Datum: Sonntag, 10.11.2002

Anstoß: 14.00 Uhr

Spielort: Vogtlandstadion, Plauen

Ergebnis: 4:1 (2:0)

Zuschauer: 1.516



NOFV-Oberliga Süd • 13. Spieltag

VFC Plauen – SV 1919 Grimma  4:1 (2:0)

Plauen: Golle – Krasselt (ab 52. Gemazashvili), Hölzel, Dashi, Risch, Schulze, Richter, Gemeiner, Curri, Th. Pannach, Zapyshnyi (ab 67. Spranger) – Trainer: Müller

Grimma: Winkler – Massner, Zaulich, Saalbach, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich (ab 78. Pötzsch), Pörschmann (ab 65. Mähne), Müller, Großmann (ab 12. Knoof) – Trainer: Lisiewicz

Schiedsrichter: Weise (Könitz) – Tore: 1:0 Zapyshnyi (14.), 2:0 Krasselt (18.), 3:0 Th. Pannach (61.), 4:0 Curri (68.), 4:1 Beyer (80.) – Gelbe Karten: Zapyshnyi – Zaulich, Pörschmann, Liebich, Knoof – Zuschauer: 1.516 im Vogtlandstadion zu Plauen


Spielberichte

Grimma „schläft“ bei Plauener Standards

Plauen. Der kurze Höhenflug der Grimmaer Oberliga-Fußballer nahm gestern nach drei Siegen in Folge vorerst ein Ende. Die Schützlinge von Trainer Rainer Lisiewicz verloren beim favorisierten VFC Plauen mit 1:4 (0:2). „Nach der schnellen 2:0-Führung der Gastgeber war die Partie gelaufen. Ich bin froh, dass wir die Partie wenigstens in der zweiten Halbzeit offener gehalten haben. Am verdienten Sieg der Plauener gibt es aber keine Zweifel“, sagte Grimmas Coach nach dem Abpfiff. Die Gäste konnten die Ausfälle von Libero Steffen Ziffert und Mittelfeldmann Daniel Wohllebe nicht verkraften. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch der Angreifer René Großmann nach einer Viertelstunde und musste ausscheiden.

Sämtliche Tore der Gastgeber, die mit stürmischen Angriffen von Beginn an Grimma unter Druck setzten, fielen nach Standardsituationen. „Vielleicht hätte Ziffert den einen oder anderen Ball weggeköpft“, mutmaßte Coach Lisiewicz.

© Norbert Töpfer • Leipziger Volkszeitung


Plauen schlägt harmlose Grimmaer

Plauen. Der VFC Plauen hat einen leichten Sieg gefeiert. Gegen den äußerst unsicher agierenden SV Grimma gewann die Müller-Elf souverän mit 4:1.

Die Platzherren bestimmten von Beginn an klar die Partie und hatten schon nach Sekunden erste Großchancen. Zapyshnyi scheiterte erst am SV-Torwart Winkler, kurz darauf köpfte er knapp vorbei. Grimma blieb indes das Verletzungspech treu: Nachdem Ziffert und Wohllebe nicht auflaufen konnten, musste auch noch Stürmer Großmann früh vom Platz (12.). Während der SV in der gesamten ersten Hälfte keine einzige Torgelegenheit hatte, traf der VFC vor der Pause zwei Mal. Nach einem Freistoß von Curri ließ Winkler nur abprallen – Zapyshnyi bedankte sich und staubte ab (14.). Vier Minuten später tritt Gemeiner einen Freistoß zu Richter, der verlängert und Krasselt verwandelt.

Nach Wiederanpfiff exakt das gleiche Bild. Die überaus harmlosen Grimmaer hatten nichts entgegenzusetzen. Das nutzte Plauen zunächst wiederum per Freistoß: Curri tritt den Ball in die Abwehr, die kann jedoch nicht klären und Thomas Pannach setzt erfolgreich nach (61.). Wenig später erhöht Curri nach einem schnellen Angriff des VFC zum 4:0 (68.), bevor Richter einen 16-Meter-Schuss von Beyer ins eigene Tor zum Endstand abfälschte (80.).

© MDR online


Der Spieltag in der Übersicht

Freitag, 08.11.2002 • Anstoß: 19.00 Uhr

Hallescher FC – FV Dresden Nord  1:1 (0:1)

HFC: Völkner – Klajnszmit, Wellington, Schädlich, Körner (ab 79. M. Kurzeja), Große, D. Kurzeja, Eberhardt (ab 46. Lüdicke), Riediger, Kricke, Kövari (ab 46. Lesch) – Trainer: Mankowski

Dresden Nord: Groß – T. Gaunitz, Moses, Keutel, Kostadinov, Soltau, Kaszuba (ab 88. Arto), Scholze, Georgi, Kühne (ab 84. Ackermann), F. Gaunitz (ab 79. Streiber) – Trainer: Baron

Schiedsrichter: Buchheim (Meuselwitz) – Tore: 0:1 Soltau (28.), 1:1 Klajnszmit (60., Foulstrafstoß) – Gelbe Karten: D. Kurzeja, Lesch – Groß, Kühne, Moses – Zuschauer: 1.101 im Kurt-Wabbel-Stadion zu Halle

 

HFC vergibt alle Siegchancen

Halle. Der Hallesche FC ist in der Fußball-Oberliga Süd gegen Dresden Nord nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen. Besonders in der zweiten Halbzeit vergab der HFC viele Chancen auf den Siegtreffer. Zunächst drückte die Heimelf, klare Chancen blieben jedoch Mangelware. Nach einem Foul an Kricke forderten die Zuschauer einen Elfmeter, der Referee entschied jedoch auf Abstoß (12.). In der 28. Minute nutzten die Gäste einen Abwehrfehler zur Führung. Nach einem ungefährlichem Keutel-Freistoß versuchte Wellington abzuwehren, aber der Ball sprang vor Soltaus Füße. Der Dresdner hatte keine Mühe, das gebotene Geschenk in ein Tor umzuwandeln.

In der zweiten Halbzeit spielte nur der HFC. Nachdem sich Kricke im Strafraum durchgetankt hatte, holte ihn Georgi von den Beinen. Klajnszmit verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Dann versäumten es die Hallenser, den Sack zuzubinden. In der 66. Minute setzte Kricke einen Acht-Meter-Kopfball über das Tor. Riediger benötigte fünf Minuten später nur drei Meter Abstand zum Gehäuse, um seinen Kopfball über der Querlatte zu platzieren. Wiederum fünf Minuten später war es Lüdicke, der dies zu überbieten wusste: Er scheiterte aus zwei Metern an Keeper Groß.

© MDR online


Samstag, 09.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

FC Sachsen Leipzig – VfB Chemnitz  3:1 (2:0)

FC Sachsen: Eckstein – Bergner, Radojičić, Rietschel, Schönberg, Kittler, Cramer, Geißler (ab 75. Nemec), Müller, Hänsel, Kujat – Trainer: Raab

VfB Chemnitz: Fröhlich – Schöler, Büttner, Laudeley, Kunze, Kellig (ab 84. Wildenhain), Dittrich (ab 84. Voigt), Horn, Franke, Pafel, Richter (ab 64. Bergt) – Trainer: Schmitt

Schiedsrichter: Honnef (Gotha) – Tore: 1:0 Kujat (32.), 2:0 Schönberg (40.), 2:1 Richter (62.), 3:1 Nemec (80.) – Gelbe Karten: Kujat – Fröhlich – Zuschauer: 1.182 im Alfred-Kunze-Sportpark zu Leipzig

 

Raab: Guter Fußball unter schwierigen Bedingungen

Leipzig. Jürgen Raab stellte der Aufarbeitung des schwer erkämpften Leutzscher 3:1 (2:0) gegen den VfB Chemnitz grundlegende Bemerkungen in Sachen Anspruch und Wirklichkeit voran. „Bei jedem Rückpass wird hier gepfiffen“, giftete der Sachsen-Trainer über einen Teil der 1.182 Zuschauer. „Wir führen 2:0, und man denkt, wir liegen 0:6 hinten. Alles unter 4:0 oder 5:0 ist offensichtlich blamabel. Das Ganze hat doch mit der Realität nichts mehr zu tun.“ Nachdem der erste Dampf abgelassen war, lobte Raab den vorm finanziellen Aus stehenden Gast („Hut ab vor dieser Leistung“) und gab seinen Profis Schulnote 2. „Das war unter schwierigen Bedingungen guter Fußball.“

Mit schwierig untertrieb der Ex-Nationalspieler gewaltig. Die ausgiebigen Regengüsse hatten das Grün im Kunze-Park in ein tiefes, morastiges Etwas verwandelt, böiger Wind und Lichtverhältnisse wie kurz vorm Weltuntergang passten zum unvergnüglichen Nachmittag. Sachsen-Kapitän Piet Schönberg: „Das waren fast schon irreguläre Verhältnisse. Um die Mittellinie herum ist man bis zu den Knöcheln eingesunken, richtiger Fußball war heute nicht drin. Das hat keinen Spaß gemacht. Egal, wichtig waren die drei Punkte.“

Die wackelten nach dem Chemnitzer 2:1-Anschlusstreffer (62., Richter) und anschließendem Latten-Kopfball (Kellig)) gehörig. „Da sind wir 15 Minuten geschwommen“, so Schönberg, der mit einer glänzenden Vorarbeit zum 3:1 (Petr Nemec, 81.) alle Unklarheiten beseitigte. Die Treffer zum 1:0 und 2:0 hatten Ronny Kujat (34.) und Schönberg, Spitzname „Muskel“ (40.), höchstselbst erzielt.

Die Wehrhaftigkeit des VfB Chemnitz hielt bis zum Schlusspfiff an. Routinier Thomas Laudeley, 35, erläuterte die prekäre Lage: „Wir haben seit Sommer kein Geld mehr gesehen. Jetzt halten wir erst mal bis Weihnachten durch – vielleicht geht es ja doch weiter.“ VfB-Coach Rico Schmitt nutzte die allseits gewürdigte Darbietung des Tabellenletzten („Ein Riesenkompliment an mein Team“) zu einem Hilferuf: „Wir haben uns nicht aufgegeben. Das ist auch ein Signal an den Vorstand, endlich etwas zu tun.“

Die Präsidialen haben unlängst einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Geschieht kein Wunder (zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes fehlen mindestens 120.000 Euro monatlich), beginnt der VfB demnächst seine Abschiedstournee aus der Oberliga. Falls das Verfahren mangels Masse nicht eröffnet wird, kommt es zur Liquidation des Traditionsvereins.

© Guido Schäfer • Leipziger Volkszeitung

 

Endlich: Nemec trifft wieder – FC Sachsen siegt 3:1 gegen Chemnitz

Leipzig. Als Letzter kam er vom Abklatschen mit den Fans, stapfte mit breitem Grinsen auf den Lippen in die Kabine: Sachsen-Stürmer Petr Nemec (32) durfte beim 3:1 über den VfB Chemnitz endlich über sein erstes Oberliga-Tor jubeln. Nach 494 Minuten Anlaufzeit!

Petr Nemec happy: „Als die Kugel endlich im Netz zappelte, sind mir tausend Steine vom Herzen gefallen. Jetzt ist der Knoten geplatzt.“ Nach 74 Minuten hatte ihn Trainer Jürgen Raab für den glücklosen Tom Geißler gebracht. Rein und rums! Sechs Minuten später bedankte sich der Torjäger mit dem Siegtreffer: nach Schönberg-Pass schob der Tscheche aus sieben Metern links unten zum 3:1 ein (80.). Und jubelte danach statt mit der Mannschaft mit Physiotherapeut Alireza Hamzehian. Der Tscheche: „Ali hat mich mit Spezialbehandlungen nach der Oberschenkel-Zerrung wieder fit gemacht. Dafür habe ich mich bedankt.“

Das Nemec-Tor – einer der wenigen Lichtblicke vor 1.182 Fans an einem tristen Fußballnachmittag. Ronny Kujat mit der Leutzscher Führung: sein 15-Meter-Flachmann schlägt rechts unten ein (32.). Dann der Auftritt von Piet Schönberg (bester Mann auf dem Platz): an der Strafraumgrenze schnappte er sich die Kugel, meißelte das Ding mit links in den linken Winkel (40.). Von Chemnitz nicht viel zu sehen. Ändert sich nach der Pause. Richter verlängert einen Freistoß mit der Stirn unhaltbar ins rechte Eck – plötzlich nur noch 2:1 (61.). Und Kellig trifft per Kopf nur die Lattenunterkante (68.). Die Leutzscher im Glück! Jürgen Raab: „Petr hat mit dem 3:1 den Druck von uns genommen. Am Ende hätten wir sogar das vierte Tor nachlegen müssen.“ Aber Sebastian Hänsel zielte aus fünf Metern drüber (88.).

© Stefan Krause • BILD Leipzig

 

Leutzscher führen nach 3:1-Heimsieg gegen VfB Chemnitz die Tabelle an

Leipzig. Zurück am Platz an der Sonne. Zumindest für 24 Stunden führt der FC Sachsen Leipzig die Oberliga-Tabelle an. Doch trotz des gestrigen 3:1-Heimsiegs gegen das Schlusslicht VfB Chemnitz wollte im Alfred-Kunze-Sportpark keine freudige Stimmung aufkommen. Schuld daran war nicht nur das nasskalte Novemberwetter, das immerhin 1.182 Leutzscher Fans nicht vom Gang ins Stadion abhielt. Sie sahen einen verdienten, jedoch mühsam erkämpften Erfolg der Grün-Weißen. „Vor dem Spiel gab es ja offensichtlich nur die Frage, wie hoch Sachsen Leipzig gegen uns gewinnen wird“, lehnte sich Rico Schmitt entspannt bei der Pressekonferenz nach dem Oberliga-Kick zurück. „Deshalb muss ich meinem Team ein großes Lob zollen. Wir haben es den Leipzigern sehr, sehr schwer gemacht. Speziell in der zweiten Halbzeit, aber auch bis zum 1:0“, freute sich der Chemnitzer Coach trotz einer abermaligen Niederlage seiner Schützlinge.

Mit der zutreffenden Analyse lieferte Schmitt zugleich die Steilvorlage für Jürgen Raab, die der Sachsen-Trainer dankbar aufnahm: „Genau das ist der große Fehler. Beim Blick auf die Tabelle erwartet das Umfeld sofort ein vier oder fünf zu Null. Aber das ist nicht so. Es zählt nur der Sieg“, ärgerte sich der Leutzscher Coach über die hohen Erwartungshaltungen – erst recht nach den zurückliegenden Schützenfesten gegen Eintracht Sondershausen (4:0) und bei Dresden-Laubegast (6:0). Er habe dagegen vor der Begegnung gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten gewarnt. Nach 90 Minuten sah sich Jürgen Raab bestätigt.

Erst der eingewechselte Petr Nemec machte zehn Minuten vor dem Abpfiff den 3:1-Endstand perfekt und erlöste damit die zitternde Fangemeinde. Denn zuvor mussten die Sachsen einige bange Situationen auf dem Spielfeld überstehen. Dabei führten sie zur Pause bereits mit 2:0. Einmal mehr sorgte Ronny Kujat für das 1:0 in der 32. Minute („So kann es gerne weiter gehen“). Nach 41 Minuten versenkte Piet Schönberg, gestern der beste Spieler auf dem Platz, einen 18-Meter-Schuss im linken oberen Torwinkel.

Nicht nur die Fans träumten nach dem Seitenwechsel angesichts des klaren Vorsprungs natürlich vom nächsten Kantersieg ihrer Lieblinge. Doch da hatten sie die engagiert aufspielenden Gäste unterschätzt. „Ich habe in der Halbzeit darauf hingewiesen, dass Chemnitz mit einem Superschuss zurück ins Spiel kommen kann“, prophezeite Jürgen Raab seinen Kickern beim Pausentee. Und so kam es dann auch. Markus Richter verwandelte einen Freistoß aus halblinker Position zum 2:1 (62.). „Dieser schöne Freistoß hat uns verunsichert. Gerade bei diesen Platzbedingungen war es schwer, dann wieder ins Spiel zu finden“, suchte Torschütze Ronny Kujat nach den Ursachen für die nun folgende Zitterpartie: „Man hat gesehen, dass wir nicht jede Mannschaft 6:0 wegklatschen können.“

Nach dem Anschlusstreffer schien die Partie zu kippen. Im Angriff ließen die Leutzscher selbst beste Chancen ungenutzt (Müller-Freistoß aus fünf Metern/67., Cramer allein vor dem Torwart/76.). In der Defensive offenbarten sie einige Unsicherheiten (Keeper Eckstein). Und nach dem ersten Eckball der Chemnitzer rettete die Unterkante der Querlatte für die Gastgeber (69.). In dieser Phase hatte Trainer Raab aber das richtige Händchen und brachte Petr Nemec für den glücklosen Tom Geißler. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung behielt der Tscheche vor VfB-Keeper Daniel Fröhlich die Nerven und schob zum 3:1 ein.

„Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und anerkennen, was die Mannschaft geleistet hat. Das war diesmal eine ganze Menge, sonst hätten wir nicht gewonnen“, bilanzierte schließlich ein immer noch erregter Jürgen Raab, der heute in Plauen den nächsten Gegner Grimma beobachtet.

© Tino Meyer • SachsenSonntag

 

Mühevoller Sieg für Sachsen

Leipzig. Der FC Sachsen Leipzig hat sich gegen den Tabellenletzten VfB Chemnitz schwer getan. Erst zehn Minuten vor Abpfiff machten die Leutzscher den 3:1-Sieg perfekt und übernahmen erneut die Tabellenführung.

In der Anfangsphase sündigten die Sachsen mehrfach mit ihren Chancen. So schoss Kittler aus sechs Metern freistehend vorbei, Hänsel scheiterte aus optimaler Position am Torhüter und Cramer traf ebenfalls unbedrängt nicht den Kasten. Erst nach einer halben Stunde brachte Kujat nach Zuspiel von Hänsel den Ball im VfB-Netz unter, wenig später erhöhte Schönberg mit einem 18-Meter-Knaller. Doch die engagiert aufspielenden Gäste gaben sich nie auf. So hatte Richter kurz vor der Pause die große Chance auf den Anschluss und verfehlte das Tor nur um Millimeter.

© MDR online


Samstag, 09.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

FSV Zwickau – 1. FC Magdeburg  3:2 (1:0)

Zwickau: Mewes – Krauß, Vogel, Findeisen, Böckel, Chudzik, Arzt (ab 40. Schmidt), Köcher, Gerloff, Weiß (ab 79. Trochocki), Düring (ab 81. Papp) – Trainer: Doege

Magdeburg: Burmeister – Kallnik, Bengs, Probst (ab 66. Uffrecht), Stary (ab 55. Prosovsky), Schulz (ab 46. Banser), Kullat, Kreibich, Woitha, Holze, Kühne – Trainer: Hoffmann

Schiedsrichter: Kaiser (Werben) – Tore: 1:0 Arzt (21.), 2:0 Chudzik (52.), 2:1 Kreibich (55., Foulstrafstoß), 3:1 Weiß (62.), 3:2 Banser (77.) – Gelbe Karten: Düring – Bengs, Kühne, Probst, Kullat, Banser – Gelb-Rote Karten: Böckel (Zwickau) wegen wiederholten Foulspiels (40.) – Zuschauer: 1.438 im Westsachsenstadion zu Zwickau

 

Findeisen schießt Banser an: 2:3

Zwickau. Zwickau bekam das Spiel schneller in den Griff, nach Köchers Lattenknaller staubte Arzt zum 1:0 ab. Weitere Chancen ließen Düring (3., 6., 15.) sowie Weiß (44.) ungenutzt. Andererseits scheiterten Kühne (6.) und Holze (30.) frei vor Mewes. Nach dem Platzverweis für Böckel bewies der FSV Riesenmoral. Auch durch ein Elfmeter-Geschenk ließ sich der FSV nicht aus der Bahn werfen. Mit einem kuriosen Treffer – Findeisen schoss Banser an – konnte der 1. FCM noch Resultats-Kosmetik betreiben.

© Gerd Daßler • kicker Sportmagazin

 

Zehn Zwickauer erkämpfen den Sieg

Zwickau. Der FSV Zwickau hat das Topspiel des Sonnabends gewonnen. Dank einer starken kämpferischen Leistung bezwang der FSV den 1. FC Magdeburg mit 3:2. Dabei mussten die Zwickauer über weite Strecken der Partie nur mit zehn Spielern auskommen.

In einem äußerst turbulenten Duell markierte Arzt den ersten Treffer (21.). Er verwandelte einen abgeprallten Distanzschuss von Köcher. Wenig später wurde Düring in Szene gesetzt, konnte aber nichts Zählbares rausschlagen. Die beste Möglichkeit für Magdeburg hatte Schulz in der 29. Minute, er scheiterte jedoch an FSV-Schlussmann Mewes. Große Aufregung dann in der 40. Minute: Böckel musste nach wiederholtem Foulspiel und einer harten Schiri-Entscheidung mit Gelb-Rot vom Platz. Die Trotzreaktion folgte prompt – Weiß schnappte sich den Ball, stürmte allein auf das FCM-Tor zu, doch vergab.

Auch nach der Pause trumpfte der FSV trotz Unterzahl auf und erhöhte durch Chudzik. Ein von Kreibich verwandelter Foulelfmeter brachte den FCM wieder heran, bevor Weiß das 3:1 erzielte. Banser brachte Magdeburg noch mal heran, doch dabei blieb es.

© MDR online

 

Zwickau. Unsere Mannschaft hat das Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit 3:2 gewonnen. Trotz aller Gegenversuche des Schiedsrichter-Gespanns, das eine katastrophale Leistung ablieferte, konnte sich unser Team mit großem Kampf und toller Moral durchsetzen. Sebastian Arzt, Stefan Chudzik und Mario Weiß machten die Tore für den FSV. Die Gäste nutzten ein Elfmeter-Geschenk des Schiedsrichters und konnten zum zwischenzeitlichen 2:1 verkürzen. Ein Zufallstor von Banser sorgte für das 3:2. Das Ergebnis täuscht allerdings über den wahren Spielverlauf hinweg. Der FSV hatte genügend Chancen, um das Spiel mit einem 5:2 oder gar 6:2 zu beenden. Dabei musste Zwickau über 50 Minuten mit nur zehn Mann spielen, weil Böckel nach einer „sehr fragwürdigen“ Entscheidung die Gelb-Rote Karte sah. Hut ab vor der Leistung unseres Teams, dass gegen Magdeburg und gegen den Schiedsrichter spielen musste.

© Zwickauer Fußballgeschichten


Samstag, 09.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

FC Lausitz Hoyerswerda – FV Dresden 06 Laubegast  1:0 (0:0)

Hoyerswerda: Katzwinkel – Dörner, Schmidt, Baum, Mathiszik, Ballaschk, Gierich, Strauß, Rothenburger (ab 64. Mark), Meinhardt (ab 64. Lange), Sarodnik – Trainer: Peschke

Dresden-Laubegast: Weidner – Tusche, Küttner (ab 59. Oberritter), Flügel, Kätzel (ab 80. Fischer), Ehrlich, Winkler, Maucksch, Heiße, Taatz (ab 74. Kohlschütter), Eißrich – Trainer: Fröhlich

Schiedsrichter: Engelmann (Pegau) – Tor: 1:0 Dörner (73.) – Gelbe Karten: Mathiszik, Gierich, Strauß, Rothenburger – Tusche, Küttner, Winkler, Maucksch – Zuschauer: 208 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion zu Hoyerswerda

 

Hoyerswerda klettert aus dem Keller

Hoyerswerda. Der FC Lausitz Hoyerswerda hat erstmals die Abstiegszone verlassen. Die Lausitzer gewannen das Kellerduell gegen Dresden Laubegast mit 1:0 und stürzten die Gäste in die rote Zone.

In einer niveauarmen, weil vom Winde verwehten Partie, erwischten die Platzherren den besseren Start. Laubegast-Torwart Weidner musste zweimal in höchster Not retten – gegen Gierich und gegen Rothenburger verhinderten die Fingerspitzen Schlimmeres. Ähnlich stark präsentierte sich FC-Keeper Katzwinkel, der Eißrich und Ballaschk das Leben schwer machte. Fazit der ersten Hälfte: Die Schlussmänner leisteten einen guten Job und ließen keine Tore zu.

Nach der Pause schien alles auf ein torloses Remis hinaus zu laufen, zwingende Chancen waren Mangelware. Erst in der 73. Minute fiel der Treffer des Tages – Dörner vollendete eine schöne Freistoß-Kombination mit Gierich zum Sieg.

© MDR online


Samstag, 09.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

VfB 09 Pößneck – FC Anhalt Dessau  5:0 (1:0)

Pößneck: Wohlfahrt – Penzel (ab 82. Wieduwilt), Bartholmé, Ceesay, Fritzsche (ab 67. Daum), Lässig, Krause, Walther, Heidler, Scheuerl (ab 76. Stumpe), Reimann – Trainer: Vogel

Dessau: Kepczynski – Cervienka, Westendorf, Kurth, Duga, Grosche, Gerstmann (ab 47. Naujoks), Galytskyi (ab 47. Schwibbe), Westphal, Dreyer, Stefke – Trainer: Murawiew

Schiedsrichter: A. Walter (Zwickau) – Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Scheuerl (37., 62., 64.), 4:0 Reimann (74.), 5:0 Walther (85.) – Gelbe Karten: Fritzsche, Scheuerl – Dreyer – Gelb-Rote Karten: Duga (Dessau) wegen wiederholten Foulspiels (42.) – Zuschauer: 270 im Sportpark „An der Warte“ zu Pößneck


Sonntag, 10.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

VFC Plauen – SV 1919 Grimma  4:1 (2:0)

Plauen: Golle – Krasselt (ab 52. Gemazashvili), Hölzel, Dashi, Risch, Schulze, Richter, Gemeiner, Curri, Th. Pannach, Zapyshnyi (ab 67. Spranger) – Trainer: Müller

Grimma: Winkler – Massner, Zaulich, Saalbach, Schober, Beyer, Birnbaum, Liebich (ab 78. Pötzsch), Pörschmann (ab 65. Mähne), Müller, Großmann (ab 12. Knoof) – Trainer: Lisiewicz

Schiedsrichter: Weise (Könitz) – Tore: 1:0 Zapyshnyi (14.), 2:0 Krasselt (18.), 3:0 Th. Pannach (61.), 4:0 Curri (68.), 4:1 Beyer (80.) – Gelbe Karten: Zapyshnyi – Zaulich, Pörschmann, Liebich, Knoof – Zuschauer: 1.516 im Vogtlandstadion zu Plauen


Sonntag, 10.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

SV Wacker 07 Gotha – VfB Leipzig  1:2 (1:2)

Gotha: Mähler – Otto, Harnisch, Fuhrmann, Tews, Busch, Münzberg (ab 68. Winterkorn), Nowacki, Ertmer (ab 78. Ulrich), Schneider (ab 78. Knäbe), Schwesinger – Trainer: Stein

VfB Leipzig: Grundmann – Lenz, Jülich, Freund, Renn, Embingou, Blessin, Hannemann (ab 78. Großmann), Gebhardt (ab 22. Kanitz), Gunkel (ab 71. Marcetić), Sadlo – Trainer: Dörner

Schiedsrichter: Koch (Potsdam) – Tore: 0:1 Gunkel (2.), 0:2 Sadlo (10.), 1:2 Schwesinger (43.) – Gelbe Karten: Ertmer, Fuhrmann, Winterkorn (alle Gotha) – Zuschauer: 628 im Volkspark-Stadion zu Gotha

 

Kampf von Wacker Gotha wird nicht belohnt

Gotha. Wacker 07 Gotha bleibt im Tabellenkeller der Oberliga Süd. Gegen Spitzenreiter VfB Leipzig gab es nach großem Kampf eine 1.2-Niederlage.

Die Partie hätte für die Gastgeber nicht unglücklicher beginnen können. Bereits nach zwei Minuten zappelte der Ball erstmals im Tor. Gunkel traf völlig unbedrängt per Kopf. Die Leipziger legten nach: Nach einer hohen Eingabe von links erhöhte Sadlo ebenfalls per Kopf. Zuvor hatte Schwesinger die erste gefährliche Aktion vor dem VfB-Gehäuse. Sein beherzter Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Ab der 15. Minute konnten die Gastgeber die Partie ausgeglichener gestalten. Mehr als ein gehaltener Kopfball von Fuhrmann (30.) sprang aber nicht heraus. Auf der Gegenseite hatte Blessin (35.) das dritte Tor auf dem Fuß, verfehlte aber freistehend. Kurz vor der Pause gelang den Thüringern doch noch der nicht unverdiente Anschluss. Das Zustandekommen war dabei äußerst kurios: Leipzigs Keeper Grundmann schlug über den Ball. Schwesinger ließ sich nicht zwei Mal bitten und traf aus 30 Metern ins leere Tor.

Nach dem Wechsel blieb die Partie ausgeglichen. Das erste Signal setzte wieder der VfB: Renns Schuss nach 50-Meter-Solo wurde von Mähler sicher gehalten. Für die Thüringer verfehlten Tews und Schwesinger das Tor nur knapp. Drei Minuten vor Schluss musste ein VfB-Verteidiger bei Fuhrmanns Kopfball auf der Linie retten. Letztlich schaukelten die Leipziger routiniert die Führung über die Runden.

Unterdessen vermeldete der gastgebende Verein einen neuen Co-Trainer. Der frühere brasilianische Auswahlspieler Joao Henrique Brenner wird ab Montag das Training übernehmen. Cheftrainer bleibt Frank Stein.

© MDR online


Sonntag, 10.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

FC Energie Cottbus Amat. – BSV Eintracht Sondershausen  2:4 (0:2)

Cottbus Amat: Thoms – Woltmann, Lempke, Nuhs, Jahn (ab 46. Szobonya), Rohde, Handreck (ab 71. Grötsch), Trehkopf, Mattuschka, Brychcy, Wollermann (ab 89. Schuchardt) – Trainer: Ullrich

Sondershausen: Kraus – Plachy, Silabetzschky, Kloth, Paul, Tanne, Švejdik (ab 22. Rasch), Krug, Duft, Franz (ab 63. Baumann), Caspar (ab 89. Wille) – Trainer: Venth

Schiedsrichter: Heinrich (Torgau) – Tore: 0:1 Paul (1.), 0:2 Tanne (12.), 1:2, 2:2 Trehkopf (73., 76.), 2:3, 2:4 Caspar (80., 89.) – Gelbe Karten: Woltmann (Cottbus Amat.) – Zuschauer: 147 im Stadion der Eisenbahner zu Cottbus


Sonntag, 10.11.2002 • Anstoß: 14.00 Uhr

OFC Neugersdorf – FC Carl Zeiss Jena  abgesagt

► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes


Tabelle


Der nächste Spieltag

VfB Leipzig – Hallescher FC Fr., 15.11.2002 • 19.00 Uhr
FC Anhalt Dessau – VFC Plauen Fr., 15.11.2002 • 19.00 Uhr
FC Carl Zeiss Jena – SV Wacker 07 Gotha Fr., 15.11.2002 • 20.00 Uhr
BSV Eintracht Sondershausen – OFC Neugersdorf Sa., 16.11.2002 • 13.30 Uhr
FV Dresden Nord – FSV Zwickau Sa., 16.11.2002 • 13.30 Uhr
1. FC Magdeburg – VfB 09 Pößneck Sa., 16.11.2002 • 13.30 Uhr
SV 1919 Grimma – FC Sachsen Leipzig So., 17.11.2002 • 13.30 Uhr
VfB Chemnitz – FC Lausitz Hoyerswerda So., 17.11.2002 • 13.30 Uhr
FV Dresden 06 Laubegast – FC Energie Cottbus Amat. So., 17.11.2002 • 13.30 Uhr