NOFV-Oberliga Süd • Testspiel
Leipziger SC 1901 – FC Grimma 3:4 (1:1)
Leipziger SC: Strunz (ab 46. Nierhaus) – Berger (ab 46. Grillenberger), L. Vorwerg, Rehme (ab 46. Mann), Bochmann (ab 46. Huhn) – Chtioui – Vilchenko (ab 66. Engel), Madeheim (ab 77. Pastalovskyi), Fritsche (ab 46. Arteaga Merchan), Djassi – Kim – Trainer: Schmedtje
Grimma: Čáp (ab 46. Tsarenko) – Rieger (ab 46. Kögler), Bartsch (ab 46. Mattheus), Ziffert (ab 46. Janz), Pistol (ab 46. Seidl) – Reisinger (ab 46. Schulze), Vogel, Tröger, Katzenberger – Kind (ab 63. Förster), Rasser (ab 46. Hübner) – Trainer: Dörfer
Schiedsrichter: Schlecht (Leipzig) – Schiedsrichter-Assistenten: Groß, Koob (beide Leipzig) – Tore: 1:0 Kim (24.), 1:1 Tröger (43.), 1:2 Vogel (47.), 1:3 Kind (53., Handstrafstoß – verursacht: Chtioui), 2:3 Arteaga Merchan (56.), 2:4 Kögler (70.), 3:4 Mann (83.) – Gelbe Karten: keine – Reservebänke: keiner – keiner – Zuschauer: 25 in der Sportanlage Pistorisstraße (Kunstrasen) zu Leipzig
Leipzig. Dritter Test, dritter Sieg – Oberligist FC Grimma hat ein strapaziöses Wochenende mit einem weiteren Testspiel-Erfolg abgerundet. Beim Leipziger SC 1901, seines Zeichens aktueller Tabellenzweiter der Sachsenklasse Nord, siegten die Muldestädter mit 4:3 (1:1), wobei sich die Mannschaft von Trainer Marcus Dörfer das Leben selbst etwas schwermachte. Nach vier intensiven Trainingseinheiten von Freitagabend bis Sonntagvormittag war beim Oberligisten zwar ein gewisser Substanzverlust unübersehbar, doch mit enormem Willen gingen alle Spieler noch einmal an ihre Grenzen und konnten diesen Testkick letztlich knapp gewinnen.
Etwa 25 Minuten brauchten die Muldestädter, um sich an die schwierigen Bedingungen zu gewöhnen. Zwar erlangte der Favorit schon da eine gewisse Feldüberlegenheit, doch zwingend vor dem Tor wurde man nicht. Stattdessen gelang dem Ex-Eilenburger Dong-Min Kim die Führung für den LSC, als er eine flache Eingabe von Franz Bochmann verwertete – 1:0 (24.). Im Anschluss wurden die Offensiv-Aktionen der Grimmaer dann allerdings zielstrebiger – noch vor der Pause glich Stefan Tröger per Kopf zum 1:1 aus (43.).
Nach dem Wechsel erwischten die Muldestädter einen Blitzstart und bogen mit zwei Treffern frühzeitig auf die Siegerstraße ein. Zunächst schlug ein Flachschuss von Alexander Vogel von der Strafraumgrenze zum 1:2 ein (47.), anschließend verwandelte Tommy Kind einen Handstrafstoß sicher – 1:3 (53.). In der Folgezeit merkte man den Gästen allerdings die Strapazen des Wochenendes an. Handlungsschnelligkeit und Konzentration ließen etwas nach, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen passten fortan nicht mehr. Der Gastgeber nutzte dies und verkürzte durch Esteban Arteaga Merchan zum 2:3 (56.). Nichtsdestotrotz verloren die Gäste nie die Spielkontrolle – nach vorherigen Lattenschuss von Jan Hübner (69.) netzte Youngster Leonard Kögler zum 2:4 ein (70.). Doch auch im Anschluss gab der LSC nicht auf, das Kopfballtor von Pascal Mann zum 3:4 war der Lohn für die Bemühungen (82.). Mehr ließen die Muldestädter dann jedoch nicht mehr zu, so dass beim knappen Erfolg blieb.
Den nächsten Test bestreiten die Grimmaer am kommenden Mittwoch, wenn Sachsenligist SV Tapfer Leipzig um 19.00 Uhr im Husaren-Sportpark gastiert.
Bericht: © Tom Rietzschel

