· 

Grimmaer verlieren letzten Test knapp


NOFV-Oberliga Süd • Testspiel

FC Grimma – BSG Stahl Riesa  2:3 (1:1)

Grimma: Čáp (ab 46. Tsarenko) – Rieger, Bartsch, Janz, Pistol – Reisinger (ab 64. Schulze) , Mattheus (ab 56. Förster), Vogel (ab 46. Kögler), Spreitzer – Rasser (ab 46. Seidl), Tröger – Trainer: Dörfer

Riesa: Hauswald (ab 46. Reichel) – Scholz (ab 46. Ohme), Kost, Leonhardt (ab 62. Liebegall) – Kant (ab 46. Zech), Schmidt (ab 46. Kutsche) – Heuer (ab 62. Reisky), Fricke (ab 46. G. Köhler), Skala (ab 46. Baumann) – Benda (ab 66. Kant), Müller (ab 66. Fricke) – Trainer: i.V. Lorenschat

Schiedsrichter: Thomas (Deutzen) – Schiedsrichter-Assistenten: Rohland (Borna), Wadewitz (Leipzig) – Tore: 0:1 Kant (35.), 1:1 Hauswald (42., Selbsttor), 1:2 Benda (49.), 1:3 Rieger (51., Selbsttor), 2:3 Förster (76., Handstrafstoß – verursacht: Ohme) – Gelbe Karten: Mattheus (Grimma) wegen Unsportlichkeit (37.), Bartsch (Grimma) wegen Foulspiels (77.) – Reservebänke: Ziffert – keiner – Zuschauer: 43 im Husaren-Sportpark (Kunstrasen) zu Grimma

 

Grimma. Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Rückrundenstart in der Oberliga musste sich der FC Grimma im heimischen Husaren-Sportpark knapp geschlagen geben. Gegen das Sachsenliga-Topteam der BSG Stahl Riesa unterlagen die Muldestädter mit ihrem allerletzten Aufgebot mit 2:3 (1:1), wobei die Gründe für diese knappe Niederlage recht schnell erzählt sind. Zum Einen machten die Gastgeber bei allen drei Gegentoren nicht wirklich den Eindruck, das eigene Tor konsequent mit Haut und Haaren verteidigen zu wollen. So kam Riesa nach zwei Standardsituationen (Kant per direktem Freistoß, 31./ Benda nach Baumann-Eckball, 49.) und einem Rieger-Selbsttor (51.) zu ihren Treffern – alle drei kassierten die Muldestädter viel zu einfach. Zum Anderen spielt die aktuelle Kadersituation den Grimmaern einen großen Streich. Ohne die Stammspieler Ziffert, Nitschke, Hübner, Markus, Werner (alle verletzt), Kind (krank), Katzenberger (Arbeit) sowie den zur Halbzeit vorsorglich ausgewechselten Vogel (Fußprobleme) fehlten den Muldestädtern mehr als ein halbes Dutzend Leistungsträger, was so nicht im Geringsten zu kompensieren war.  Dies soll nicht als Ausrede für die Niederlage geltend gemacht werden, gehört aber zur Wahrheit absolut hinzu. Zwar waren den Gastgebern jegliche Bemühungen nicht abzusprechen – nach einem Selbsttor von Ex-Schlussmann Hauswald (42.) gingen die Muldestädter sogar mit einem 1:1-Remis in die Pause. Der Doppelschlag des ehemaligen DDR-Oberligisten traf die junge Grimmaer Mannschaft dann allerdings böse ins Mark (49., 51.). Zwar verkürzten die Muldestädter durch einen verwandelten Handstrafstoß von Förster noch auf 2:3 (76.), doch zu mehr reichte es nicht, da man im Spiel mit dem Ball einfach zu fehlerhaft und umständlich agierte, so dass man fortan in der Schlussphase kaum mehr für Torgefahr sorgen konnte. Riesa gewann nicht unverdient – auf FC-Seiten hofft man, dass sich die personelle Situation vor dem Auftakt gegen Bautzen in der kommenden Woche deutlich verbessert. 

Bericht: © Tom Rietzschel