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Grimma zieht in Wolfen den Kürzeren


NOFV-Oberliga Süd • Testspiel

1. FC Bitterfeld-Wolfen – FC Grimma  3:1 (2:0)

Bitterfeld-Wolfen: Hermann (ab 46. Kaiser) – Bauer (ab 46. Litzenberg), Böhme (ab 46. Günther), Mertes (ab 65. Bauer) – Ehrhardt (ab 46. Sumka), Hadaschik (ab 64. Ludwig) – Elflein (ab 46. Gründling), Hoffmann (ab 46. Hlynianyi), Ludwig (ab 46. Radke), Bark (ab 46. Bark) – Potapenko (ab 46. Galushyn) – Trainer: Rosemeier

Grimma: Čáp – Rieger (ab 77. Spreitzer), Vogel, Ziffert (ab 46. Janz), Katzenberger (ab 46. Pistol) – Bartsch (ab 65. Ziffert) – Seidl (ab 65. Katzenberger), Werner, Nitschke, Spreitzer (ab 46. Kaba) – Förster (ab 46. Mattheus, ab 49. Kögler) – Trainer: Behring

Schiedsrichter: Pulst (Zöschen) – Schiedsrichter-Assistenten: Bregulla (Neutz), Klassen (Oppin) – Tore: 1:0 Potapenko (28.), 2:0 Ehrhardt (35.), 2:1 Werner (47.), 3:1 Hlynianyi (58.) – Gelbe Karten: Günther (Bitterfeld-Wolfen) wegen Foulspiels (66.) – Reservebänke: keiner - Tsarenko (Tor) – Zuschauer: 67 im Jahnstadion zu Wolfen

 

Wolfen. Der FC Grimma hat sein vorletztes Testspiel in Vorbereitung auf die neue Oberliga-Saison verloren. Beim ambitionierten sachsen-anhaltinischen Verbandsligisten 1. FC Bitterfeld-Wolfen unterlagen die Muldestädter mit 1:3 (0:2), wobei den Gästen die Strapazen der Vorbereitung deutlich anzumerken waren.

Dabei fehlte es den Grimmaern, die insgesamt sechs Spieler ersetzen mussten, in der torgefährlichen Zone meist an der notwendigen Überzeugung, defensiv kassierte die Gegentreffer jeweils viel zu einfach. Zwingend hätte Robin Spreitzer den Oberligisten in Führung bringen müssen (25.), dies gelang kurz darauf den Einheimischen durch einen Schuss von Viacheslav Potapenko – 1:0 (28.). Bitterfeld-Wolfen zeigte sich vor allem im ersten Durchgang sehr effektiv vor dem Tor, nach einem folgenschweren Fehlpass im Grimmaer Spielaufbau erhöhte Hannes Ehrhardt auf 2:0 (35.).

Nach dem Wechsel konnte Neuzugang Kevin Werner zwar frühzeitig auf 2:1 verkürzen (47.), doch kam ein nötiger Schwung im FC-Spiel nicht auf. Die Gastgeber agierten äußerst clever und ließen mit einer Unmenge an taktischen Fouls auch gar keinen Grimmaer Spielfluss zu. Mit einem Konter stellten die Anhaltiner dann auch den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her – nach Eingabe von Rune Litzenberg lochte Torjäger Illia Hlynianyi aus Nahdistanz zum 3:1 ein (58.). Zwar versuchten die Gäste im Anschluss, der Partie noch eine Wende herbeizuführen, doch war ein gewisser Substanz-Abbau aufgrund des aktuellen Vorbereitungsstandes unübersehbar. Cerno Kaba (68.) und Torschütze Werner (72.) ließen zwei klare Möglichkeiten aus, doch auch die Gastgeber hatten gewiss noch zwei, drei Gelegenheiten, um zum Torerfolg zu kommen.

Bitterfeld-Wolfen verdiente sich diesen Erfolg aufgrund einer couragierten Vorstellung, die Grimmaer werden jetzt an der nötigen Spritzigkeit arbeiten, um in zehn Tagen zum Saison-Auftakt gegen Freital auf den Punkt da zu sein. Den letzten Test bestreiten die Muldestädter am kommenden Samstag, wenn um 15.00 Uhr der Sachsenligist SG Taucha 99 im Husaren-Sportpark gastiert.

© Tom Rietzschel