0:1.
Nach der Pause wuschen die Grimmaer gegen eine sich nun aufbäumende Platzelf scharf nach, als Andy Müller der zweite Treffer gelang (52.).
Mit zunehmender Spielzeit ergab sich der VfB Chemnitz in sein Schicksal, so dass der wertvolle Auswärtssieg der Muldestädter nicht mehr in Gefahr geriet. Grimmas Trainer Rainer Lisiewicz war mit der Leistung seiner Elf zufrieden: „Es gab keinen Schönheitspreis, aber drei Punkte für uns. Das ist erst einmal wichtig.“
© Andreas Rücker
Chemnitz behält die Rote Laterne
Chemnitz. Der VfB Chemnitz bleibt abgeschlagen am Tabellenende. Auch gegen den SV Grimma war für die VfB-Elf beim 0:2 nichts zu holen. In einer schwachen Partie überboten sich beide Mannschaften an Harmlosigkeit. Kaum Torszenen, dafür aber viele Fehlpässe bestimmten das Spiel. Die erste nennenswerte Aktion gab es erst in der 45. Minute: Franke patzte beim Rückpass, bediente Gegner Liebich, der ohne Mühe die SV-Führung erzielte.
Die Gäste kamen entsprechend selbstbewusst aus der Kabine und konnten kurz nach Wiederanpfiff erneut jubeln. Müller zog aus 14 Metern ins rechte untere Eck ab. Die Chemnitzer bemühten sich um den Anschluss, agierten aber im Abschluss glücklos. Zumal Grimma die Abwehr dicht staffelte und clever auf Konter lauerte.
© MDR online
Freitag, 18.10.2002 • Anstoß: 20.00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – FC Sachsen Leipzig 1:1 (1:1)
Jena: Berbig – Holetschek, Grasser, Schwabe, Nowotny (ab 71. Miranda), Treitl, Benedetti, Hempel (ab 46. Šugžda), Maul, Sonnenberg (ab 87. Sanchez), J. Zimmermann – Interimstrainer: Vogel
FC Sachsen: Eckstein – Bergner, Radojičić, Rietschel, Kujat, Schönberg, Cramer, Kittler, Friedrich, Nemec (ab 7. Geißler), Struck – Trainer: Raab
Schiedsrichter: Hoyzer (Berlin) – Tore: 1:0 J. Zimmermann (20.), 1:1 Kujat (22.) – Gelbe Karten: Treitl – Geißler, Friedrich, Struck – Rote Karten: Bergner (FC Sachsen) wegen groben Foulspiels (83.) – Gelb-Rote Karten: Maul (Jena) wegen wiederholten Foulspiels (44.) – Zuschauer: 4.425 im Ernst-Abbe-Sportfeld zu Jena
Sachsen holen Punkt in Jena und verlieren den Libero
Jena. Die gute Nachricht vorneweg: Beim Oberliga-Hit Jena gegen Sachsen Leipzig blieb es auf den Rängen ruhig. Polizei und Ordnungsdienst mussten nicht eingreifen. Dafür ging es beim 1:1 (1:1) auf den glitschigen Grün des Ernst-Abbe-Sportfeld rustikal zur Sache, wandelten diverse Spieler (Norman Struck!) früh am Rande eines Platzverweises.
Schiri Robert Hoyzer, Bruder des früheren Sachsen-Angestellten Peter Hoyzer, hatte größte Probleme, die Partie in ordentliche Bahne zu lenken und avancierte in der 44. Minute zum Feindbild der Jena-Fans. Die Gelb-Rote Karte für Alexander Maul – eine Kann-Entscheidung – erhitzte die Gemüter und war „krönender“ Abschluss einer am Rande der Legalität geführten ersten Halbzeit.
Die Forechecking praktizierenden Gäste beherrschten 20 Minuten lang die Szenerie, Chancen resultieren aus der Überlegenheit nicht. Tabellenführer Jena, zuletzt viermal in Folge siegreich, kam nicht recht in Wallung und dennoch zur Führung: Die Leutzscher Innenverteidigung ließ Carl-Zeiss-Stürmer Jan Zimmermann im Strafraum gewähren (Trainer Raab: „Eine Dummheit von uns, wir standen schlecht.“). Der junge Mann drehte sich zweimal um die eigene Achse und zirkelte das Leder mit Links in den Winkel – ein schönes Tor (21.), unhaltbar für Marco Eckstein.
Die Fans der Gastgeber lagen sich noch in den Armen, da hieß es auch schon 1:1 Radiša Radojičić köpfte eine Schönberg-Ecke aufs Gehäuse und Ronny Kujat schob den von Keeper Tino Berbig abgewehrten Ball zum Ausgleich über die Linie – zur Freude der weit über 1.000 mitgereisten Gäste-Fans.
Dass der FC Sachsen einen Mann mehr hatte, fiel nach Wiederbeginn nicht ins Gewicht, Radojičićs Kopfball-Aufsetzer übers Tor (63.) blieb lange Zeit die einzig erwähnenswerte Leutzscher Möglichkeit. Die Partie wurde immer zerfahrener, Missverständnisse und individuelle Fehler bestimmten das Bild. Immerhin erleichterten die Profis den Job des Unparteiischen, Durchgang zwei ging wohltuend fair über die Bühne.
Jedenfalls bis fünf Minuten vor dem Ende. Dann senste Sachsen-Libero David Bergner 40 Meter vor dem Tor (!) Jenas Steven Sonnenberg völlig unnötig um und sah Rot. „Das war nie und nimmer Rot, Höchstens Gelb“, ärgerte sich Jürgen Raab. Sein Jenaer Kollege Thomas Vogel war mit dem Punkt absolut zufrieden, Raab wollte als Spitzenreiter heim fahren: „Das ist uns nicht gelungen. Läuferisch und kämpferisch war es sehr gut. Doch mit unserem Überzahlspiel bin ich nicht zufrieden.“
© Guido Schäfer • Leipziger Volkszeitung
1:1 – FC Sachsen verpasst Sprung an die Spitze
Jena. Nix wars mit dem Sprung an die Spitze! Aber mit dem 1:1 bei Tabellenführer Jena bleibt der FC Sachsen weiter oben dran. Allerdings auch ein Ergebnis, das Nachbar VfB heute wieder zum Spitzenreiter machen kann...
Die Leutzscher vor 4.425 Fans mit einer Umstellung: Tobias Friedrich durfte im linken Mittelfeld für den gesperrten Roman Müller ran. Und die Raab-Truppe vom Anpfiff weg bissig, aggressiv. Rotzfrech zieht Struck aus 16 Metern ab, Jena-Keeper Berbig musste nachfassen (4.). Erster Schock für die Leipziger: Nemec humpelte mit Zerrung im rechten Oberschenkel vom Feld (7.). Geißler kommt für ihn, rutscht ins rechte Mittelfeld. Kujat in den Sturm. Und plötzlich geht´s ratzfatz: Die Führung für Carl Zeiss. Zimmermann umkurvt Friedrich, schlenzt die Kugel vom Strafraumeck in den linken Winkel – 1:0 (20.). Aber Sachsen fackelt nicht lange. Im Gegenzug das 1:1: Kujat haut das Ding aus sechs Metern rein, nachdem Berbig einen Geißler-Kopfball nach Friedrich-Ecke nur abklatschen kann (22.). Dann wird´s hektisch: Maul (hatte zuvor Schönberg umgesenst) sieht nach Rangelei mit Geißler von Schiri Robert Hoyzer (Berlin) Gelb-Rot (44.). die Leipziger eine Halbzeit mit einem Mann mehr...
Aber der Sturmlauf nach der Pause bleibt aus. Bloß nicht ins offene Messer laufen! Die Leipziger nur nach Standards richtig gefährlich. Und mit dem Riesen: Schönberg-Ecke von rechts auf den Kopf von Radojičić. Doch Berbig fingert dessen Torpedo aus sieben Metern gerade noch so über die Latte (62.). Zum Haare raufen! Einfach dumm dann das: Bergner springt an der Mittelinie Sonnenberg von hinten in die Beine. Sieht dafür Rot (82.)! Trainer Jürgen Raab tobt an der Seitenlinie: „Gelb hätte es auch getan!“ Jena in den letzten Minuten nochmal mit Powerplay. Aber die Sachsen verteidigen mit Mann und Maus den Punkt. Trainer Jürgen Raab zerknirscht: „Ärgerlich! Der Gegner hat gewankt, aber wir haben ihn nicht zum Fallen gebracht. Ich kann nur mit der ersten Halbzeit zufrieden sein.“ Und Mittelfeld-Glatze Piet Schönberg: „Vier Punkte gegen den VfB und Jena Spielen sind okay. Obwohl heute mehr drin war.“
© Adrian Wittwer • BILD Leipzig
Jenaer Elf verteidigt die Tabellenführung
Jena. Mit einem aus Jenaer Sicht überaus verdienten Punktgewinn endete gestern Abend das Oberliga-Gipfeltreffen in Jena. Als Punktgewinn dürfen die Jenaer dieses Remis schon deshalb bezeichnen, da sie fast eine Halbzeit lang nach Gelb-Rot für Maul die Partie im zweiten Spielabschnitt völlig offen hielten, in der 74. Minute sogar nach Freistoß durch Grasser die Riesenchance zum Siegestor hatten. Doch dessen Kopfball aus acht Metern strich um Zentimeter am Dreiangel vorbei.
Den besseren Start hatten die Leipziger, die erstaunlich selbstbewusst und entsprechend offensiv die ersten 25 Minuten angingen. Jena wirkte da sichtlich nervös. Chancen waren in dieser ersten Halbzeit aber beiderseits Mangelware. Die erste große Szene hatte der FC Sachsen bei Strucks Freistoß, den Berbig wegboxte (4.). Etwas überraschend fiel in der 20. Minute die Jenaer Führung durch einen sehenswerten Treffer Zimmermanns. Einen weiten Abschlag Berbigs in die halblinke Position, weiter Diagonalschlag Hempels in die halbrechte Position, wo sich Zimmermann am Strafraumeck freispielte und aus 15 Metern aus der Drehung mit sehenswertem halbhohen Schuss ins entlegene Eck zum 1:0 traf. Die Leipziger Antwort kam prompt. Eckball für Leipzig, Berbigs zu kurze Abwehr im Getümmel und Kujat drückte den Ball aus fünf Metern scharf rein. Damit sind eigentlich außer Standardsituationen und einem von Eckstein gehaltenen Kopfball Sonnenbergs in der 45. Minute schon alle aussichtsreichen Szenen genannt. Eine Minute vor der Pause ein schwerer Schlag für die Jenaer: Schiedsrichter Hoyzer ahndete einen im Vergleich zu anderen nicht von ihm gerügten Fouls ein „normales“ Foul von Maul – dieser sah schon in der 11. Minute Gelb – mit der Gelb-Roten Karte.
Auch in der zweiten Halbzeit relativ wenig ausgesprochen große Chancen außer jener eingangs erwähnten bei Grassers Kopfball. Die Zeiss-Zehn suchte von Wiederbeginn an die Offensive und ließ den Sachsen nur wenig Kontermöglichkeiten. Fast hatte man den Eindruck, als würden sich die Gäste selbst in Überzahl mit einer Punkteteilung beim Tabellenführer zufriedengeben. Berbig wurde nur zweimal bei Strucks Flachschuss (62.) und dann gleich wieder bei Kujats Kopfball ernsthaft gefordert, den er gerade noch über die Querlatte lenkte.
Im weiteren Verlauf der äußerst kampfbetonten Partie außer Standards und einigen gefährlichen Eingaben nur noch ein Negativ-Höhepunkt: Leipzigs Libero Bergner, bis dato herausragender Gäste-Akteur, ließ sich im Mittelfeld übermotiviert zu einem groben Foul an Sonnenberg hinreißen, was Referee Hoyzer mit Rot bestrafte. So beendeten beide Teams die Partie in Unterzahl und Jenas Interimstrainer Thomas Vogel seine Tätigkeit in fünf Punktspielen ohne Niederlage.
© Ostthüringer Zeitung
Vogel-Abflug mit Remis
Jena. Teilweise stehende Ovationen gab es gestern Abend von den mehr als 4.400 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld für den FC Carl Zeiss Jena, der gegen den FC Sachsen Leipzig lange Zeit in Unterzahl spielend ein verdientes 1:1 erreichte.
Zu seinem letzten Auftritt als Cheftrainer des FC Carl Zeiss hatte Thomas Vogel, der damit in fünf Punktspielen 13 Punkte (!) holte, eine Überraschung in der Aufstellung parat. Jena begann nicht mit Sergio Sanchez, sondern mit dem 19-jährigen Steven Sonnenberg im Sturmzentrum.
Die erste Chance des Spieles besaßen die Gäste aus der Messestadt. Jedoch scheiterte Norman Struck per Freistoß am Jenaer Keeper Tino Berbig (4.). Mit der ersten Möglichkeit für den Gastgeber gingen die Jenaer in der 20. Minute in Führung. Jan Zimmermann konnte sich auf halbrechts durchsetzen und schlenzte das Leder aus 15 Metern ins linke obere Eck. Doch die Freude währte nur kurz. Eine Ecke von Tobias Friedrich von der linken Seite brachte den Ausgleich für die Raab-Elf. Während Tom Geißler per Kopf noch scheiterte, konnte Ronny Kujat den Ball aus fünf Metern am machtlosen Berbig vorbei im Jenaer Gehäuse unterbringen (22.).
Nun wurde die Partie hektischer, geprägt von vielen Fouls und Unsportlichkeiten. Der unsicher wirkende Schiedsrichter Robert Hoyzer aus Berlin bekam die Begegnung nicht in den Griff. Einerseits ließ er böse Fouls auf beiden Seiten ungeahndet, andererseits zerpfiff er das Spiel wegen Nichtigkeiten. Richtig lag er allerdings bei der Gelb-Roten Karte für Jenas Alexander Maul (44.), der gegen Tom Geißler wiederholt nachtrat. Vogel reagierte in der Pause und brachte mit Gediminas Šugžda einen Defensivspieler. Die Sachsen setzten nach Wiederanpfiff das erste Achtungszeichen. Kevin Kittler zog aus 18 Metern ab, verfehlte das Tor knapp (48.).
Leipzig wollte nun seine personelle Überlegenheit ausnutzen, und erspielte sich auch die eine oder andere Chance. Radiša Radojičić scheiterte am hervorragend reagierenden Berbig mit dem Kopf nach einer Ecke von Piet Schönberg (62.). Auf Jenaer Seite konnte Markus Grasser den Ball nach Freistoß von Zimmermann nicht im Gehäuse unterbringen (74.). Nach brutalem Foul an Stefan Treitl flog noch Leipzig David Bergner vom Platz (80.). Bis zum Abpfiff verteidigten die Zeiss-Kicker vor allem in der Defensive hingebungsvoll das wichtige Remis.
© Michael Ulbrich • Thüringer Landeszeitung
Viel Farbe im Spiel
Jena. Nicht gewonnen, Mission jedoch trotzdem erfüllt: Bei seinem fünften und letzten Einsatz als Übergangstrainer des FC Carl Zeiss Jena wurde es zwar nichts mit dem fünften Erfolg, aber auch das 1:1-Unentschieden gestern Abend gegen den FC Sachsen Leipzig kann Thomas Vogels Bilanz kaum trüben. Mit vier Siegen und einem Remis in fünf Punktspielen führte der frühere Jenaer Zweitliga-Spieler den FC Carl Zeiss vom „B-Lauf“ zurück ins Meisterschaftsrennen. Allerdings kann der VfB Leipzig die Jenaer heute mit einem fest eingeplanten Heimsieg gegen den FC Lausitz Hoyerswerda wieder vom ersten Tabellenplatz verdrängen.
Voll Selbstvertrauen nach dem Sieg im Lokalderby gegen den VfB trat der FC Sachsen Leipzig in Jena auf. Mit fünf ehemaligen Erfurtern (Cramer, Nemec, Schönberg, Kujat, Friedrich) bestimmten die Gäste zunächst die Partie im Abbe-Sportfeld. Die Schützlinge des ehemaligen Jenaers Jürgen Raab besaßen auch die erste Chance. Doch Berbig parierte Strucks strammen Freistoß (4.). Das erste Tor erzielten jedoch die Jenaer. Berbigs Abschlag verlängerte Sonnenberg per Kopf. Zimmermann legte sich den Ball auf den starken linken Fuß und schlenzte das Leder in Klassemanier oben ins Eck (19.). Es war der erste Torschuss der Gastgeber.
Doch die Leipziger schlugen postwendend zurück. Nach der vierten Ecke herrschte Durcheinander im Jenaer Strafraum. Berbig konnte noch einmal abwehren, doch dann schob Kujat den Ball unbedrängt zum Ausgleich ein (21.). Jenas zweite große Chance hatte dann Sonnenberg. Der junge Stürmer überlief Leipzigs Keeper Eckstein, wurde aber abgedrängt und konnte den Ball nicht mehr ins Tor schieben.
Kurz vor der Pause kam Hektik auf. Die Partie wurde rustikaler, das Publikum erregter. Wegen eines angeblichen Revanchefouls musste der bereits verwarnte Maul vorzeitig nach Gelb-Rot zum Duschen. Härtere Unsportlichkeiten hatte Schiedsrichter Hoyzer (Berlin) zuvor nicht geahndet.
In der Pause wechselte Trainer Thomas Vogel die Strategie. Šugžda, für den angeschlagenen Hempel gekommen, sollte das Spiel beruhigen. Das gelang trotz Unterzahl. Leipzig brauchte bis zur 62. Minute, ehe Radojičić mit einem Kopfball-Aufsetzer wieder Berbig prüfte. Noch knapper ging es Grasser. Nach einem Zimmermann-Freistoß verfehlte der Jenaer Manndecker nur hauchdünn per Kopf das Leipziger Tor (74.). Kurz vor Schluss wurde auch die numerische Überlegenheit ausgeglichen. Leipzigs Bergner sah nach einem Foul von hinten in die Beine von Sonnenberg Rot (83.). Am gerechten Resultat änderte das aber auch nichts mehr.
© Ronald Schulze • Thüringer Allgemeine
Zwei Sünder: Maul und Bergner
Jena. Ein Gipfeltreffen, das mehr vom Kampf denn von spielerischer Ausstrahlung lebte. Gegen die nervösen Jenaer begannen die Sachsen mit Mut zur Offensive, die, als Jena 39 Minuten in Unterzahl war, verebbte. Angst vor der eigenen Courage? Die besaßen zehn Jenaer nicht, und für großartige Moral wären sie beim nur um Zentimeter das Dreiangel verfehlenden Kopfball von Grasser fast belohnt worden. Zimmermanns sehenswerten 15-Meter-Schrägschuss zum 1:0 beantwortete Kujat postwendend im zwei Minuten-Abstand.
© Peter Pahlitzsch • kicker Sportmagazin
Spitzenspiel hat keinen Sieger
Jena. Der FC Carl Zeiss Jena hat die Tabellenführung in der Südstaffel behauptet. Das hart umkämpfte Topspiel gegen den FC Sachsen endete 1:1, womit die Leutzscher sich zwei Punkte hinter den Thüringern einreihen.
Die Leipziger Gäste begannen vor 4.425 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld überraschend offensiv und erarbeiteten sich die größeren Spielanteile. Das erste Tor erzielte dennoch Jena, nachdem Keeper Berbig in der 20. Minute einen schnellen Konter einleitete und Zimmermann die Führung besorgte. Sachsen antwortete im Gegenzug: Nach Ecke von Struck hielt Berbig einen Bergner-Kopfball nicht fest – Kujat staubte zum Ausgleich ab. In der 44. Minute schwächte sich Jena dann selbst, indem Maul nach wiederholtem Foul vom Platz flog. Kurz vor dem Pausenpfiff dann eine große Chance für Sonnenberg, der mit einem Kopfball aus ca. acht Metern an Eckstein scheiterte.
Trotz Unterzahl stürmte Jena in der zweiten Hälfte erstaunlich mutig nach vorn, wodurch das Duell offen blieb. In der 63. Minute verhinderte ein toller Reflex von Berbig nach Bergner-Kopfball die Sachsen-Führung. Danach erspielten sich beide Mannschaften mehrere Chancen. Für Jena scheiterten Šugžda und Grasser, bei den Leutzschern verpasste Geißler den Kasten nur knapp. Die letzte Aktion gehörte den Gästen: In der 83. Minute hatte Sachsen-Libero Bergner einen Aussetzer, stieg gegen Sonnenberg brutal von hinten ein und sah die Rote Karte.
© MDR online
Samstag, 19.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB Leipzig – FC Lausitz Hoyerswerda 5:0 (3:0)
VfB Leipzig: Grundmann – Lenz, Freund, Jülich, Kanitz, Renn, Großmann (ab 60. Räbsch), Embingou, Breitkreutz, Sadlo, Marcetić (ab 46. Blessin) – Trainer: Dörner
Hoyerswerda: Katzwinkel – Ringel, Schmidt (ab 62. Mark), Baum, Ballaschk, Gierich, Strauß, Paulick, Dörner, Schmeißer, Meinhardt (ab 57. Rothenburger) – Trainer: Peschke
Schiedsrichter: Wilske (Bretleben) – Tore: 1:0 Sadlo (20., Foulstrafstoß), 2:0, 3:0 Sadlo (39., 42.), 4:0 Blessin (52.), 5:0 Kanitz (59.) – Gelbe Karten: Lenz, Renn – Schmeißer, Paulick – Rote Karten: Gierich (Hoyerswerda) wegen einer Tätlichkeit (88.) – Zuschauer: 1.169 im Bruno-Plache-Stadion zu Leipzig
VfB stürmt überlegen an die Tabellenspitze
Leipzig. Der VfB Leipzig hat seine Chance nach dem Remis beim Topspiel in Jena genutzt und die Tabellenführung übernommen. Beim klaren 5:0-Sieg gegen Hoyerswerda ließ die Dörner-Elf nichts anbrennen. Die Fans nutzten indes die Partie, um sich von rechtsradikalen Anhängern zu distanzieren. „Wir sind Lokisten – weder Mörder noch Faschisten", war auf einem Spruchband zu lesen.
Die Leipziger waren von Beginn an deutlich überlegen und Hoyerswerda überfordert. In der 20. Minute riss Ballaschk VfB-Libero Lenz im Strafraum um: Foulelfmeter. Sadlo verwandelte sicher und kam in Torlaune. Kurz vor der Pause verlädt er nach Embingou-Pass den FSV-Keeper Katzwinkel und erhöht, bevor er drei Minuten später aus zwölf Metern abzog und den Hattrick feierte. Die Gäste kamen über eine Torchance nicht hinaus: Nach Unstimmigkeiten in der VfB-Abwehr verpasst Schmeißer knapp den Kasten.
In der zweiten Hälfte ging es nur gen FSV-Kasten, der VfB produzierte Chancen im Minutentakt. Erst nutzte Blessin einen Abpraller von Keeper Katzwinkel, dann traf Kanitz nach einer Breitkreuz-Ecke zum Endstand. Letzte Aktion: In der 88. Minute sah Gierich wegen Nachschlagens die Rote Karte.
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Samstag, 19.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FSV Zwickau – SV Wacker 07 Gotha 3:0 (2:0)
Zwickau: Mewes – Krauß, Vogel, Chudzik, Böckel (ab 60. Schmidt), Papp (ab 77. Findeisen), Arzt, Köcher, Gerloff, Düring, Weiß (ab 57. Troche) – Trainer: Doege
Gotha: Mähler – Otto, Rustler, Fuhrmann, Winterkorn (ab 64. Knäbe), Busch (ab 76. Iffarth), Nowacki, Münzberg, Ullrich (ab 83. Harnisch), Schneider, Schwesinger – Trainer: i.V. Tews
Schiedsrichter: Reiche (Wolmirstedt) – Tore: 1:0, 2:0 Düring (16., 41.), 3:0 Krauß (68., Foulstrafstoß) – Gelbe Karten: Fuhrmann, Knäbe (beide Gotha) – Zuschauer: 733 im Westsachsenstadion zu Zwickau
Zwickau kämpft wackere Gotha-Elf nieder
Zwickau. Der FSV Zwickau bleibt an der Spitze dran. Nach einem 3:0-Sieg gegen Wacker Gotha zog die FSV-Elf punktgleich mit dem neuen Tabellenführer VfB Leipzig.
Die favorisierten Zwickauer begannen erstaunlich lahm, während Gotha mit deutlich mehr Spielanteilen auftrumpfte. Während die Gäste ihre erarbeiteten Möglichkeiten jedoch nicht in Zählbares umwandelten, glänzte der FSV mit einer unglaublich effektiven Chancenauswertung: Aus drei Gelegenheiten machte Düring mit Fernschüssen zwei Tore (16., 42.). Auch nach der Pause konnte Gotha seine Möglichkeiten nicht nutzen, sondern ging per Foulelfmeter k.o.. Busch zog gegen Gerloff die Notbremse und Krauß verwandelte sicher zum Endstand.
© MDR online
Zwickau. Mit einem 3:0-Sieg gegen den SV Wacker Gotha rutscht der FSV auf Platz 3 der Tabelle und ist punktgleich mit dem VfB Leipzig und dem FC Carl Zeiss Jena. Matchwinner war Björn Düring, der mit seinen beiden Treffern zum 1:0 und 2:0 den FSV auf die Siegerstraße brachte (16./42.). Zum wiederholten Male waren Schwächen in der Abwehrarbeit zu erkennen. Die Gäste aus Gotha waren allerdings nicht fähig, ihre Möglichkeiten zu nutzen. So blieb Zwickau zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. In Halbzeit zwei machte der FSV nur noch das Nötigste und konnte durch einen Foulelfmeter von Holger Krauß in der 68. Spielminute noch auf 3:0 erhöhen. Im Fanbereich findet die Wahl zum Spieler des Tages statt.
© Zwickauer Fußballgeschichten
Samstag, 19.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
Hallescher FC – VfB 09 Pößneck 1:1 (0:0)
HFC: Paden – Zimmermann, Wellington, Schädlich, Stark, Klajnszmit, Georg, Rehmann (ab 66. Kövari), D. Kurzeja (ab 71. M. Kurzeja), Lesch, Riediger – Trainer: Mankowski
Pößneck: Rottstädt (ab 34. Böhnke) – Penzel, Bartholmé, Dienst, Lässig, Heidler, Ceesay, Walther (ab 62. Fritzsche), Stumpe, Reimann (ab 73. Wieduwilt), Scheuerl – Trainer: Vogel
Schiedsrichter: Bley (Sehma) – Tore: 1:0 Riediger (51.), 1:1 Ceesay (66.) – Gelbe Karten: Wellington, Georg – Reimann – Gelb-Rote Karten: Stark (HFC) wegen wiederholten Foulspiels (65.), Zimmermann (HFC) wegen wiederholten Foulspiels (88.) – Zuschauer: 820 im Kurt-Wabbel-Stadion zu Halle
Samstag, 19.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
BSV Eintracht Sondershausen – VFC Plauen 0:0
Sondershausen: Kraus – Plachy, Gerschewski, Tanne, Paul, Švejdik (ab 64. Silabetzschky), Duft (ab 90. Reichard), Krug, Kloth, Franz (ab 84. Demmer), Caspar – Trainer: Venth
Plauen: Golle – Hölzel, Dashi, Krasselt, Risch, Schulze, Richter, Gemazashvili (ab 67. Spranger), Curri, Popa (ab 50. Th. Pannach), Zapyshnyi – Trainer: Müller
Schiedsrichter: Akhavuz (Berlin) – Gelbe Karten: Gerschewski, Kloth – Risch – Zuschauer: 600 im Sportzentrum „Am Göldner“ zu Sondershausen
Gerechtes Remis in Sondershausen
Sondershausen. Eintracht Sondershausen und der VFC Plauen haben sich mit einem gerechten 0:0-Unentschieden getrennt.
Die erste Chance hatten die Gastgeber. Doch der Schlenzer von Caspar (15.) ging nur an den Außenpfosten. Neun Minuten später kam der VFC zur ersten Gelegenheit – doch Curris 16-Meter-Schuss nach Ablage von Popa ging knapp am Gehäuse vorbei Bis zur Pause wurde der VFC immer besser – Eintracht blieb aber durch Konter gefährlich.
In der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams eine offenen Schlagabtausch. So konnte Krasselt dem einschussbereiten Caspar den Ball noch von den Füßen spitzeln. Zuvor war Popa per Kopf an Kraus gescheitert. Auch Zapyshnyi hatte mit seinem Freistoß ans Lattenkreuz Pech. Am Ende blieb es beim gerechten Remis.
© MDR online
Sonntag, 20.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
1. FC Magdeburg – OFC Neugersdorf 2:0 (0:0)
Magdeburg: Burmeister – Kallnik, Probst, Bengs, Woitha, Dürstel, Kullat, Kreibich, Wilke (ab 61. Prosovsky), Kühne, Schulz (ab 72. Uffrecht) – Trainer: Hoffmann
Neugersdorf: Doleček – Maglica, Ladra, Študeny, Winkler, Miltzow, Šigan (ab 79. Sturm), Havel, Hecht (ab 79. Küttner), Milojevich (ab 53. Uhlig), Behring – Trainer: Berndt
Schiedsrichter: Kirchner (Benshausen) – Tore: 1:0 Kreibich (47.), 2:0 Prosovsky (88.) – Gelbe Karten: Bengs, Probst, Schulz – Winkler – Zuschauer: 2.000 im Ernst-Grube-Stadion zu Magdeburg
Torwartfehler entscheidet die Partie
Magdeburg. Der 1.FC Magdeburg hat einen knappen Heimsieg eingefahren und bleibt dem Spitzen-Quintett auf den Fersen. Gegen den OFC Neugersdorf gewann der FCM trotz einer schwachen Leistung mit 2:0 und hat lediglich vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfB Leipzig.
In der ersten Hälfte passierte außer vielen Fehlern kaum etwas. Gefährlich wurde es erst kurz vor der Pause als FCM-Abwehrspieler Probst auf der Linie gegen Havel rettete. Unmittelbar nach Wiederanpfiff dann die spielentscheidende Szene: OFC-Keeper Doleček konnte den Ball nicht festhalten – Kreibich staubte zur Führung ab (47.). Danach drängte der OFC vehement auf den Ausgleich, doch sowohl Winkler als auch Ladra scheiterten an FCM-Torwart Burmeister. Der endgültige K.o. für die druckvollen Neugersdorfer fiel zwei Minuten vor Abpfiff: Der eingewechselte Prosovsky köpfte nach Woitha-Ecke zum Endstand ein.
© MDR online
Sonntag, 20.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
VfB Chemnitz – SV 1919 Grimma 0:2 (0:1)
Chemnitz: Fröhlich – Burkhardt, Horn, Laudeley, Büttner, Franke, Schöler, Voigt (ab 69. Wildenhain), Kunze, Pafel, Kellig (ab 79. Bergt) – Trainer: Schmitt
Grimma: Winkler – Wohllebe, Ziffert, Schober, Beyer, Birnbaum, Braun, Liebich, Pörschmann, Müller, Großmann (ab 74. Pötzsch) – Trainer: Lisiewicz
Schiedsrichter: Rosenkranz (Plauen) – Tore: 0:1 Liebich (45.+1), 0:2 Müller (52.) – Gelbe Karten: Horn, Burkhardt – Wohllebe, Pörschmann – Zuschauer: 170 im Stadion an der Beyerstraße zu Chemnitz
Sonntag, 20.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – FC Anhalt Dessau 1:2 (0:0)
Dresden-Laubegast: Weidner – Berthold, Kätzel, Oberritter (ab 58. Heiße), Flügel, Tusche, Kohlschütter, Maucksch, Kolbe, Eißrich, Taatz (ab 72. Sluka) – Trainer: Fröhlich
Dessau: Kepczynski – Westphal, Westendorf, Cervienka, Kurth, Duga, Grosche, Strokosch (ab 89. Baasch), Stefke, Dreyer, Galytskyi (ab 65. Gerstmann) – Trainer: Murawiew
Schiedsrichter: Förster (Falkenberg) – Tore: 0:1 Westphal (51.), 1:1 Sluka (85.), 1:2 Grosche (86.) – Gelbe Karten: Maucksch, Eißrich – Galytskyi, Baasch, Cervienka – Gelb-Rote Karten: Kohlschütter (Dresden-Laubegast) wegen wiederholten Foulspiels (51.) – Zuschauer: 616 im Stadion Bodenbacher Straße zu Dresden
Dessau mit verdientem Sieg
Dresden. Der FC Anhalt Dessau hat einen wichtigen 2:1-Sieg bei FV Dresden 06 Laubegast eingefahren. Die Zuschauer sahen über weite Strecken eine ausgeglichene erste Halbzeit. Dreyer (27.) und Kolbe (30.) trafen jeweils nur die Latte. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Dresdner leichte Feldvorteile. Echte Torchancen blieben aber Mangelware.
Sechs Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Westphal nach einem Freistoß aus acht Metern per Kopf die Gästeführung. Zuvor hatte Kohlschütter Gelb-Rot nach einem Foul an Stefke gesehen. Im Anschluss drückte Laubegast auf den Ausgleich. Eißrich (70.) traf aber nur die Latte. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Dem eingewechselten Sluka gelang der vielumjubelte Ausgleich. Doch Grosche brachte im Gegenzug mit einem 16-Meter-Hammer die Entscheidung für Dessau.
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Sonntag, 20.10.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr
FV Dresden Nord – FC Energie Cottbus Amat. 2:1 (0:0)
Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Keutel, Moses, Kostadinov (ab 77. Ackermann), Scholze, Soltau, Georgi, Kühne, F. Gaunitz (ab 63. Streiber, ab 90. Bergmann), Kaszuba – Trainer: Baron
Cottbus Amat.: Thoms – Rohde, Lempke (ab 83. Trehkopf), Nuhs, Brychcy, Jahn, Handreck, Rozgonyi, Mattuschka, Wollermann, Reichenberger – Trainer: Ullrich
Schiedsrichter: Buchheim (Meuselwitz) – Tore: 1:0 Kühne (65., Foulstrafstoß), 2:0 Kühne (69., Foulstrafstoß), 2:1 Reichenberger (83.) – Gelbe Karten: Kaszuba, Streiber – Reichenberger, Rozgonyi – Zuschauer: 195 im Stadion Wurzner Straße zu Dresden
Kühne lässt Dresden Nord jubeln
Dresden. Der FV Dresden-Nord hat in einer gutklassigen Partie gegen Energie Cottbus (A) wichtige Punkte eingefahren. Die Zuschauer sahen eine temporeiche erste Hälfte. Die Dresdner hatten Pech als Soltau (26.) und Kaszuba (42.) nur das Gebälk trafen. Auf der Gegenseite scheiterte Handreck (30.) per Seitfallzieher an Große. Die Gäste sorgten vor allem durch Reichenberger immer wieder für Gefahr im Dresdner-Strafraum.
Auch nach der Pause ging das muntere Spielchen weiter. Energie-Keeper Thoms musste bei einem Soltau-Schuss (54.) sowie nach einem Hammer von Kühne (55.) seine ganze Klasse aufbieten. Schließlich gelang Kühne per Elfer das 1:0. Rozgonyi hatte zuvor F. Gaunitz gefoult. Der Dresdner musste daraufhin mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden. Vier Minuten nach der Führung wurde Soltau von zwei Cottbussern im Strafraum zu Fall gebracht – Kühne verwandelte erneut sicher. Den Lausitzern gelang durch Reichenbergers Kopfball nur noch der Anschlusstreffer.
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| FC Lausitz Hoyerswerda – FC Carl Zeiss Jena | Sa., 26.10.2002 • 14.00 Uhr |
| Hallescher FC – FSV Zwickau | Sa., 26.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Sachsen Leipzig – BSV Eintracht Sondershausen | Sa., 26.10.2002 • 14.00 Uhr |
| VFC Plauen – FV Dresden 06 Laubegast | Sa., 26.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Energie Cottbus Amat. – VfB Leipzig | So., 27.10.2002 • 14.00 Uhr |
| FC Anhalt Dessau – VfB Chemnitz | So., 27.10.2002 • 14.00 Uhr |
| OFC Neugersdorf – FV Dresden Nord | So., 27.10.2002 • 14.00 Uhr |
| SV Wacker 07 Gotha – 1. FC Magdeburg | So., 27.10.2002 • 14.00 Uhr |
| VfB 09 Pößneck – SV 1919 Grimma | So., 27.10.2002 • 14.00 Uhr |
