NOFV-Oberliga Süd • 6. Spieltag
RSV Eintracht 1949 – FC Grimma 0:0
RSV Eintracht: Brenn – Ekallé, Güllmeister, Mustapha, Kruska – Samson – Göth, Krüsemann (ab 86. Koschembahr), Fron (ab 70. Hauck), Seeger (ab 55. Yatkiner) – Plumpe (ab 55. Hellwig) – Trainer: Hinze
Grimma: Čáp – Wächtler (ab 90.+1 Seidl), Rieger, Janz, Katzenberger – Öner (ab 55. Markus), Mattheus (ab 77. Spreitzer), Vogel, Pistol – Kind, Werner – Trainer: Behring
Schiedsrichter: Vogel (Rostock) – Schiedsrichter-Assistenten: Brenmoehl (Bentwisch), Smakman (Ludwigslust) – Gelbe Karten: Ekallé (Unsportlichkeit – 67.), Krüsemann (Unsportlichkeit – 68.), Mustapha (Unsportlichkeit – 90.+4) – Vogel (Foulspiel – 71.) – Gelb-Rote Karten: Werner (Grimma) wegen wiederholter Unsportlichkeit (73.) – Reservebänke: Löffler (Tor), Vujić, Sommer, Steinborn, Jupolli – Förster – besondere Vorkommnisse: Verwarnung für Grimmas Team-Manager Rietzschel wegen Unsportlichkeit (74.) – Zuschauer: 68 in der Sportanlage Heinrich-Zille-Straße zu Stahnsdorf
Stahnsdorf. Nach dem Sieg in Halberstadt (1:0) sowie dem Remis daheim gegen Auerbach (2:2) hat Oberligist FC Grimma einen weiteren Punktgewinn gegen ein Spitzenteam der Staffel verzeichnen können. Beim RSV Eintracht 1949, seines Zeichens letztjähriger Tabellenvierter der Oberliga sowie Sieger des brandenburgischen Landespokals, holten die Muldestädter beim torlosen 0:0-Unentschieden einen ganz wichtigen Zähler, der in der Endabrechnung eine hohe Wichtigkeit genießen kann. Bei den bisher ungeschlagenen Stahnsdorfern (ein Sieg, vier Remis) überzeugten die personell extrem angeschlagenen Grimmaer in Sachen Leidenschaft, Wille sowie Kampfkraft und konnten sich am Ende des Tages einen für viele Experten überraschenden Auswärtszähler sichern. Zweifelsohne hatten die Brandenburger über die gesamte Spielzeit klare Feld- und Chancenvorteile zu verzeichnen, doch aufgrund der fahrlässigen Chancenverwertung der Hausherren sowie einem überragenden Ondřej Čáp im FC-Gehäuse brachten die Muldestädter den Teilerfolg über die Zeit. Nach einer völlig überzogenen und nicht im geringsten zu akzeptierenden Gelb-Roten Karte gegen Kevin Werner (wiederholte Unsportlichkeit, 73.) agierten die Gäste dabei in der Schlussphase sogar in Unterzahl – daher ist dieses Ergebnis letztlich umso höher zu bewerten. Demzufolge war René Behring in der anschließenden Pressekonferenz voll des Lobes über die Vorstellung seiner Elf. „Aufgrund dieser starken Teamleistung verbuchen wir heute einen absoluten Punkt des Willens, auf dem wir aufbauen können“, so das Resümee des Grimmaer Trainers. „Wir haben über die komplette Spielzeit als Kollektiv alles dafür getan, um die Null zu sichern. Sicherlich kann man gegen diesen Gegner nicht alles verteidigen, so dass heute auch Torhüter Ondřej Čáp ein großes Lob gebührt. Die erste Halbzeit gehörte klar dem RSV, in der die Hausherren einige Möglichkeiten ausließen. Nach dem Wechsel hatten wir dann ebenfalls zwei, drei sehr gute Kontergelegenheiten, wo wir ein Tor erzielen müssen. In Unterzahl war es klar, dass Stahnsdorf noch einmal Druck aufbaut, doch mit Leidenschaft und Willen gelang es uns das Ergebnis zu sichern. Für uns ist dies zweifelsohne ein Punktgewinn, ich sehe meine Mannschaft als moralischen Sieger dieser Begegnung.“ Auf der anderen Seite war Patrick Hinze, Trainer des RSV Eintracht 1949, in der öffentlichen Spielauswertung dementsprechend angesäuert. „Glückwunsch an Grimma zum Punktgewinn, welchen sich die Gäste aufgrund ihrer Kampfkraft und Leidenschaft auch verdient haben“, so der RSV-Coach. „Ich muss meiner Mannschaft heute den Vorwurf machen, dass sie den Sieg nicht erzwungen hat, was eindeutig mit Mentalität und Wille zu tun hat. Wie viele klare Möglichkeiten wollen wir denn noch haben? Wenn wir es mehrfach nicht schaffen, den Ball aus einem Meter über die Linie zu drücken, fehlt mir einfach die nötige Gier zum Torerfolg zu kommen. Und genau dieses Problem zieht sich bereits seit einigen Wochen wie ein roter Faden durch. Dementsprechend stellt sich für mich klar die Qualitätsfrage, wenn man gegen Gegner fünfmal in Folge unentschieden spielt gegen die man aufgrund der Chancenvorteile eigentlich gewinnen muss. Wenn es ganz bitter läuft, setzt der Gegner noch einen Konter, so dass wir letztlich sogar ganz mit leeren Händen dastehen. Auch das gehört zur Wahrheit dazu, jedoch selbst darüber hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Am Ende des Tages ist das Resultat für mich heute absolut enttäuschend, so dass sich alle Beteiligten natürlich selbst hinterfragen müssen.“
Vor der Partie in Stahnsdorf hatte man im FC-Lager jedoch einige gravierende Sorgenfalten auf der Stirn. Mit Max Nitschke (erfolgte Operation nach Totalschaden im Knie), Cerno Kaba, Lucas Bartsch, Stefan Tröger (alle verletzt), Toni Ziffert, Jan Hübner (beide krank) und Giovanni Lumpitzsch (Arbeit) fielen insgesamt sieben Akteure aus verschiedenen Gründen aus, so dass bei den spielstarken Brandenburgern vieles auf eine wahre Herkulesaufgabe hindeutete. Doch wie bereits vor drei Wochen in Halberstadt trotzte die Mannschaft diese mehr als angespannten Personalsituation und präsentierte sich von Beginn an als echte Einheit. Aus einer verstärkten Defensive versuchten die Gäste mit extremer Lauf- und Zweikampfintensität dem Gegner Paroli zu bieten, was der Truppe insgesamt sehr gut gelang. Dabei spielte es allerdings auch eine nicht unwichtige Rolle, dass die Einheimischen gleich zu Beginn eine hundertprozentige Gelegenheit ausließen. Nach einem Distanzschuss von Arthur Ekallé ließ Ondřej Čáp die vor ihm aufsetzende Kugel nach vorn prallen, allerdings regierte der Schussmann beim Nachschuss von Fabian Seeger aus kürzester Entfernung sensationell (4.). Nichtsdestotrotz versuchten sich die Gäste nicht zu verstecken, auch wenn Torannährungen in den ersten 45 Minuten selten blieben. Einzig Tim Mattheus (Parade Brenn, 7.) als auch Alexander Vogel (drüber, 26.) setzten mit Distanzschüssen Achtungszeichen, ohne allerdings das RSV-Gehäuse damit in Gefahr zu bringen. Dies sah auf der anderen Seite schon ganz anders aus. Stahnsdorf hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, so dass die Muldestädter im Defensivbereich Schwerstarbeit verrichten mussten. Dass man gegen diesen Gegner nicht alles verteidigen kann, erschließt sich von selbst – nichtsdestotrotz wuchsen in der Defensivarbeit alle FC-Kicker über sich hinaus. Nach einer Flanke von Tom Fron köpfte Luca Krüsemann im Sturmzentrum knapp vorbei (12.), nach einer Eingabe von Dominik Kruska scheiterte Mittelstürmer Till Plumpe per Kopf an Čáp (24.). Die Brandenburger blieben auch in der Folgezeit klar am Drücker, doch warfen sich die Gäste weiterhin extrem aufopferungsvoll in jeden Zweikampf und jeden Schussversuch. Kam dann auch einmal etwas in Richtung FC-Gehäuse packte Čáp sicher zu. Nach Versuchen von Tim Göth (32.) und Fron (38.) zeigte sich der tschechische Schlussmann auf dem Posten, bei einem Hinterhaltsschuss von Ekallé fehlte es an der nötigen Genauigkeit (drüber, 42.). Einmal mussten die Gäste vor dem Pausenpfiff jedoch noch einmal kräftig durchatmen, um das torlose Remis in die Halbzeit retten zu können. Sehenswert von Seeger in Szene gesetzt, hatte Plumpe aus halblinker Position völlig freue Schussbahn, doch nach einem Schwenk nach innen strich sein Schlenzer am langen Eck vorbei (44.).
„Wir haben in der Pause noch einmal darauf hingewiesen, dass wir sich unsere Möglichkeiten zwangsläufig bekommen werden, je länger wir defensiv die Null halten“, machte Trainer Behring seiner Elf in der Halbzeit weiterhin Mut. Dass sich diese bereits jedoch in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten ergeben sollten, war indes nicht wirklich zu erwarten. So setzte Vogel nach einem Ballgewinn im Mittelfeld den über rechts allein startenden Baris Öner mustergültig in Szene, doch nachdem der Neuzugang RSV-Kapitän Mustapha bereits versetzt hatte, behielt er im Eins-gegen-Eins-Duell mit Torhüter Liam Brenn nur das Nachsehen (48.). Nach einer weiteren Balleroberung wurde Tommy Kind zehn Minuten später von Albert Pistol auf die Reise geschickt, doch unter starker Bedrängnis strich sein Schuss hauchzart am Tor vorbei (58.). Defensiv ließen die Muldestädter in dieser Phase so gut wie nichts zu – mit einer Ausnahme. Nach einer Flanke des eingewechselten Muratcan Mert Yatkiner ließ Čáp die Kugel aus seinen auffangbereiten Händen gleiten, doch zeigte sich Krüsemann daraufhin derart überrascht, dass er das Streitobjekt aus kürzester Distanz über den Kasten nickte (64.).
Die Muldestädter schienen auf einem richtig guten Weg hinsichtlich einer Überraschung zu sein, ehe sich die Konstellation im Spiel abrupt ändern sollte. Nach einem Ballgewinn an der Außenlinie zog Kevin Werner in Richtung RSV-Gehäuse, ehe er, sowie sein zurücksprintender Gegenspieler Ekallé, nach einem völlig fairen Zweikampf beide zu Fall kamen. Als Schiedsrichter Vogel (Rostock), der in der ersten Hälfte sehr gut leitete, plötzlich auf Freistoß für die Hausherren entschied, ahnte man im Grimmaer Lager nichts Gutes. Und genau dieses unglaubliche Szenario sollte dann eintreten, als der Referee dem bereits wegen angeblichen Zeitspiels verwarnten FC-Angreifer die Gelb-Rote Karte unter die Nase hielt – er wollte eine „Schwalbe“ gesehen haben (73.). Selbst die RSV-Spieler konnten sich nach dieser Entscheidung das Lachen nicht verkneifen, konnten sie ihr Glück der bevorstehenden Überzahl kaum fassen. Beide Teams agierten in den vorherigen 70 Minuten mehr als fair, es gab nicht ein einziges etwas härteres Foulspiel – unfassbar mit solch einer gravierenden Entscheidung derart massiv ins Spielgeschehen einzugreifen. „Bis auf den Schiedsrichter hat dies keiner der 22 Spieler verstanden“, traf FC-Trainer René Behring in der anschließenden Pressekonferenz hinsichtlich des Platzverweises den Nagel auf den Kopf. „Diese Karte war wie die beiden vorherigen Verwarnungen, welche beide aufgrund angeblichen Zeitspiels resultierten, nicht im Geringsten nachzuvollziehen und war den bisherigen Geschehnissen auf dem Platz auch überhaupt nicht angemessen. Damit hat sich der Schiedsrichter selbst in die Bredouille gebracht – wir haben das Problem nun, dass uns Kevin Werner aufgrund dieser gravierenden Fehlentscheidung nächste Woche beim wichtigen Auswärtsspiel in Heiligenstadt nicht zur Verfügung stehen wird.“
So wurde die Schlussviertelstunde aus Grimmaer Sicht ein einziger Tanz auf der Rasierklinge, Angriff auf Angriff rollte nun auf das Gehäuse der Muldestädter. Entlastung schafften die Gäste erwartungsgemäß fortan kaum noch, wenn man dabei von einem Schuss von Philipp Katzenberger einmal absieht, welchen Brenn sicher parierte (81.). Die Brandenburger drückten nun vehement, doch blieb deren Chancenverwertung das große Problem. Nach einer Flanke von Ekallé senkte sich ein Kopfball von Yatkiner aufs Netz (82.), bei einem weiteren Versuch von Yatkiner war Čáp positioniert (85.). Die Minuten vergingen aus Gäste-Sicht nun natürlich viel zu langsam, Stahnsdorf setzte in der Nachspielzeit alles auf eine Karte. Hierbei wusste sich allerdings noch einmal FC-Torhüter Ondřej Čáp auszuzeichnen, der gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Göth abermals reaktionsschnell parierte und so das Remis rettete (90.+2). Als wiederum Göth Sekunden vor dem Abpfiff knapp an einer flachen Eingabe von Kruska vorbeirutschte (90.+5), sollte der Auswärtspunkt der Grimmaer am Ende des Tages dann endlich Gewissheit haben.
Mit einer wahren Teamleistung, einem unbändigen Willen, großer Leidenschaft, einem guten Torhüter und etwas Glück nahmen die Muldestädter diesen Zähler mit an die Mulde, den der Elf aufgrund der äußerst angespannten Personalsituation kaum jemand zugetraut hatte. „Den Punkt hat sich meine Elf redlich verdient, so dass man heute wiederum eindrucksvoll sieht, was möglich ist, wenn man geschlossen als Team auftritt“, resümierte Trainer René Behring. Mit diesem Zähler bleibt der FC mit fünf Punkten aus sechs Begegnungen weiterhin knapp vor der Abstiegszone auf Rang 13 – Samstag in Heiligenstadt (15.) steht für die Muldestädter ein eminent wichtiges Spiel an, wo man hoffentlich weiteren Boden in der Tabelle gutmachen kann.
© Tom Rietzschel
Spielberichte
„Gleiches Leid, besser, aber keine Tore“
Stahnsdorf. In der NOFV-Oberliga Süd kommt der RSV Eintracht 1949 gegen den FC Grimma über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. Der RSV Eintracht 1949 hat auch am sechsten Spieltag der NOFV-Oberliga Süd seine Serie fortgesetzt: Zum fünften Mal in Folge endete eine Partie der Stahnsdorfer unentschieden. Im heutigen Heimspiel gegen den FC Grimma kamen die Blau-Weißen nicht über ein 0:0 hinaus, obwohl sie über weite Strecken überlegen waren und zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt ließen. Trainer Patrick Hinze brachte es nach Abpfiff auf den Punkt: „Gleiches Leid, besser, aber keine Tore.“
Die Partie begann mit einer druckvollen Eintracht, die sich von Beginn an Chancen erspielte. Mehrfach drangen die Gastgeber gefährlich in den Strafraum der Gäste ein, doch entweder fehlte die Präzision im Abschluss oder Grimmas Torhüter Ondřej Čáp stand im Weg. Hinze ärgerte sich besonders über die mangelnde Konsequenz: „In der 1. Halbzeit hatten wir Chancen über Chancen – waren aber zu doof, Tore zu schießen.“
Auch nach der Pause blieb die Eintracht das spielbestimmende Team. Doch Grimma stemmte sich mit viel Einsatz gegen die drohende Niederlage. „In der 2. Halbzeit waren wir auch besser, Grimma hatte nur drei gute Konter ohne Erfolg“, beschrieb Hinze den Spielverlauf. Tatsächlich tauchten die Gäste mehrfach gefährlich vor Liam Brenn im Tor der Stahnsdorfer auf, doch ein Treffer gelang ihnen nicht. Besonders beeindruckte Hinze, dass der FC Grimma trotz Unterzahl mit Leidenschaft verteidigte. „Auch in Unterzahl hat Grimma super gefightet“, lobte er den Gegner. Die Eintracht warf in den Schlussminuten alles nach vorne, brachte mit Leon Hellwig und Muratcan Mert Yatkiner frische Kräfte, doch der erlösende Treffer wollte nicht mehr fallen.
Mit dem Remis steht der RSV Eintracht 1949 nach sechs Spielen bei acht Punkten. Auffällig: Das Team von Patrick Hinze ist zwar weiterhin ungeschlagen, hat aber nur einen Sieg auf dem Konto und mit fünf Unentschieden bereits viele mögliche Zähler liegen gelassen. In der Tabelle reicht das aktuell nur für Rang sieben. Die Spitze entfernt sich zunehmend: Der SC Freital führt mit 15 Punkten, dicht gefolgt vom VfL Halle 1896 mit 14 Zählern. Das größte Problem bleibt die Chancenverwertung. Trotz guter spielerischer Ansätze gelingt es der Eintracht derzeit nicht, ihre Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Hinze sprach es offen an: „Wir haben leider nicht geschafft, ein Tor zu erzielen.“ Damit verpasste sein Team erneut die Chance, den Anschluss an die oberen Plätze herzustellen.
Am kommenden Samstag reist der RSV Eintracht 1949 zum Bischofswerdaer FV 08. Dort soll die Serie von Unentschieden endlich durchbrochen werden. Angesichts der starken Defensivarbeit, aber auch der Offensivschwäche der Schiebocker könnte es ein ähnliches Spiel wie gegen Grimma werden – eines, in dem Geduld und Effizienz vor dem Tor über den Ausgang entscheiden werden. Für die Eintracht ist klar: Nur wenn die Chancen konsequenter genutzt werden, lässt sich der Weg in die obere Tabellenregion fortsetzen.
© FuPa Brandenburg
5. Remis in Folge
Stahnsdorf. Auch am 6. Spieltag reichte es gegen den FC Grimma nicht, den erhofften Heimsieg zu holen. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit, mit vielen Torchancen aus kürzester Distanz, blieben wir dennoch torlos. Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, der Unterschied war nur, das auch Grimma über drei Konter zum Erfolg hätte kommen können. Trotz Überzahl wurde kein Tor erzielt, hier muss ernüchternd festgestellt werden, dass der Mannschaft die nötige Cleverness und Durchschlagskraft fehlt, um sich für den Aufwand auch zu belohnen. Unser Coach meint: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass man manchmal im Fußball den Ball nicht über die Linie spielen, schießen oder köpfen kann, manchmal muss man ihn rüberfighten. Die letzte Gier ist nicht da und wir provozieren es auch nicht, daher ist der Punkt am Ende für Grimma verdient.“
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