Datum: Sonntag, 04.12.1988
Anstoß: 13.00 Uhr
Spielort: Albert-Kuntz-Sportpark, Nordhausen
Ergebnis: abgesagt
Zuschauer: ---
Motor Nordhausen – Motor Grimma abgesagt
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Samstag, 03.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Stahl Riesa – Motor Weimar abgesagt
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Samstag, 03.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Chemie Leipzig – Dynamo Eisleben
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Samstag, 03.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Vorwärts Dessau – Fortschritt Bischofswerda 0:0
Dessau: Weigang – Greiner, Sauer, Werner, Adomeit, Brust, Holick (ab 63. Reimer), Wolf, Stapelfeld, Borchardt, Gajewski – Trainer: Miller
Bischofswerda: Groß – Schmidt, Petersohn, Kunze, Kleditzsch, Bär, Gnauck, Pordzik, Schiemann, Merkel, Beckert – Trainer: Gumz
Schiedsrichter: Supp (Meiningen) – Gelbe Karten: Stapelfeld, Adomeit – Kunze, Schiemann – Zuschauer: 500 im Paul-Greifzu-Stadion zu Dessau
Teilerfolg des Tabellenführers hing am seidenen Faden
Dessau. Der Spitzenreiter aus der Oberlausitz erreichte beim torlosen Unentschieden in Dessau zumindest einen Teilerfolg. Dieser hing jedoch bis zum Spielende am seidenen Faden, da die Vorwärts-Elf unübersehbare Feld- und Chancenvorteile hatte. Bereits vor dem Wechsel konnten die Armee-Kicker zwei, drei vielversprechende Gelegenheiten nicht verwerten, Heiko Gajewski (10.), Andreas Wolf (31.) und Frank Holick (34.) scheiterten jeweils am sehr gut aufgelegten René Groß im Fortschritt-Gehäuse. Auch nach dem Wechsel sahen die 500 Zuschauer im Paul-Greifzu-Stadion ein ähnliches Bild. Die Muldestädter hatten die bessere Spielanlage, doch blieben die Miller-Schützlinge vor dem Tor glücklos (Reimer/71., Gajewski/74., Borchardt/86.). Bischofswerda kam nur zu gelegentlichen Offensiv-Aktionen, so dass der Tabellenführer letztlich mit dem Punkt äußerst zufrieden war. Dessau verpasste es den letztwöchigen Sieg bei der Dresdner Dynamo-Reserve zu vergolden und sich für ein überlegen geführtes Spiel gegen den Spitzenreiter selbst zu belohnen.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Aktivist Borna – Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt 1:0 (1:0)
Borna: Bochmann – Liptow, Geppert, Hermanns, Quaas, Glöckner, U. Schneider, Theile, Starke, Teubel (ab 61. Thormann), Adler (ab 61. Greiling) – Trainer: Göcke
Motor „Fritz Heckert“: Dittrich – Gläser, Kempe, Schöler, Eitemüller, Gerstenberger, Tipold, Bletsch, Schubert (ab 75. Boensch), Körner, Barthel – Trainer: Fuchs
Schiedsrichter: Guse (Jena) – Tor: 1:0 Theile (26., Foulstrafstoß) – Gelbe Karten: Teubel – Kempe, Bletsch, Schubert – Zuschauer: 1.000 im Rudolf-Harbig-Stadion zu Borna
Borna landet wichtigen Sieg im unteren Tabellendrittel
Borna. Der 15. Spieltag lief in der Staffel B diesmal auf gewaltiger Sparflamme. Von den neun Begegnungen konnten letztlich nur vier ausgetragen werden, fünf Partien fielen aufgrund der Unbespielbarkeit der Plätze aus. Eis und Schnee sind Anfang Dezember natürlich keine Seltenheit, von den Spielausfällen waren hauptsächlich die Teams im unteren Bereich der Tabelle betroffen. Die Ausnahme bildete die Begegnung von Neuling Aktivist Borna, der gegen Mit-Aufsteiger Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt einen wichtigen 1:0-Heimsieg landen konnte. Bei schwierigen Bodenverhältnissen sahen die 1.000 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion eine extrem kampfbetonte Begegnung, welche bis zum Ende auf Messerschneide stand. Natürlich spielte bei diesen widrigen Bedingungen auch der Zufall eine nicht unwesentliche Rolle, alle Akteure kämpften mit Standschwierigkeiten und Rutschpartien. Nicht verwunderlich ist daher, dass diese Begegnung durch einen Strafstoß entschieden wurde. Der Bornaer Frank Teubel wurde beim Eindringen in den Gäste-Strafraum von Jens Kempe aufgrund fehlender Standfestigkeit zu Fall gebracht, der Jenaer Schiedsrichter Matthias Guse hatte gar keine andere Wahl als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Karsten Theile bewies anschließend kühlen Kopf und schickte den Karl-Marx-Städter Schussmann Alf Dittrich in die falsche Ecke – 1:0 (26.). Im Anschluss daran verwaltete Borna den knappen Vorsprung geschickt, die etwas feldüberlegenen Gäste kamen vor allem in der torgefährlichen Zone nicht über Ansätze hinaus. Auch nach dem Wechsel änderte sich am Spielgeschehen recht wenig. Die Partie blieb sehr intensiv, allerdings hatten alle Akteure weiterhin mit den Platzverhältnissen zu kämpfen. Die Gastgeber verstanden es geschickt ihr Tor zu verteidigen, auch wenn „Fritz Heckert“ im Offensivspiel teilweise die falschen Mittel bevorzugte. So hatte Aktivist kaum Probleme, den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen und feierte somit den zweiten Heimsieg in Serie. Mit diesem Erfolg feierten die Schützlinge von Trainer Wilfried Göcke einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt, die Abstiegszone ist nun zwei Zähler entfernt. Nicht viel, aber gerade in dieser kritischen Region zählt einfach jeder Punkt. Und gerade dieser Sieg setzt vor allem die direkten Konkurrenten unter Druck, deren Begegnungen am Wochenende ausfielen. Eisleben und Thale haben in den folgenden Nachholspielen bei Chemie Leipzig bzw. in Böhlen schon schwere Aufgaben zu lösen, für den Vorletzten Nordhausen ist ein Heimsieg über Schlusslicht Grimma eigentlich schon fast Pflicht. Schon gerade deshalb war der Bornaer Sieg über „Fritz Heckert“ extrem wichtig.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Motor Suhl – Chemie Buna Schkopau abgesagt
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Chemie Böhlen – Stahl Thale abgesagt
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Motor Nordhausen – Motor Grimma
► Grund: Unbespielbarkeit des Platzes
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Wismut Gera – TSG Markkleeberg 5:3 (1:1)
Gera: Pfeiffer – Leinen, Patzer, Bürger, Lublow, Töpfer, Lauke, Kraft, Kunzmann, Hoffmann, Böttcher (ab 83. Barcal) – Trainer: Haustein
Markkleeberg: Walther – Walzel (ab 66. Lindner), Kurtz, Hoja, Jentzsch (ab 81. Martin), Altmann, Geßner, Trommer, Schenkel, Oehmig, Tillmann – Trainer: Erler/Matoul
Schiedsrichter: Strzyz (Mühlhausen) – Tore: 1:0 Lauke (11.), 1:1 Tillmann (31., Foulstrafstoß), 2:1 Böttcher (47.), 3:1 Bürger (48.), 4:1 Hoffmann (52.), 4:2 Geßner (53.), 5:2 Hoffmann (78.), 5:3 Schenkel (88.) – Gelbe Karten: Tillmann, Oehmig (beide Markkleeberg) – Zuschauer: 800 im Stadion Freundschaft zu Gera
Wismut verkürzt Rückstand auf Spitzenreiter
Gera. An der Tabellenspitze bleibt weiterhin alles beim Alten, auch wenn der Zwei-Punkte-Vorsprung Fortschritt Bischofswerdas auf Verfolger Wismut Gera auf einen geschrumpft ist. Die Ostthüringer zeigten sich nach der letztwöchigen 0:1-Niederlage beim Spitzenreiter gut erholt und bezwangen die TSG Markkleeberg zu Hause mit 5:3. Gestalteten sich die ersten 45 Minuten bei einem Halbzeitstand von 1:1 noch extrem ausgeglichen, setzten sich die Gastgeber sofort nach dem Wechsel entscheidend ab. Binnen fünf Minuten zog Wismut auf 4:1 davon (Böttcher/47., Bürger/48., Hoffmann/52.), Markkleeberg verschlief die Phase nach Wiederbeginn völlig. Zwar gelangen den Gästen noch zwei Resultatsverbesserungen, allerdings war der Geraer Sieg aufgrund des energischen Zwischenspurts nach dem Wechsel absolut verdient. Erneuter Doppeltorschütze war Wismut-Angreifer Sylvio Hoffmann, der sein Torekonto somit auf acht erhöhte. Für Markkleeberg war es indes die allererste Auswärtsniederlage in dieser Saison, Gera bleibt mit einem Zähler Rückstand auf Tuchfühlung zu Fortschritt Bischofswerda.
© Tom Rietzschel
Sonntag, 04.12.1988 • Anstoß: 13.00 Uhr
Robotron Sömmerda – Dynamo Dresden II 0:0
Sömmerda: Oevermann – Bertram, Baumbach, Weiß, Appelt, Becker, Vlay, Schröter (ab 78. Franke), Schlieck (ab 46. Schwarz), Fehrenbacher, Busse – Trainer: Menz
Dresden II: Weidner – Sack, Maucksch, Neitzel, Ritter, Fritzsche (ab 68. Gerstenberger), Büttner, Hauptmann, Milde (ab 75. Tillig, Scholtissek, Jähnig – Trainer: Dörner
Schiedsrichter: Meinel (Plauen) – Gelbe Karte: Schröter (Sömmerda) – Zuschauer: 500 im Kurt-Neubert-Sportpark zu Sömmerda
Torloses Remis hilft keinem weiter
Sömmerda. Die Dresdner Dynamo-Reserve blieb mit einem 0:0-Remis bei der aufstrebenden Vertretung von Robotron Sömmerda zum dritten Mal in Folge ohne Sieg. Auch in Thüringen waren die Platzverhältnisse kompliziert, das spielerische Vermögen der Gäste kam daher ganz selten zur Geltung. Nichtsdestotrotz schiebt sich Dynamo erst einmal auf Rang 3. Sömmerda holte damit aus den letzten sechs Spielen neun Punkte und liegt aufgrund des leicht schlechteren Torverhältnisses nur knapp hinter dem Kontrahenten vom Wochenende.
© Tom Rietzschel
| Fortschritt Bischofswerda – Robotron Sömmerda | Sa., 10.12.1988 • 13.00 Uhr |
| TSG Markkleeberg – Vorwärts Dessau | Sa., 10.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt – Dynamo Dresden II | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Motor Grimma – Wismut Gera | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Stahl Thale – Motor Nordhausen | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Dynamo Eisleben – Chemie Böhlen | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Chemie Buna Schkopau – Chemie Leipzig | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Motor Weimar – Motor Suhl | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
| Aktivist Borna – Stahl Riesa | So., 11.12.1988 • 13.00 Uhr |
