· 

Muldestädter ziehen sich sehr ordentlich aus der Affäre


NOFV-Oberliga Süd • Testspiel

 

FC Grimma – FC Viktoria 1899 Berlin  1:3 (0:2)

Grimma: Birkigt (ab 82. Schiffel) – Walter (ab 46. Konzok), Albert (ab 46. Ronneburg), T. Ziffert (ab 68. Diermann), Diermann (ab 46. Mattheus) – Beiersdorf, Schwarz (ab 46. Tröger), Brand (ab 72. Spreitzer) – Goldammer (ab 46. Bondarenko), Jackisch (ab 68. Walter), Griesbach (ab 72. Goldammer) – Trainer: St. Ziffert

FC Viktoria: Kinzig – Touglo (ab 73. Ogbaidze), Cvjetinović, Gunte (ab 73. Durmushan) – Dehl (ab 59. Mattmüller), May (ab 46. Baca), Günay (ab 73. Ernesto), Seiffert (ab 73. Theisen) – Werbelow, Harres (ab 73. Inaler), Yilmaz (ab 73. Anders) – Trainer: Keskin

Schiedsrichter: Gaunitz (Leipzig) – Schiedsrichter-Assistenten: Kresin (Leipzig), M. Schwermer (Rieder) – Tore: 0:1 Harres (12.), 0:2 Günay (25.), 0:3 Gunte (56.), 1:3 Jackisch (61.) – Gelbe Karten: Griesbach (Grimma) wegen Foulspiels (14.) – Reservebänke: keiner – Schulz (Tor) – besondere Vorkommnisse: Kinzig (FC Viktoria) hält Foulstrafstoß (Touglo an Beiersdorf) von Jackisch (52.) – Zuschauer: 49 im Husaren-Sportpark zu Grimma

 

Grimma. Nach dem Testspiel-Erfolg gegen den Landesklassisten FC Bad Lausick (5:2) musste der FC Grimma am gestrigen Samstagnachmittag in einer weiteren Vorbereitungs-Begegnung eine Niederlage einstecken. Gegen den Regionalligisten FC Viktoria 1889 Berlin unterlagen die Muldestädter zwar mit 1:3 (0:2), doch zogen sich die Schützlinge von Trainer Steffen Ziffert recht ordentlich aus der Affäre. Was den FC-Coach jedoch ärgerte, waren die Gegentore, da diese allesamt zu einfach fielen. Ansonsten boten die Platzherren eine couragierte Vorstellung, was Basis für die kommenden Aufgaben sein sollte.

Dabei begannen die Muldestädter mit richtig viel Schwung und zwangen die Gäste mit aggressivem Pressing immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau. Umso ärgerlicher war es daher, dass der Regionalligist mit dem ersten gefährlichen Angriff in Front zog. Phil Harres profitierte von einer unübersichtlichen Situation im FC-Strafraum und lochte zum 0:1 ein (12.). Quasi im Gegenzug hatten sich die Gastgeber dann zwar den sofortigen Ausgleich verdient, doch traf Felix Beiersdorf per Freistoß nur den Querbalken (14.). Besser machte es Viktoria, als Diren-Mehmet Günay von einer erneuten Konfusion im FC-Sechzehner profitierte und kaltblütig zum 0:2 erhöhte (25.). Im Anschluss daran waren die Gäste in Sachen Tempo und Handlungsschnelligkeit deutlich überlegen, was durchaus einen dritten Treffer hätte nach sich ziehen können. Bei einem Kopfball von Tobias Gunte und einem Schuss von Laurenz Dehl bewies Grimmas Keeper Pascal Birkigt zweimal seine Klasse (29., 37.), bei Versuchen von Samir Werbelow und Batikan Yilmaz fehlte es den Adressaten an der nötigen Genauigkeit im Abschluss (35., 40.). So war der 0:2-Pausenstand den Kräfteverhältnissen auf dem Platz angemessen, obwohl die Grimmaer bereits schon im ersten Durchgang nicht enttäuschten.

Nach dem Wechsel bot sich den Platzherren dann sofort die Chance zum Anschlusstreffer. Gäste-Abwehrspieler Nikell Touglo brachte im eigenen Strafraum  Felix Beiersdorf zu Fall, doch scheiterte Christoph Jackisch mit dem fälligen Foulstrafstoß am gut reagierenden Maximilian Kinzig im Viktoria-Gehäuse (52.). Besser machten es dagegen die Gäste. Strich zunächst ein Freistoß von Yilmaz knapp über die Querlatte (54.), erhöhte Gunte mit einen fulminanten Distanzschuss auf 0:3 (56.). Doch auch in der Folgezeit ließen sich die Muldestädter nicht hängen und spielten die Partie sehr ordentlich zu Ende. Nach einem langgezogenen Freistoß von Beiersdorf ließ Jackisch die Kugel zum 1:3 über den Scheitel rutschen (61.), wofür sich die Muldestädter für ihren couragierten Auftritt belohnten. Zwar hätten die Berliner kurz darauf den alten Abstand wiederherstellen können, als Tim Mattheus für seinen bereits ausgespielten Torhüter nach einem Versuch von Günay auf der Linie rettete (70.), doch war dies die letzte zwingende Gelegenheit, welche sich der Regionalligist erarbeiten konnte. Stattdessen hatte Viktoria in der Endphase etwas Probleme mit der nötigen Konzentration, was durchaus den zweiten Grimmaer Treffer hätte nach sich ziehen können. Leider spielten die Ziffert-Schützlinge hier den einen oder anderen Angriff nicht sauber zu Ende. Nichtsdestotrotz hatte Robin Spreitzer die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch nachdem er glänzend von Stefan Tröger in Szene gesetzt wurde, scheiterte er am gut reagierenden Kinzig im Berliner Gehäuse (85.).

So blieb es am Ende beim absolut verdienten Viktoria-Sieg, doch mit dieser Vorstellung brauchen sich die Grimmaer nicht verstecken. Dass es in der Regionalliga insgesamt einen gewaltigen Schritt schneller und temposchärfer zugeht, wurde in den 90 Minuten deutlich. Dennoch war die Leistung der Ziffert-Schützlinge absolut in Ordnung. Am kommenden Dienstag absolviert der Oberligist demnach seinen letzten Test. Gegner um 19.00 Uhr auf dem Kunstrasen im Husaren-Sportpark ist dann der Landesklassist SV Tapfer 06 Leipzig.

Tom Rietzschel


Im Spiegel der Presse und der Digitalen Medien

Erfolgreicher Test in Grimma

Grimma. Am Samstag, den 14. Januar gastierten wir beim Oberligist FC Grimma im Husaren-Sportpark in Grimma. Endstand 1:3 (0:2). Das Team von Cheftrainer Semih Keskin konnte mit Toren von Phil Harres (13.), Diren-Mehmet Günay (26.) und Tobias Gunte (58.) den letzten Testspielsieg der Rückrunden-Vorbereitung einfahren.

Cheftrainer Semih Keskin: „Ähnlich wie bei den letzten beiden Testspielen sind wir gut ins Spiel gestartet, in der ersten Hälfte hatten wir Ballzirkulation, gute Aktionen nach vorne und konnten uns belohnen. In der zweiten Hälfte ist uns nach viel Rotation der Spielfluss leider abhandengekommen und wir haben die ein oder andere Großchance verpasst. Grundsätzlich lag unser Problem in der mangelnden Torausbeute, daran werden wir arbeiten und dann hoffentlich nächste Woche direkt umsetzen!“

Torschütze Tobias Gunte: „Wir konnten in der ersten Halbzeit gut das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, leider hat das in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gut geklappt, das müssen wir versuchen in den Griff zu bekommen, damit wir uns nächste Woche belohnen können.“

Der Countdown läuft: In genau einer Woche steht unser erstes Heimspiel im neuen Jahr an. Wir empfangen den Chemnitzer FC im Stadion Lichterfelde (Nachholspiel). Anstoß ist um 13.00 Uhr.

Quelle: www.viktoria.berlin.de


Bilder vom Spiel

Fotos: Karsten Hannover


Fotos: Dieter Koch